Anzeichen von Diabetes Typ 1

Zeichen von Typ-1-Diabetes

Weil Typ-1-Diabetes durch einen Mangel an Insulin verursacht wird, kann diese Form von Diabetes nur durch die Verabreichung dieses Hormons behandelt werden. Was sind die Anzeichen und Symptome von Diabetes? Typ-1-Diabetes beginnt oft plötzlich. Dies könnte ein Zeichen für Typ-1-Diabetes sein. Bei den beiden wichtigsten Formen handelt es sich um Typ-1- und Typ-2-Diabetes.

Typ-1-Diabetes: Symptome: Beim Austrocknen des Körpers mit Hilfe von Wasser lassen sich die Muskeln austrocknen| Bavaria 2| Funk

Denn die Niere kann die vielen Zuckersubstanzen, die sie aus dem Vollblut filtert, nicht mehr auffangen. Über die dünnen Schläuche der Niere dringt der überschüssige Kristallzucker in die Harnblase ein und wird schließlich als "honigsüßer" Harn abgesondert - daher der griechisch-lateinische Begriff "Diabetes mellitus".

Die Süßzuckerlösung stellt auf ihrem Weg durch die Niere sicher, dass aufgrund der Osmose das anfallende Zuckerwasser aus dem Gewebestrang fließt und dem Organismus austritt. Er will den Wassermangel ausgleichen und regt das Zentrum des Durstes im Hirn an: Die Betroffenen können fast ununterbrochen und ohne Unterbrechung auch in der Nacht austreten. Andererseits leidet die Körperzelle unter einem paradoxen Mangel an Zucker, obwohl mehr als genug davon im Blutsystem schwimmt:

Durch den Mangel an Insulin wird kaum noch Blutzucker in die Zelle eindringen. Sie beginnen, selbst aus gelagerten Fettsäuren und Eiweißen zu züchten. Durch den massiven Abbau von Fett entstehen viele "Ketonkörper" - sauren Abbauprodukten, die ins Blut eindringen. Dabei wird das Blutsystem zur Säure ("Ketoazidose"), die schließlich durch Elektrolytverschiebung zu einem Wachkoma werden kann.

Zugleich vertrocknen die Zellen des Körpers wegen des erhöhten Blutzuckers auch im Hirn. Zur Bestätigung der Diagnosestellung wird der Blutzuckerwert ermittelt, der bei Typ 1 Diabetes über 200 mg pro Liter beträgt (normaler Fastenwert 60 - 100 mg/dl). Bei einigen Patientinnen mit Typ-1-Diabetes treten Wadenkrämpfe und Sehprobleme auf.

Ähnlich wie bei Typ-2-Diabetes sind die Auswirkungen chronisch: Der körpereigene Bereich weist öfter als ein normaler organischer Gesundheitszustand Anzeichen von Defensivschwäche auf, zum Beispiel in Gestalt einer Zystitis oder Pilzinfektionen im Intimbereich. Darüber hinaus verursachen hohe Blutzuckerwerte langfristige Schäden an den Blutgefäßen in den Augen, der Niere, den Füßen, dem Herz und dem Hirn - das Risiko von Erblindung, Niereninsuffizienz, Herzinfarkten, Schlaganfällen und "Schaufensterkrankheiten" (periphere Arterienverschlußkrankheit, PAVK).

Zudem kann sich eine Polineuropathie ausbilden, weil z.B. die Beinnerven partiell aussterben - das bedeutet, dass man in manchen Bereichen weniger Sinn hat oder weniger in der Lage ist, Temperaturdifferenzen wahrzunehmen (z.B. Warm- oder Kaltwasser).

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