Wann wurde Diabetes Entdeckt

Als wurde Diabetes entdeckt

Schon im Mittelalter war die Krankheit bekannt, so dass die Geschichte der Diabetestherapie lang ist. Erfahren Sie mehr über die Diabetestherapie. Es wurden einige Erkenntnisse über die möglichen Ursachen des Diabetes mellitus gefunden, die bis heute gültig sind.

Vorgeschichte von Diabetes - DTH

Vorgeschichte von Insulin und Insulinpräparaten ist ein bedeutender Teil der Krankengeschichte, nicht zuletzt, weil der Diabetes mellitus durch die Forschungsergebnisse seinen Horror als Todesursache eingebüßt hat. Bereits um 100 n. Chr. schrieb Aretaios: "Diabetes ist eine mysteriöse Krankheit" und beschrieb die Beschwerden und den Verlauf: "Diabetes ist eine schreckliche und beim Menschen nicht sehr verbreitete Infektionskrankheit, ein Verschmelzen von Fleisch und Gliedmaßen zum Urin.....

"1675 bezeichnet Thomas Williis den Uringeschmack bei Diabetes als "honigsüß": "..... Der Name "mellitus" geht also auf ihn zurück; Diabetes mellitus wird seit einiger Zeit auch als Willis' Krankheit bezeichnet. Il semble is difficile: "Heilen could er the Diabetes not : "Es scheint sehr schwierig bei dieser Krankheit, Vorschläge für eine Heilung zu machen, weil ihre Ursache so tief verborgen ist, ihren Ursprung so tief und entfernt hat.

Anders als seine Kollegen, die Diabetes als reines Nierenleiden betrachteten, hatte er bereits den Verdacht, dass die Ursachen im Körper des Betroffenen zu suchen sind. Johann Konrad Brünner hat 1683 dem Hund die Pankreas entfernt und dabei extreme Würste und Polyurien beobachtet; er wird damit als Erfinder des Pankreasdiabetes mellitus angesehen. Cowley beschrieb 1788 zum ersten Mal einen Zusammenhangspunkt zwischen Diabetes und Pankreaserkrankungen (lat. Pankreas).

Johann Peter Frank machte 1794 die erste Abgrenzung zwischen Diabetes mellitus und Diabetes Indispide. Joseph Alexander Fles (1819-1905) behandelte 1860 einen Zuckerkranken mit Auszügen aus der Wadenspeicheldrüse. Paul Langerhans beschrieb in seiner Doktorarbeit 1869 die Inseln im Pankreasgewebe, untersuchte deren Funktionen jedoch nicht. Im Jahr 1875 veröffentlichte der Franzose Apollinaire Bouchardat in Paris sein Buch "De la glycosurie ou Die Glykosurie ou Die Zuckerkrankheit des Sohnes hygiénique", in dem er die Grundprinzipien der Diabetes-Behandlung darlegte, die bis heute wichtig blieben, darunter eine besondere Ernährung und die Wichtigkeit von Gewichtsabnahme, Körperertüchtigung, metabolischer Kontrolle und Patiententraining.

Im Jahr 1880 prägte der Franzose Étienne Lancereaux in einer von Étienne Lancereaux herausgegebenen Publikation die Wörter "diabete maigre" ("lean diabetes") und "diabete gras" ("fatty diabetes") und machte damit die Abgrenzung zwischen verschiedenen Formen von Diabetes möglich. Wilhelm Oliver von Leube schildert 1889 den häufig auftretenden Zusammenhänge zwischen Pankreaskrankheiten und Diabetes mellitus. Für ihn ist es wichtig, dass er sich in der Lage sieht, die Ursache zu erkennen. Sie stellen jedoch fest, dass dies zu Diabetes mellitus führt.

Die Firmen Minkowski, Hédon und Thiroloix stellen fest, dass nach der Entnahme der Bauchspeicheldrüse kein Diabetes auftritt, wenn Pankreasstoffe an einen Ort unter der Hautstelle verpflanzt werden. Im Jahr 1903 entwickelt der dt. Internazionale Georg Ludwig Zülzer (1870-1949) einen heilenden Pankreasextrakt, der den Blutzuckerspiegel senkt und den ersten Ansatzpunkt für die Behandlung von Diabetes mellitus darstellt. Im Jahr 1909 schlägt der Brite Jean de Meyer den Begriff "Insulin" vor, der sich aus dem Latinum "Insula" für die noch nicht bekannte Materie ergibt.

Im Jahr 1910 bezeichnete der britische Psychologe Edward Albert Sharpey-Schafer die bei Diabetes fehlenden Substanzen aus der Bauchspeicheldrüse als "Insulin". Nicolae Paulescu ist es 1916 zum ersten Mal gelungen, Insulin aus Bauchspeicheldrüsengewebe zu erhalten. Die Zubereitung hieß Pankreas, sie war bei einem Diabetiker sehr effektiv. Im Jahr 1921 gelingt es Friedrich Banting und Charles Best auch, Insulin zu extrahieren, sie nennen es Isletin.

