Welche Urinteststreifen gibt es

Was für Urinteststreifen gibt es?

Urinteststreifen: Begriffserklärung Trotzdem gibt es auch bei hoher Konzentration von Vitaminen C (Ascorbinsäure) im Harn kaum Beeinträchtigungen im Glukose- und Bluttestbereich, da die Zugabe von Jodat dies sicher unterbindet. Spezifische Schwere (Dichte): Der Versuch bestimmt die lonenkonzentration im Harns. In Gegenwart von Kobolden setzt ein komplex bildendes Reagens Proteine frei, die die Farbe des Indiziers Brommethylblau von blauen auf blaugrüne auf gelbe ändern. pH-Wert: Das Testpolster beinhaltet die Indizes Methylrot, Phenolphthalein und Brommolblau, die auf Änderungen in der Wasserstoffionenkonzentration mit verschiedenen Farbnuancen ansprechen.

Die Wasserstoffionenkonzentration oder der pH-Wert ist ein Mass für den Säuregehalt (Säuregehalt oder Alkalität) des Urins. Lukozyten: Die Umsetzung erfolgt über den Nachweis von Esternasen, wie sie in Lukozyten vorkommt. Die so freigesetzten Indoxide reagieren mit einem Diazonium-Salz und verursachen eine violette Färbung. Es werden sowohl unversehrte als auch glysierte Kerne nachgewiesen.

Auf indirekte Weise wird bei dieser Umsetzung das Vorhandensein von nitritbildenden Keimen im Harn nachgewiesen. Die Prüfung beruht auf dem Funktionsprinzip des Grieß-Tests und ist speziell für Stickstoff. Protein: Der Testverfahren beruht auf dem prinzipiellen eiweißassoziierten Fehler von pH-Indikatoren und ist besonders anfällig für das Album. Die Prüfung wird weder durch Chinin, Chinidin, Chloroquin und Tolbutamid noch durch einen höheren pH-Wert (bis pH = 9) beeinflußt.

Glucose: Die Messung beruht auf einer bestimmten Glucoseoxidase-/Peroxidase-Reaktion. Ketone Körper: Dieser ist auf der Basis des gesetzlichen Tests und gegenüber Essigsäure anfälliger als gegenüber Aceton. Harnstoff: Ein beständiges Diazoniumsalz wirkt nahezu direkt mit Harnstoff auf Harnstoff zu Harnstoff. Diese Prüfung ist speziell für Harnstoffbilinogen und nicht empfindlich gegenüber den aus dem so genannten Ehrlicht-Test bekannten Störfaktoren.

Die Kombination von Beryllubin mit einem Diazonsalz zu einem Azo-Farbstoff bildet die Grundlage für den Beryllubintest. Combur-Test® Streifen verhalten sich anders auf Bluthochdruck und Hämaturie: Während nicht im Urin liegende Blutkörperchen im Versuchsfeld durch ihre örtliche Wirkung im Versuchsfeld in Gestalt kleiner Punkte in Erscheinung treten, führt das aus Blutkörperchen im Urin gewonnene Blutkörperchen zu einer einheitlichen Entfärbung des Versuchsfeldes.

Darüber hinaus ermöglicht die de facto höhere Nachweisgrenze die Früherkennung von Blutergüssen oder Hämoglobinurien.

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