Welches Obst bei Diabetes

Was für eine Frucht für Diabetes

Früchte enthalten nicht nur Vitamine, sondern auch Zucker. Und was bedeutet das für Diabetiker - und was ist mit den beliebten Superfoods? Auch für Diabetiker ist es entscheidend, welche Zucker in der Frucht enthalten sind: Fructose beispielsweise kann vom Körper unabhängig vom Insulin verwendet werden. Obst ist insgesamt eine sehr gute Nahrungsquelle für Diabetiker.

Sind Früchte bei Diabetes gut?

Früchte und Gemüsesorten sind so gut, dass sie ein integraler Teil der Nahrung sein sollten. Der Ernährungsverband empfiehlt, fünf Teile davon pro Tag zu verzehren. "Im Idealfall sind das zwei Teile Obst und drei Teile Gemüse", sagt Dr. Astrid Tombek, Leiterin der Ernährungsberatung im Diabetes Center Bad Mergentheim.

Ein Teil davon ist eine Hand voll. Aber Obst sollte nicht fehlen, denn es überzeugt mit hochwertigen Zutaten wie Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe. Im Gegensatz dazu enthält die Frucht fast keins. Die Blutzuckersteigerung sollte innerhalb der normalen Verbrauchsmengen, d.h. der beiden oben genannten Anteile, in jedem Fall in Grenzen sein. Dies trifft auch auf besonders zuckerhaltige Rebsorten zu, zu denen Trauben oder exotische Pflanzen wie Ananas oder Dattel gehören.

Die frischen Früchte beinhalten etwa 13 g Kohlehydrate pro 100 g. Dieselbe Anzahl an Trockenfeigen beträgt 55g. Die Bildergallerie zeigt Ihnen, wie viele Kilokalorien und Kohlehydrate die beliebten Früchte haben. Ein Apfelchen ( "100 Gramm"): 1 Birne (200 Gramm): 1 Banane (150 Gramm): 1 Figur (70 Gramm): 1 Apfelsine ( "150 Gramm"): 1 Papaya und 1 Kakibaum (150 Gramm): 1 Erdbeere (100 Gramm): 1 Traube (100 Gramm): 1 Dattel (100 g, kernlos): Früchte sind zuckerreich.

"Der Anteil in der Frucht ist kein Problem", sagt Tombek. Sie sind pürierte Früchte zum Verzehr, in der Regel in hoch konzentrierter Darreichungsform. Zudem sind die Drinks weniger befriedigend als Früchte in festem Zustand, haben aber einen relativ großen Kalorienanteil. Allerdings sind sie kein permanenter Frischobstersatz.

Welche Früchte kann ich bei Diabetes ernähren?

Früchte sind gut und zwei Teile (etwa eine Hand voll pro Tag) sollten auf der Speisekarte sein - so lautet die Empfehlungen der DEG. Auch bei Diabetikern. Früchte enthalten hochwertige Inhaltsstoffe wie z. B. Vitalstoffe, Mineralstoffe, Ballaststoffe und Sekundärpflanzen.

Die meisten Fruchtsorten sind außerdem vergleichsweise wenig kalorienreich, was sie besonders für Menschen mit Typ-2-Diabetes auszeichnet. Obst ist aber auch Fruktose enthalten, die bei der Insulinzufuhr zu berücksichtigen ist. Im Grunde genommen darf aber jeder Zuckerkranke jede Frucht ernähren. Je nach Art des Diabetes muss er ihn nur noch spezifisch in seinen Speiseplan einfügen.

Bei manchen Früchten ist der Gehalt an Zucker recht hoch und kann den Blutzuckerwert rasch erhöhen. Jeder Diabetes patient muss diesen Zuwachs berücksichtigen, d.h. bei Bedarf eine erhöhte Dosis Insulin injizieren (mehr Typ-1-Diabetiker) oder, wenn der Schwerpunkt auf der Kalorienzufuhr liegt (mehr Typ-2-Diabetiker), andere kalorienreiche Nahrungsmittel einsparen. Wer den Fruchtzuckergehalt der verschiedenen Fruchtsorten weiß, kann dem problemlos entgegenwirken.

Früchte mit hohem Wassergehalt und Ballaststoffgehalt wie z. B. Apfel, Birne, Orange oder Beere sind relativ wenig zuckerhaltig - die enthaltene Faser bewirkt auch einen langsameren Anstieg des Blutzuckers. Bei Diabetikern sollte man mit Trockenfrüchten aufpassen. Trockenfrüchte enthalten im Prinzip weniger Feuchtigkeit, aber der Zucker- und Kaloriengehalt bleibt beibehalten. Dies bedeutet, dass der Fruchtzuckergehalt bei gleicher Fruchtmenge deutlich höher ist.

Beispielfeigen: 100 Gramm Frischfeigen beinhalten ca. 13 Gramm Fructose, die selbe Anzahl getrockneter Feige ca. 55 Gramm. Fruktosegehalt in Früchten (Richtwerte), Beispiele:

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