Diabetes Typ 1 Heilen 2015

Typ-1-Diabetes Heilung 2015

Ansätze zur Behandlung von Typ-1-Diabetes Die neuen Dresdener Forschungen zur Verpflanzung der Insulin produzierenden Zellkerne lassen nun hoffen, die Genesung der Zuckerstoffwechselstörung, ein paar Handgriffe näher sind erfolgt: Im Jahr 2013 haben die Dresdener Diabetes-Forscher ein künstliches Pankreas-System zur Therapie eines Typ-1-Diabetikers erstmals auf der ganzen Welt einführt. Zu diesem Zweck haben sie einem Kranken, der dort für etwa ein Jahr unter zuverlässig Insulin produzierte, einen Bioreaktor mit humanen Inselzellen implantiert.

Weil es schützt die Geberzellen vor Anfällen des Abwehrsystems, lässt aber in umgekehrter Reihenfolge das Insulin in den Körper gelangt. Die "Eier des Kolumbus" sind die geregelte Sauerstoffzufuhr zu den Zellkulturen, die so weiterhin wirksam sind. Mit dem neuen Verfahren könnte die Diabetesbehandlung unter zukünftig revolutioniert werden. Es sind jedoch weitere Untersuchungen erforderlich, bevor eine größere Anzahl von Patientinnen und Patientinnen von dieser Behandlung profitiert.

Für die Medizin-Nobelpreisträger Prof. Andrew V. Schally von der Müller School of Medicine der University of Miami, der Teil des Forschungsnetzwerks mit den Dresdner Forschern ist, hat dieser Fortschritt "historische Bedeutung". Die Menschen mit Typ-1-Diabetes, die trotz medikamentöser Behandlung unter lebensgefährlichen Fluktuationen in ihrem Zuckerhaushalt litten, sind zurzeit die Einzige, die insulinproduzierende Beta-Zellen durch Pankreasorgan- und Inselzelltransplantationen ausgleichen kann.

Bei beiden Varianten wird die Diabeteskontrolle signifikant verbessert und Lebensqualität für die Sufferers. Aber die permanente Zufuhr von Immunschwächmitteln führt zu anfällig für Entzündungen oder anderen möglichen Begleiterscheinungen wie beispielsweise einem erhöhten Krebstyp. Daher kam die bisherige Therapie nur bei für Menschen in Frage, die sehr spezifische ärztliche Anforderungen an erfüllen haben. Einen weiteren Schritt in der Forschung nach neuen Diabetes-Therapien setzte man 2013 mit der Neuimplantation von autologen Inselzellen nach einem Unfall.

Dresdener Ärzte haben die Insulin produzierenden Bakterien aus dem geschädigten Körper gerettet, vorbereitet und in die Patientenleber injiziert zurück.... So haben die Ärzte das nur am Universitätsklinikum Dresden verfügbare Know-how erstmalig eingesetzt für eine eigene Spende von Isletzellen mit einem Verwundeten Bauchspeicheldrüse. Der Betroffene muss keine immunsuppressiven Mittel nehmen, da ihm seine eigenen Körperzellen verpflanzt wurden.

Als Empfänger gibt es diese Art der Verpflanzung beim Menschen noch nicht, aber es könnte eine Möglichkeit sein für die Zukunft: So könnten auch in dem Bioreaktor zukünftig noch insulinproduzierende Bakterien des Schweins in die Zellen einfließen, ohne vom menschli¬chen Organsismus abgelehnt zu werden. Das Empfänger von Geberzellen müssten nimmt nicht mehr lebenslange Immunsuppressionen ein und man könnte das in den fehlenden Spenderorganen liegende Phänomen überspringen, viel mehr Menschen mit Diabetes könnten als bisher von einer Inselzell-Transplantation profitiert haben?

Schon 2012 fanden die Wissenschaftler heraus, dass es einen Verbindung zwischen Darmbakterien, Übergewicht und Diabetes gibt. Allerdings ist die humane Darmbakterienflora anders aufgebaut. Menschen, die an Übergewicht und Diabetes erkranken, haben eine bestimmte Art der Kolonisation, häufig, die sich von der Darmbakterienflora schmaler Menschen abhebt. Die entsprechende Siedlungsart bestimmt über die Ernährungsausbeute im Körper.

Beeinflusst die Beschaffenheit der Darmflora, ob ein Mensch an einer Stoffwechselstörung leidet oder nicht? Was geschieht mit der Darmflora, wenn der Körper durch einen so genannten Roux-en-Y-Bypass zum Gewichtsabbau gedrängt wird? Untersucht wurden Menschen, die sich einer Magenbypassoperation unterziehen, an Typ-2-Diabetes leiden und einen BMI von mehr als 40 aufweisen, d.h. sehr übergewichtig sind.

Bei den meisten Patientinnen und Patientinnen gehörte die Darmbakterienflora vor der OP zum Kolonisationstyp, der Stoffwechselstörungen wie Diabetes und Adipositas begünstigt aufweist. Erstaunliche Dinge wurden drei Monaten nach der OP sichtbar: Die Darmbakterienflora von Menschen mit Magenbypass hatte sich auf verändert verändert und wies nun einen neuen Kolonisationstyp auf. Bei den unter verstärkt zugesetzten Darmkeimen der Testpersonen kann es sich möglicherweise um Impulsverursacher für neue Erkrankungen handeln.

Längerfristiges Zielvorhaben ist jedoch die Entwicklung einer therapeutischen Ansätze für einer Darmflora, die der menschliche Körper für zur Erhaltung der Gesundheit nutzen kann.

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