Früher waren Experimente anderer Forscher seitdem nicht mehr gelungen, da sie die gesamte geschliffene Pankreas genutzt hatten, andere Verdauungssäften der Pankreas vernichteten das Insulin. Die Biochemikerin James Collip wurde von John James Richard Macleod mit der Unterstützung von Banting und Best in Auftrag gegeben. Durch fraktionierte Proteinfällung mit Hochprozentalkohol ist es Collip gelungen, einen viel reinerem Auszug zu erhalten.

Im Jahr 1922 schaffte das Trupp um Banting und Best die erste Rettungsaktion für einen Diabetiker. Die 13-jährige Leonard Thompson, die seit eineinhalb Jahren an der Erkrankung leidet, wurde von ihnen im Allgemeinen Krankenhaus von Toronto mit Rinderinsulin aufbereitet. Im Canadian Medical Association Journal berichtete Banting, Best, Collip, Campbell und Booklet.

Shompson lebte 14 Jahre lang, bis er an einer Pneumonie verstarb, die nichts mit seinem Diabetes zu tun hatte. Die damals fünfjährige Theodore Lyder, die im Juni 1922 behandelt wurde, lebte 70 Jahre lang, wohl das am längsten belegte Überleben eines Diabetespatienten in der Krankengeschichte. Im Jahr 1922 gründete der Señor de la University of Toronto ein Gremium zur Kontrolle der industriellen Produktion von Insulin nach dem angemeldeten Verfahrens.

Zuerst wurde ein Kontrakt mit der Gesellschaft Lilly abgeschlossen. Im Jahr 1923 erhalten MacLeod und Baning den Medizinnobelpreis "für die Erforschung des Insulins"; später teilen sie sich den Ehrenpreis auf freiwilliger Basis mit Best and Collip. Noch im gleichen Jahr lancierten Eli Lilly und Company, die mit dem Unternehmen zusammen gearbeitet hatten, das erste Inseulinpräparat "Iletin" in Toronto.

Das aus Kälber- und Rindfleischbauch produzierte "Insulin Hoechst" präsentierten die Fernwerke Hoechst am Stichtag vor. Im Laufe der Jahrzehnte wurde aus dem Pankreas von Kühen und Schweinefleisch die Insulinproduktion durchgeführt. Zwar ist Tierinsulin auch beim Menschen wirksam, aber es wurde die Herstellung von Humaninsulin angestrebt, da die Therapie mit unverändertem Tierinsulin oft zu schweren immungeschwächten Nebenwirkungen geführt hat.

John Jacob Abel (1857-1938) an der Johns Hopkins University in Baltimore ist es 1926 gelungen, Insulin in klarer, kristallklarem Zustand zu präsentieren. Oskar Wintersteiner (1898-1971) konnte 1928 nachweisen, dass Insulin ein Eiweiß ist. Im Jahr 1930 eröffnet Gerhardt Katsch in der auf Rügen gelegenen Stadt Garnz das erste europäische Diabetikerhaus, in dem die Patientinnen und Patientinnen in der Behandlung der Erkrankung versorgt und trainiert wurden.

Im Jahr 1934 entwarf A. Scotts erstes Zinsinsulin, nachdem er nachgewiesen hatte, dass Insulin Zinkbestandteile enthielt, was seine Wirksamkeit verlangsamte. Hans Christian Hagedorn hat 1936 das lang wirksame Inseulinpräparat Neutrales Protamin Hagedorn (NPH-Insulin) auf den Markt gebracht. Gerhardt Katsch hat 1937 in seinen garzerischen Arbeiten den Terminus "bedingt gesund" für Zuckerkranke geprägt.

Harold Percival Himsworth beschreibt 1939 zum ersten Mal die Differenzierung von Diabetes mellitus in unterschiedliche Erscheinungsformen, basierend auf unterschiedlichen Insulinempfindlichkeiten. Gerhardt Katsch gründet 1947 in Karlsburg das zweite Heim für Diabetiker. Carl Ferdinand Cori und Gerty Cori wurden 1947 mit dem Medizinnobelpreis "für die Erforschung des Ablaufs des katalytischen Zuckerstoffwechsels" ausgezeichnet. Den zweiten Teil des Nobelpreises für Humanmedizin erhielt Bernardo Alberto Houssay "für seine Erforschung der Wichtigkeit der Hormone des Hirnanhangs für den Zuckerstoffwechsel".

Die International Diabetes Association wurde 1950 ins Leben gerufen.

Mehr zum Thema