Blutzuckerwerte ab wann Gefährlich

Der Blutzuckerspiegel ab dem Zeitpunkt der Gefahr

Die erste Frage: Sind Sie Diabetiker? die der Arzt vorschlägt, hängt von Ihren persönlichen Besonderheiten ab. Aber sich darauf zu verlassen ist gefährlich. Ein zu niedriger Blutzucker kann lebensbedrohlich sein.

Welchen Blutzuckerspiegel sollte ich ins Spital bringen? Er ist gefährlich, hoch.

Abgesehen davon habe ich Menschen mit einer BZ über 500 erlebt, die sich nicht einmal unbehaglich fühlten. Es ist unwahrscheinlich, dass solche Größen mit einer Pumpe auftauchen. Sie müssen Ihren Blutzuckerspiegel regelmässig überprüfen und auf hohe Blutzuckerwerte einstellen. Man müsste die lnsulinpumpe entfernen lassen, weil man damit nicht zurechtkommt.

Sind Sie nicht schon einmal trainiert worden? Nun, die Nüchternheit vor dem Verzehr sollte normalerweise zwischen 80 und 120 sein. Ca. 1,5-2 Stunden nach dem Verzehr sollte er nicht mehr als 140 sein. Das ist schon sehr hoch - bitte gehen Sie zum Arzt und lassen Sie sich von ihm detailliert prüfen und vor allem beratschlagen!

Das sind Ketone?

Der 27-jährige Marcel M. hat seit acht Jahren Typ-1-Diabetes, der mit Basis- und Mahlzeiteninsulin gut angepasst ist. Marcel M. konnte nichts fressen, deshalb hat er auf die morgendliche Insulinspritze verzichtet. - Das Krankenhaus diagnostizierte eine diabetische Ketoacidose mit einem Zuckergehalt von 42 mmol/l und nahm Marcel M. zur weiteren Nachbehandlung auf.

Die vorliegende Darstellung beschreibt die Entwicklung der Diabetes-Ketoacidose. Nachfolgend wird erläutert, was unter "Ketoazidose" zu verstehen ist, welche Wichtigkeit ihr zukommt und wie sie verhindert werden kann. Vor allem aber ist es logisch und notwendig, das Konzept der "Ketone" anzusprechen. Das sind Ketone? Ketone sind hochenergetische Stoffe, die beim Fettabbau in der Haut gebildet werden.

Die Ketone werden von der Lunge über das gesamte Leben des Menschen verstreut und können dort als Brennstoff verwendet werden. In der Regel bilden sich nur wenige Ketone, die so schnell zerfallen, dass sie im Wasser und im Harn kaum zu erkennen sind. Erst wenn der körpereigene Fettvorrat stärker ausgeschöpft werden muss, weil ihm die wichtigste Energiequelle Glucose fehlen oder weil er sie nicht als Brennstoff nutzen kann, ist es möglich, eine Ansammlung von Keton-Körpern im Körper im Blut und im Harn zu entdecken.

Die Hauptenergiequelle für den Organismus ist in der Regel Glucose (Zucker). Wird zu wenig Glucose zugegeben, wie z.B. im Hunger- oder Nüchternzustand, bei Schlankheitskur oder sportlicher Ausdauerleistung (z.B. Marathonlauf) leidet der Organismus unter einem Energielosigkeit und muss auf die eigenen Ressourcen, das Körperfett, zurÃ?ckgreifen. Liegt eine Zuckerkrankheit vor, liegt ein Insulinmangel vor.

Dies hat zur Folge, dass der Blutzucker (Glukose) nicht in die Körperzelle gelangen kann. Daher ist die Blutzuckerkonzentration hoch. Allerdings leidet die Zelle unter Energielosigkeit, weil Glucose als Brennstoff ausfällt. Typ -1-Diabetiker sind hauptsächlich von der Bildung größerer Körpermengen bedroht, da 100?% von ihnen auf externe Insulinversorgung angewiesen sind.

Allerdings können die Säureeigenschaften der Ketone zu einer gefährlichen Ketoazidose führen (siehe unten). Während der Trächtigkeit ist die Produktion des Ketonkörpers unter normalen Bedingungen oft und auch leicht gesteigert, so dass ca. 30?% aller Schwangerinnen (mit und ohne Diabetes) im Morgenurinkörper detektiert werden können. Keton-Körper sind für die kindliche Entwicklung bei zu wenig Glucose wichtig.

In der Zuckerkrankheit sollte vor allem in der frühen Phase der Trächtigkeit eine zu hohe Ketonproduktion des Körpers unterbleiben. Diese Gefährdung ist im weiteren Schwangerschaftsverlauf mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr gegeben. Wofür steht denn nun der Begriff Ketoazidose? Der Begriff "Ketoazidose" ist aus den Bezeichnungen "Ketose" und "Azidose" zusammengesetzt. Wenn dies nicht mehr möglich ist, kommt es zu den üblichen Leiden und Krankheitsbildern, wie sie Marcel M. im ersten Beispiel erfahren hat und wie in Tab. 1 und weiter hinten wiedergegeben.

