Werte Diabetes

Die Werte Diabetes

Blutzuckerspiegel bei Hyperglykämien und Hypoglykämien Die Glukosemenge im Vollblut wird in Millimolen pro l (Mmol/L) angegeben. Der Blutzuckerspiegel kann am Morgen bestimmt werden, wenn Sie nichts zu sich genommen haben (z.B. auf leeren Magen). Man nennt diese Werte "nüchterne Werte".

Wer misst, wer etwas isst, erhält "nicht-emotionale" Werte. Ziel bei der Diabetesbehandlung ist es, so viele " Normalwerte " des Blutzuckers wie möglich zu erwirtschaften.

Dies bedeutet, dass der Blutzuckerspiegel 4 mmol/L nicht unterschreiten und 9 mmol/Liter nicht überschreiten darf. Gelegentlich kann man sich über zu große (hyperglykämische) oder zu kleine (hypoglykämische) Werte beschweren. Alle Diabetes-Patienten können unter hohem Blutzuckerspiegel leiden. Das bedeutet Hyperglykämie: zu viel Glucose im Körper. Wenn Ihr Blutzuckerspiegel über 10 mmol/L liegt, haben Sie eine Unterzuckerung.

Ein erhöhter Blutzuckerspiegel kann zu verschiedenen Erkrankungen führen: übermäßiges Urinieren, großer Blutdurst, Mundtrockenheit, Gewichtsverlust, Ermüdung, Gereiztheit oder Ruhelosigkeit und Kopfweh. Kurzum: Vermutlich die gleichen Symptome wie zuvor. Eine Überzuckerung verursacht keine Unannehmlichkeiten für alle, gelegentlich merkt man sie nicht. Die Behandlung hoher Blutzuckerspiegel ist besonders bedeutsam.

Ein hoher Blutzuckerspiegel erhöht das Komplikationspotenzial. Außerdem können lang anhaltend erhöhte Blutzuckerspiegel dazu führen, dass Sie stark ausgetrocknet sind. Im Gegensatz zur Unterzuckerung steht die Hypoglykämie: zu wenig Blutzucker im Körper. Wenn Ihr Blutzuckerspiegel unter 4 Mmol/L liegt, haben Sie eine Unterzuckerung. Es können Symptome wie Tremor, Herzrasen, Schwitzen, Brechreiz, schnelles Pulsieren, Kopfschmerz, Ermüdung, Launenhaftigkeit, Appetitlosigkeit, Verhungern oder ein Gefühl von Kälte auftreten.

Ist Ihr Blutzuckerspiegel sehr tief, haben Sie meist schlechtere Symptome: Langsamkeit, leichte Kopfschmerzen, unklare Aussprachen, Schläfrigkeit, Sehschwäche, Konzentrationsprobleme und Schwindel. Wer an Unterzuckerung leidet, erhält in kürzester Zeit keine Glucose, kann in schwerwiegenden FÃ?llen in Ohnmacht fallen. Unterzuckerung wird durch Erhöhung des Blutzuckerspiegels unterdrückt.

Die enthaltenen Kohlenhydrate werden rasch vom Körper aufgenommen. Unterzuckerung kann nicht jeder mit Typ-2-Diabetes erkranken. Durch Insulin und gewisse Medikamente erhöht sich das Unterzuckerrisiko. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt überprüft Ihren Blutzuckerspiegel regelmässig. Der HbA1c gibt einen Überblick über Ihren Blutzuckerspiegel in den vergangenen 6 bis 8 Schwangerschaftswochen, er ist kein Durchschnittswert.

Eine gute HbA1c ist 53 Mmol/L ( (vorher: 7%) oder mehr.

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