Diabetes Mellitus Werte Tabelle

Tabelle der Diabetes mellitus-Werte

Die einzelnen Blutzuckerwerte können der folgenden Tabelle entnommen werden. Doch was ist Diabetes? Diese Werte können auch in der Apotheke gemessen werden. Kurzzeitzucker spielt insbesondere in der Diabetestherapie eine wichtige Rolle. Richtwerte aus den Therapierichtlinien der Deutschen Diabetesgesellschaft.

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Mit Hilfe eines Bluttests kann die Diagnostik von Diabetes auf drei unterschiedliche Weisen erfolgen: Diabetiker haben in der Regel weniger als 5,7% HbA1c. Beträgt der Grenzwert HbA1c 6,5% oder mehr, kann die Diabetesdiagnose erfolgen. Beträgt der Anteil zwischen 5,7% und 6,4%, ist Prediabetes, d.h. ein Vorläufer von Diabetes, weiter hinten zu finden.

Das HbA1c ist auch der bedeutendste Wert, um die Behandlung von Diabetes zu steuern. Diabetiker haben in der Regel einen Blutzuckerspiegel von weniger als 100 mg/dl am Morgen vor dem Aufstehen. Übersteigt der Zuckergehalt am Morgen vor dem Verzehr mehrfach 100 mg/dl, gibt es bereits einen Vorläufer des Diabetes, den Vordiabetes. Wenn die Werte 126 mg/dl oder höher sind, kann Diabetes diagnostiziert werden.

Bei Werten über 200 mg/dl kommt es zu Diabetes. Zwischen 140 und 200 mg/dl gibt es wieder einen Vorläufer des Diabetes, den des Vordiabetes. Es wird oft zur Erkennung von Gestationsdiabetes eingesetzt. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Diagnosekriterien für Diabetes: Es gibt eine graue Zone namens Prä-Diabetes zwischen dem, was die Medikamente als normale Blutzuckerwerte betrachten, und dem, was wir Diabetes nennen:

Die Blutzuckerwerte sind zwar hoch, erfüllen aber noch nicht die diagnostischen Kriterien für Diabetes (siehe auch den in der obigen Tabelle in gelber Farbe hervorgehobenen Bereich). Bei Menschen mit Prä-Diabetes steigt das Erkrankungsrisiko. Zudem gibt es bereits ein leicht gestiegenes Gefäßerkrankungsrisiko, wie z. B. Herzinfarkt und Schlaganfall.

Ähnlich wie Diabetes wird Prediabetes oft mit dem Stoffwechselsyndrom in Verbindung gebracht, d.h. er tritt oft zusammen mit Fettleibigkeit, hohem Blutdruck und Blutfettleibigkeit auf. Das Erkennen der Diabetesgefahr bereits im Vordiabetesstadium bietet den Betroffenen die Möglichkeit, den Ausbruch von Diabetes zu einem späteren Zeitpunkt zu verhindern:

Oftmals kann der Wechsel zu Diabetes noch durch erhöhte körperlicher Aktivität und Gewichtsverlust verhindert werden. Bei besonders risikoreichen Patienten kann der Gebrauch des Medikaments auch schon im Prädiabetesstadium Sinn machen. Untersuchungen haben gezeigt, dass das Voranschreiten der Krankheit in Diabetesrichtung gestoppt oder wenigstens hinausgezögert werden kann.

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