Reklamationen aufgrund von Ketoazidosen treten meist tagelang und schleppend auf. Tritt jedoch Emesis auf, kann es innerhalb von wenigen Minuten zu einer lebensbedrohenden Erkrankung kommen. Charakteristisch für die Ketoacidose ist ein Atmungsmuster mit tiefer Ein- und Ausatmung, da der Organismus während der Hyperazidität die säurehaltigen Stoffe ausatmet und so das Gleichgewicht sichert.

Die Liste der Symptome ist in Tab. 1 zu finden: Azidose kann zu Bewusstlosigkeit (Koma) und schließlich zum Tode fÃ?hren. Deshalb ist es lebensbedrohlich, wenn die Krankheit nicht sofort und dauerhaft auftritt. Ketoacidose wird im Krankenhaus, meist auf der intensivmedizinischen Station, durchgeführt und umfasst die Verabreichung von Insulin, Glucose und Flüssigkeiten unter Steuerung von Blutsalzen (Kalium, Sodium, Phosphat).

Ab wann sollte bei Zuckerkrankheit eine Überprüfung auf Ketone erfolgen? denn dann droht die Gefahr der Ketosäure. Inwiefern wird die Prüfung auf Ketone vorgenommen? Für die Prüfung auf Ketone sind Harnteststreifen die gebräuchlichste Methode: Nur urinhaltige Ketone verfärben diese Streifen je nach Ketonanteil leicht bis sehr kräftig.

Das kann insofern ein Problem sein, als bei der Ketosäure der mit dem Harnstreifentest nicht detektierbare Ketokörper, also Beta-Hydroxybutyrat, oft in großen Dosen vorkommt. Im Verdachtsfall darf man sich daher nicht nur auf die Kontrolle des Urins verlassen, sondern muss auch einen Bluttest haben. In jedem Falle ist es notwendig, frischen Harn zu verwenden, da sonst die Ketone bereits als Gase (Aceton) ausgetreten sind oder durch Keime zerstört wurden.

Bei bestimmten Blutzucker-Messgeräten können die drei Keton-Körper im Gehirn unmittelbar nachgewiesen werden. In der Regel sind die Ketonwerte unter 0,6mmol/l. Etwas darüber kann auf eine leichte Ketazidose hindeuten. Größere Mengen als 1,5 mmol/l können bereits als gefährlich eingestuft werden. Bei der Zuckerkrankheit tritt die Ketazidose in der Regel bei erhöhtem Insulinbedarf (z.B. Krankheit) oder wenn aus irgendeinem Grund die Insulinversorgung mit Stift oder Pumpe eingeschränkt ist oder ganz versagt (siehe Tab. 2).

Daher darf im Falle einer Erkrankung nie auf die Insulinversorgung verzichten, wie es Marcel M. im ersten Beispiel getan hat! Zusätzlich sollten mehrfach am Tag Blutzuckerkontrollen und Ketonuntersuchungen durchgeführt werden. Bei Blutzuckerwerten über 14 mmol/l wird die Ketazidose berücksichtigt, es treten die typischen Beschwerden nach Tab. 1 auf und es können Ketone nachgewiesen werden.

Seien Sie vorsichtig, wenn Sie Urin auf Ketonen testen (siehe dort)! Dabei ist es wichtig, sportliche Aktivitäten wie z. B. sportliche Aktivitäten zu meiden, die Insulinzufuhr nicht zu unterbrechen, sondern 10 % der Gesamtinsulinmenge (= Basen- und Mahlzeiteninsulin zusammengenommen) als kurz wirkendes Insulin zu injizieren, den Zucker und die Ketonwerte stundenweise zu überprüfen und mind. 1 Lit.

Tritt keine Verbesserung nach längstens 2 Std. ein, sofort (auch in der Nacht und am Wochenende!) einen Notarzt oder die Notaufnahme des nächsten Krankenhauses konsultieren (siehe Notfallplan). Auch bei der Anwendung der neuen Diabetes-Tabletten Forxiga®, Invokana und Jardiance Typ 2 kann es zu Ketoazidosen kommen. Es reduziert nicht nur den Bedarf an Insulin und Zucker, sondern erhöht auch die Ausschüttung des Insulin-Gegenstücks Glucagon.

All dies zusammen kann eine Ketazidose auch bei normalem oder nur leicht erhöhten Zuckergehalt (meist unter 12 mmol/l) anregen. Deshalb ist eine Überprüfung der Ketoacidose notwendig, wenn solche Medikamente eingenommen werden, sobald verdächtige oder typische Symptome auftauchen ( "siehe Tab. 1") und nicht nur, wenn der Zucker über 14?mmol/l entnommen wird.

Der Begriff "Ketonkörper" leitet sich aus der organisch-chemischen Zusammensetzung ab: Hier wird eine Chemikalie mit einer sogenannten Carbonylgruppe, die an zwei Kohlenwasserstoff-Atome gebunden ist, als "Keton" bezeichnet. 2. Ist in der Substanz auch eine so genannte Carboxylgruppe enthalten, wird von einer "Ketonsäure" oder - in der Heilkunde - von einem "Ketonkörper" gesprochen.

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