Diabetes 2 Ernährung Rezepte

Zuckerkrankheit 2 Ernährungsrezepte

23.12.2015 09:37. Suche nach Kochbuchtipps oder Rezeptsammlungen für Diabetiker (Diabetes Typ 2). Hier finden Sie ausgezeichnete Diabetiker-Rezepte.

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Zuckerkrankheit und Ernährung

In Deutschland erkranken rund sechs Mio. Menschen an Diabetes. Was ist der richtige Zeitpunkt für die Messung und Einstellung des Blutzuckers - und wie wirkt ein solches Frühstuck, das den Blutzuckerspiegel nicht erhöht und Sie lange satt hat? Die Zuckerkrankheit ist eine Stoffwechselerkrankung des Zuckerhaushaltes. Bei Diabetikern wird entweder kein Insulin mehr produziert, weil das Abwehrsystem dies unterbindet (Typ-1-Diabetiker) oder die Körperzelle reagiert immer weniger auf Insulin (Typ-2-Diabetiker).

Bei Diabetikern muss daher der Blutzuckerspiegel bekannt sein, um gesundheitsschädliche "Zuckerstaus" oder gar Hypoglykämie zu verhindern. Bei Diabetikern kommt es auf die Diabetesart, die Behandlungsform und die Schwankungsfrequenz an, wie oft sie ihren Blutzuckerspiegel regulieren müssen. Bei einigen Typ-2-Diabetikern kann es ausreichen, den Zuckergehalt und den Langzeit-Blutzuckerwert (HbA1c) regelmässig von einem Facharzt vermessen zu bekommen.

Im Regelfall misst der Betroffene den Glukosespiegel selbst - mit einem Messgerät und Teststäbchen. Gerade bei Diabetikern, die eine intensive Insulinbehandlung benötigen, ist es oft notwendig, ihren Insulinspiegel vier- bis achtmal am Tag zu bestimmen, da sie die zu injizierende Insulindosis anhand der ermittelten Messwerte kalkulieren. Außerdem können Zuckerkranke in gewissen Fällen den Zuckergehalt nicht richtig bestimmen (z.B. beim Schlafen, beim Sporttreiben, bei gewissen Tätigkeiten usw.), was die Behandlung erschwert.

Vor allem die Messung von Gewebezucker hat sich in den letzten Jahren deutlich entwickelt und gebessert - und neue Perspektiven für die Diabetes-Therapie eroeffnet. Gewebezuckermesssysteme erfassen nicht den Blutzuckergehalt, sondern die Gewebeflüssigkeit im subkutanen Fettgewebe. Dazu setzt der Pflegebedürftige einen Fühler unter die Brust (meist am Unterleib oder am Oberarm) mit einer Platzierungshilfe, die dann im Intervall von wenigen Augenblicken fortlaufend den momentanen Glucosegehalt mißt und die Messwerte kabellos überträgt - zum Beispiel an einen separaten Empfänger, ein Handy, eine Intelligenzbanduhr oder eine lnsulinpumpe.

Bei den meisten Modellen gibt es auch eine Weckfunktion, so dass der Patienten bei Über- oder Unterschreitung individueller Grenzen des Glukosegehalts benachrichtigt wird. Von besonderer Bedeutung: Der Behandler kann die große Anzahl der Messwerte (Tagesprofile) auf elektronischem Wege erfassen und zur optimalen Therapieanpassung nutzen. Anlagen mit einer Warnfunktion müssen sowieso zweimal am Tag durch Blutzuckermessungen geeicht werden.

Bei Geräten ohne Alarmierung ist eine Kalibrierung nicht erforderlich, jedoch werden aufgrund von möglichen Schwankungen täglich Überwachungsmessungen durchgeführt. Gemäß einem Beschluß des G-BA von 2016 müssen die so genannten CGM-Systeme mit Alarmauslösung unter gewissen Bedingungen als Geldleistungen bewilligt werden. Vor allem bei Patientinnen und Patienten, die eine verstärkte Insulinbehandlung oder eine Inspektionspumpe wünschen. Darüber hinaus muss der betreuende Mediziner eine ärztliche Notwenigkeit ermitteln, da die "individuellen Behandlungsziele zur Stoffwechselsteuerung auch unter Berücksichtigung der jeweils vorliegenden Lebenssituation" bisher nicht erreichbar waren.

Außerdem muss der Pflegebedürftige eine Ausbildung zur Messung des Gewebezuckerspiegels absolviert haben. Produkte ohne Warnfunktion werden von der Entscheidung nicht erfasst, werden aber von einigen Krankenversicherungen als Freiwilligkeitsleistung zurückerstattet. Nach dem G-BA dürfen Vorrichtungen nur dann vorgeschrieben werden, wenn sie eine Verwendung der gesammelten Informationen "ohne den Zugang Dritter, vor allem der Hersteller", zulassen.

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