Schwanger mit Diabetes Typ 2

Mit Typ-2-Diabetes schwanger

Für Frauen mit Typ-2-Diabetes sind viele Medikamente, die den Blutzuckerspiegel senken, während der Schwangerschaft tabu. Das gilt gleichermaßen für Typ 1 und Typ 2 Diabetes. Home > Alltag mit Typ 2 Diabetes > Diabetes und Schwangerschaft.

Es sieht etwas anders aus, wenn Typ-2-Diabetes in der Familie verbreitet ist. Haben Sie Typ 1 Diabetes oder Typ 2 Diabetes?

Schwangerschaftsdiabetes (199

Weil die hohen Blutzuckerspiegel bereits vor der Trächtigkeit vorliegen, ohne dass der Patient und der behandelnde Mediziner dies wissen, beeinflussen sie den embryonalen Stamm von der ersten Sekunde an, was besonders in den ersten paar Schwangerschaftswochen sehr anfällig für schwere Fehlbildungen ist. In den ersten Schwangerschaftswochen führt ein solcher massiver Anstieg der Blutzuckerkonzentration daher oft zu einer Fehlgeburt oder zu beträchtlichen Schädigungen des heranwachsenden Kindes.

Typ-2-Diabetes war bis vor wenigen Jahren eine Krankheit der zweiten Hälfte des Lebens und eine echte Seltenheit bei einer reproduktionsfähigen Jugendlichen. Wenn Typ-2-Diabetes vor der Trächtigkeit diagnostiziert wird, kann er gut therapiert werden und der Patient und das ungeborene Baby haben wenig höheres Erkrankungsrisiko. Doch so wie der Typ-2-Diabetes später im Alter oft mehr als fünf Jahre unentdeckt bleibt, bevor er bei der Blutabnahme durch "Unfall" erkannt wird, haben diese ansonsten kerngesunden Mädchen oft über Jahre hinweg einen hohen Blutzuckerspiegel, der ihnen keine Probleme bereitet - im Unterschied zum Typ-1-Diabetes.

Dies geschieht auch vereinzelt wieder vor oder während der Trächtigkeit. Aufgrund des Insulinmangels ist die Entgleisung des Blutzuckers bei dieser Erkrankung jedoch sehr rasch und schwerwiegend, so dass es oft nur kurz dauert, bis die Diagnosestellung erfolgt. Bittersüße Zukunft Es ist vor allem der nicht entdeckte Typ-2-Diabetes, der Mütter und Kinder in Lebensgefahr versetzt.

Aber nicht nur während der Trächtigkeit und Entbindung, sondern auch im weiteren Verlauf haben diese Säuglinge ein Diabetes- und Adipositasrisiko von 50 Prozent. Wir haben bei der Mutter oft das Dilemma, dass Diabetes nach der Entbindung vollständig in den Hintergrund tritt und in den Turbulenzen des jugendlichen Familienalltags schlicht "vergessen" wird, bis eine starke Entgleisung des Blutzuckers oder gar irreversible Schädigungen die Frau nach einigen Jahren in die Praxis des Arztes bringt.

Nicht nur während der Trächtigkeit des ungeborenen Kindes, sondern ein Leben lang für sich selbst, die noch mehr als die halbe Lebenszeit vor sich haben und den Typ-2-Diabetes mit all seinen Komplikationen haben.

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