Typ 1 Diabetes

Typ-1-Diabetes

Sie finden hier Informationen zu Ursachen, Symptomen, Diagnose und Behandlung von Typ-1-Diabetes. Typ-1-Diabetes ist die häufigste Stoffwechselerkrankung bei Kindern und Jugendlichen. Zuckerkrankheit ist eine Stoffwechselerkrankung, die in den letzten Jahren immer häufiger auftritt. Durch Christina Hohmann-Jeddi / Sport ist auch für viele Menschen mit Typ 1 Diabetes ein wichtiger Teil des Lebens.

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Diabetes mellitus (PantherMedia / Dmitrii Kiselev) ist eine Stoffwechselkrankheit, die viele Körperregionen betrifft. Abhängig von der Diabetesart kann der Organismus entweder kein oder nur unzureichend eigenes Protein nachweisen. Das ist ein Hormon: ein Überträger, der durch das Herz des Blutes befördert wird und die wichtigen Funktionen des Organismus anregt.

Der Organismus kann ohne Insulin die aufgenommenen Nahrungsmittel nicht ausnutzen. In der Regel bildet die Bauchspeicheldrüse das lebensnotwendige Gift und gibt es an das Nervensystem ab. Hier wird der über die Ernährung und das Getränk absorbierte Kristallzucker in die Zellen des Körpers abtransportiert. Der Blutzucker kann ohne Insulin nicht verwendet werden und reichert sich dort an.

Typ-1-Diabetiker müssen jeden Tag eine Insulininjektion durchführen, weil ihre Pankreas wenig oder gar kein eigenes Medikament gibt. Beim Typ -1-Diabetes ist der Blutzuckerwert ohne Therapie permanent hoch. Bei sehr hohem Blutzuckerwert kann es auch zu Bewußtlosigkeit bis hin zur Bewußtlosigkeit (diabetisches Koma) kommen. Die Insulinproduktion erfolgt in einigen Bauchspeicheldrüsenzellen, den so genannten Beta-Zellen.

Beim Typ-1-Diabetes werden diese von ihrem eigenen Abwehrsystem befallen und im Laufe der Jahre so schwer beschädigt, dass sie nur noch sehr wenig oder gar kein eigenes insulin mehr abgeben. Typ -1-Diabetes ist in einigen Fällen häufiger. Rund 200.000 Menschen in Deutschland leiden an Typ-1-Diabetes, darunter etwa dreißigtausend Kindern und Jugendlichen bis zum Alter von 19 Jahren.

Typ-1-Diabetes wird daher auch als Jugenddiabetes bezeichnet. Unbehandelter Typ-1-Diabetes bereitet schnelle Nachteile. Durch die Verabreichung von Insulin können diese Erkrankungen zügig gelindert werden. Das diabetische Wachkoma durch Hypoglykämie ist heute sehr rar. Menschen mit Typ-1-Diabetes haben daher nicht lange überlebt. Folgekrankheiten und Schädigungen durch unzureichend behandelte ("schlecht eingestellte") Diabetes können viele Organen befallen.

Im Laufe der Zeit können die feinsten Blutgefäße, zum Beispiel in der Retina des Auges oder in den Nieren (diabetische Nephropathie) so weit beschädigt werden, dass Blindheit oder Niereninsuffizienz auftreten können. Häufig kommt es auch zu einer diabetischen Nervenerkrankung. Zur Bestimmung des Diabetes mellitus wird der Blutzuckergehalt vor der ersten Nahrungszufuhr und während des ganzen Tags bestimmt.

Beim Typ -1-Diabetes stehen die alltägliche Blutzuckerkontrolle und die regelmässige Insulinzufuhr im Mittelpunkt der Therapie. Eine Insulinbehandlung löst den Insulinmangel im Organismus ab und reduziert den Gesamtzucker. Achten Sie darauf, nicht zu viel oder zu wenig zu verwenden, damit der Blutzuckerwert nicht zu hoch sinkt oder zunimmt.

Der Blutzuckerspiegel ist nicht nur davon abhängig, wie viel Insulin Sie spritzen, sondern auch davon, was Sie essen und trinken und wie viel Strom Sie durch sportliche Betätigung verbrauchen. Auch Tageszeiten, Entzündungskrankheiten, andere Arzneimittel oder Hormonveränderungen können den Zuckerspiegel beeinträchtigen. Viele Diabetikerinnen und Diabetiker können daher ihre Insulin-Therapie exakt an ihren eigenen Organismus und ihre eigenen Lebensgewohnheiten anpassen.

Voraussetzungen für eine gelungene Behandlung sind ausreichende Kenntnisse über die eigene Krankheit, ein gutes Eigenmanagement und eine zuverlässige ärztliche Betreuung. Andere Gesichtspunkte wie der arterielle Druck können bei Diabetes wichtiger sein. Deshalb sind neben Insulin oft auch andere Arzneimittel zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen interessant. Obwohl Diabetes noch nicht geheilt werden kann, ist es möglich, mit der Krankheit nahezu ganz normal umzugehen.

In manchen Fällen war der Arbeitsalltag von Menschen mit Diabetes strikt geregelt: Sie mussten zum Beispiel gewisse Intervalle zwischen Insulininjektionen, Nahrungszufuhr und körperlicher Aktivität beibehalten. Insulintherapie ist wesentlich anpassungsfähiger geworden. Heute können Menschen mit Diabetes größtenteils selbst über ihre eigene Versorgung und deren Integration in den Lebensalltag nachdenken.

Trotzdem ist die Behandlung von Diabetes nach wie vor mit viel Mühe, Pflege und Zucht verbunden. Menschen mit Diabetes können, wie nahezu alle Menschen mit chronischen Erkrankungen, die auf lange Sicht tägliche Medikation einnehmen müssen, ab und zu ihre Injektionen oder Medikation aufgeben. Wenn Sie Ihre Behandlung nicht konsistent anwenden, fühlen Sie sich vielleicht wohl und werden nicht das Gefühl haben, dass Ihr Diabetes schlecht ist.

Deutschen Diabetesgesellschaft e. V. Diagnose, Behandlung und Überwachung von Diabetes mellitus bei Kindern und Jugendlichen. Deutschen Diabetesgesellschaft e. V. Behandlung von Typ-1-Diabetes.

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