Wie Entsteht Diabetes Typ 1

Was hat Typ-1-Diabetes zu bedeuten?

Typ-1-Diabetes entwickelt sich oft schon im Kindesalter. Die Zerstörung von Betazellen verursacht einen Mangel an Insulin. ist das Risiko, an Typ-1-Diabetes zu erkranken, wahrscheinlich höher. Bislang sind die Ursachen für Typ-1-Diabetes nur teilweise bekannt.

Die Entstehung der Krankheit: Ein Typ-1-Diabetes? Bayern 2| Hörfunk

Durch den Verzehr erhöht sich der Blutzuckerspiegel - dementsprechend mehr Insulin kommt dann aus der Pankreas ins Gehirn. Normalerweise beträgt sie 60 - 100 mg pro Liter des Blutes (sie kann auch unmittelbar nach dem Verzehr erhöht sein). Bei Diabetes ist die Blutzuckerregulation beeinträchtigt. Typ-2-Diabetes basiert in der Regel auf Insulin-Resistenz, was dazu führt, dass die Zellen des Körpers nicht mehr so gut auf Insulin ansprechbar sind.

Die Insulinrezeptoren sind an den Zielzelle zurückgegangen. Typ-2-Diabetiker sind in der Regel ältere und übergewichtige Erkrankte. Bei Typ-1-Diabetes vernichtet das Abwehrsystem des Körpers die Beta-Zellen in der Bauchspeicheldrüse, in denen die Insulinproduktion stattfindet. Darüber hinaus richten sich Antibiotika gegen Insektizide und in einigen Fällen auch gegen deren Vorläufer, das Proinsulin.

Von einem diabetes-spezifischen Autoimmun-Prozess wird gesprochen. In der Regel entsteht die Erkrankung im Kindes- und Jugendbereich, und früher oder später reicht die Insulinbildung von Betazellen nicht mehr aus, um den Blutzuckerspiegel auf einem gesunden Level zu regeln. Dann kann der Organismus nur noch sehr wenig oder gar kein lnsulin mehr produzieren.

Bei einem erkrankten Kind liegt das Diabetesrisiko im Verlauf des Lebenszyklus bei drei bis acht Prozentpunkten (~5 von 100) im Vergleich zu 0,4 Prozentpunkten (4 von 1000) bei Menschen ohne erkrankte Angehörige - und bei mehreren nahen Verwandten bei 25-Prozentpunkten.

Im Abwehrsystem haben sie die Funktion, das heißt, Antigene, also Substanzen, gegen die das Abwehrsystem ankämpfen soll, zu liefern. Gegen die körpereigenen Substanzen gerichtete Abwehrzellen werden in der Regel ausgesondert und zerstört. Allerdings favorisieren gewisse Variationen der Oberflächenproteine von HLA offenbar, dass einige der selbst reagierenden Abwehrzellen damit durchkommen. Das lmmunsystem beginnt zu schwanken.

"Bei Typ-1-Diabetes verzeichnen die Ärzte einen stetigen Zuwachs: Aktuell hat etwa jeder 260. Bundesbürger Typ-1-Diabetes, aber die Anzahl der Neuinfektionen nimmt jährlich um etwa drei bis fünf Prozentpunkte zu. "Für Kinder unter fünf Jahren beträgt die Steigerungsrate bis zu sechs Prozentpunkte pro Jahr.

Vor den ersten Symptomen von Diabetes hatten viele von ihnen einige Tage oder wenige Wochen zuvor eine Erkrankung. Stresssituationen wie Operationen oder Umwelteinflüsse wie Partikel oder Stickstoffdioxyd werden ebenfalls verdächtigt, Typ-1-Diabetes zu fördern. "Deshalb sind viele Ärzte der Meinung, dass Umwelteinflüsse oder Viruskrankheiten nur das A und O sind und den Krankheitsverlauf beschleunigen: Sie stoßen auf ein besonders rezeptives Abwehrsystem, das dann auf eine Überreaktion reagiert und die vollständige Entwicklung des Autoimmunverfahrens vorantreibt.

Auch die These, dass Typ-1-Diabetes mit einem zu reinen Lifestyle zu tun hat, fügt sich in dieses Gesamtbild ein: Denn je weniger ein Kleinkind "im Dreck" herumspielt und mit verschiedenen Krankheitserregern in Kontakt kommt, umso weniger muss sein Abwehrsystem mit der Umgebung umgehen.

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