Diabetes Mellitus Typ 1 Definition

Zuckerkrankheit Typ 1 Definition

Der Diabetes mellitus (lateinisch: honigsüßer Fluss) ist eine Stoffwechselerkrankung, die zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel führt. Definition: Was ist Diabetes Typ 1? Typ-1-Diabetes ist eine Autoimmunkrankheit, bei der die Betroffenen wenig oder gar kein vom Körper produziertes Integralinsulin herstellen. Diese Art von Diabetes tritt oft schon in der Kindheit oder Jugend auf. Nach Angaben der Bundesdiabeteshilfe wohnen in Deutschland rund 300.

000 Menschen mit Typ-1-Diabetes, von denen mehr als 300.000 als Kind und Jugendlicher unter 20 Jahren gelten.

In dieser Form von Diabetes attackiert das körpereigene System die Pankreas und vernichtet die insulinproduzierenden Bakterien, die so genannten Betazellen. Der Lebensmittelzucker erreicht ohne das körpereigene Insulin nicht mehr die körpereigenen Blutkörperchen, sondern reichert sich im Körper an. Menschen, die an Typ-1-Diabetes leiden, müssen daher lebenslang Insulin spritzen und ihren Zuckerspiegel überwachen.

Worin besteht der Unterschied zwischen Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2? Obwohl beide Krankheiten unter dem Stichwort "Diabetes mellitus" oder im Volksmund auch "Diabetes" zusammengefaßt werden, sind sie ansonsten grundsätzlich unterschiedlich. ist die seltene Variante von Diabetes im Gegensatz zu Diabetes Typ 2 mit rund 7 Mio. Erkrankten. tritt in der Regel in jungem Lebensalter auf, während Diabetes Typ 2 erst im hohen Lebensalter auftritt. sich in der Regel rascher ausprägt. Typ 2 über viele Jahre. ist das Ergebnis eines Insulinsdefizits.

Beim Typ 2 Diabetes hingegen ist die Insulinempfindlichkeit der körpereigenen Zellen reduziert (Insulinresistenz). Es ist notwendig, das Insulin ein Leben lang zu injizieren, während eine Nahrungsumstellung (möglicherweise in Verbindung mit Medikamenten) als Behandlung des Typ 2 Diabetes für mindestens eine Weile ausreicht. LADA steht per Definition für "latenten autoimmunen Diabetes bei Erwachsenen".

Allerdings sind die Beschwerden dieser raren Spezialform in der Regel so mild, dass sie oft zunächst mit Typ-2-Diabetes konfus gemacht wird. Weil sich die Krankheit im Vergleich zum "echten" Diabetes Typ 1 langsam ausbreitet, kann eine Ernährungs- und Tablettenumstellung zunächst ausreichen, später ist es jedoch erforderlich, Insulin zu injizieren. Typ-1-Diabetes kommt bei den Betroffenen oft aus dem Nichts.

Nur wenn die Pankreas nur sehr begrenzte Mengen an Insulin produzieren, manifestiert sich dies in Erscheinungen wie einem starken Drang zum Wasserlassen und einem verstärkten Gefühl von Durst, schneller Gewichtsabnahme, Ermüdung oder einem scharfen Mundgeruch, der an den Entferner von Nagellacken erinnerte. Sollten Sie Alarmsignale haben und wie Sie die Ursache für diese und andere Beschwerden kontrollieren können, lesen Sie bitte den Artikel "Diabetes Typ 1: Symptome".

Das so genannte HLA-System, das für die Kontrolle und Regulation des Abwehrsystems zuständig ist, spielt bei der Entwicklung dieser Diabetesform eine besonders wichtige Funktion. Wissenschaftler aus den USA und Kanada haben zudem entdeckt, dass beschädigte Neurotransmitter in der Pankreas auch das Risiko für die Entwicklung von Typ-1-Diabetes steigern können.

Inwiefern das so aussieht, wird im Artikel "Diabetes Typ 1: Untersuchung" erläutert. Obwohl Typ-1-Diabetes derzeit noch nicht geheilt werden kann, ist es nicht möglich, ihn zu heilen. Bei frühzeitiger Diagnose der Krankheit, einer gut abgestimmten Insulinverabreichung und einer regelmäßigen Überwachung des Blutzuckerspiegels können die meisten Folgekrankheiten und das damit verbundene Infektionsrisiko (Nieren-/Nervenerkrankungen, Diabetes-Fuß, Dialektik-Retina ) gelindert oder ganz vermieden werden.

Die meisten Berufsgruppen können von Diabetikern ausgeübt werden, und es ist auch möglich, ein Auto zu fahren, solange der Zuckerspiegel innerhalb des Zielbereichs liegt. Schwangere Mütter, die bereits vor der Geburt an Typ-1-Diabetes leiden und ein Baby haben wollen, sollten sich vorab mit ihrem Gynäkologen beraten, um die Behandlung darauf abzustimmen und die Blutzuckerwerte zu kontrollieren.

Anders hingegen der so genannte Schwangerschaftsdiabetes, der erst während der Trächtigkeit entsteht und dann in der Regel wieder abklingt.

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