Wann Unterzucker

Wenn Hypoglykämie

Auch gesunde Menschen sind gelegentlich betroffen; Hypoglykämie ist ein häufiges und gefährliches Phänomen für Diabetiker (auch solche, die nicht diagnostiziert wurden). Ist die Gegenregulation jedoch unzureichend und wird die Hypoglykämie sehr gering, können lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen auftreten, so eine aktuelle Studie zum Schutz vor gefährlicher Hypoglykämie. Früherkennung von Hypoglykämie bei Neugeborenen.

Esst nicht.....wann ist Unterzuckerung? Zuckersüße, Zuckerkrankheit, Unterzuckerung.

Wann kommt ein Nicht-Diabetiker, der viel in der freien Natur herumläuft und nur etwas Trinkwasser zu sich nimmt, in eine Hypoglykämie oder wann kommen die ersten Anzeichen? Nicht-Diabetiker können bereits hypoglykämisch sein (Werte um 55-70 sind hier durchaus möglich), aber Sie würden nicht in ein schlechtes oder starkes UZ geraten, da dies z.B. bei Typ 1 mit dem künstlichen Insulin verbunden ist.

Aber auch bei Nichtdiabetikern sind Tremor, Konzentrationsmangel und Schwachheit möglich. Dies ist von Person zu Person sehr verschieden und auch abhängig vom entsprechenden Metabolismus. Ein gesunder Mensch muss nicht unbedingt an Hypoglykämie leiden und fällt natürlich nicht in ein Wachkoma, wie es bei einem Diabetiker möglich wäre. Manche Menschen können ein wenig schwindlig oder wackelig werden, wenn sie nicht fressen, aber mit genügend Trinkwasser ist die Sonne/Hitze kein großes Hindernis für einen gesünderen Menschen.

Falls das frühe Stillen nichts nützt, tragen Sie bitte Traubenzucker-Gel auf.

Bei Neugeborenen, die von Schwangeren mit Gestationsdiabetes geboren werden, ist der Blutzuckerwert oft niedrig. Wenn eine frühzeitige Fütterung den Zuckerspiegel von Kindern nicht stabilisieren kann, sollte nach Angaben der DDG auch ein Traubenzuckergel eingenommen werden. Laut einer kürzlich durchgeführten Untersuchung kann das Einreiben des Gels in die Wangenschleimhäute des Babys vor einer gefährlichen Hypoglykämie geschützt werden.

Diabetikerinnen sollten sich früh über die Gelbehandlung und die Geburt in einem Spital mit speziellen Abteilungen für Frühgeburten unterrichten. "Eine Hypoglykämie kann eine Schädigung zurücklassen und die weitere kindliche Entwicklung hemmen ", sagt Dr. Erhard Siegel, DDG-Präsident und Chefarzt der Klinik für Innere Medizin der St. Josef Klinik Heidelberg GmbH.

Deshalb wird bei allen Säuglingen der Zuckergehalt nach der Entbindung überprüft. Hypoglykämien sind keine Seltenheit. "Bei bis zu 15 Prozent aller Säuglinge liegt eine vorübergehende Blutunterzuckerung vor", sagt Siegel. Frühgeburten und Mütter mit Trächtigkeitsdiabetes sind oft davon betroffen. In Deutschland haben vier Prozente der Frauen einen Trächtigkeitsdiabetes.

Die in den ersten sechs Lebenstagen auftretende Unterzuckerkrankheit ist für Neugeborene nicht immer sichtbar. Das können sehr unterschiedliche Zeichen sein: Mütter mit Zuckerkrankheit sollten daher dreißig Minuten später stillen oder füttern, um das Risiko einer Überzuckerung von Anfang an zu vermeiden. Die Blutzuckermessung des Säuglings sollte zwei Std. später auf nüchternen Magen erfolgen, danach weitere Untersuchungen im zwölften Lebensjahr und eine regelmäßige Fütterung.

Sofort nach der Entbindung massierte man ein 40 prozentiges Dextrose-Gel in die Wangenschleimhäute des Kindes und fütterte 118 hypoglykämische Babys. Bei den übrigen 119 zu wenig gezuckerten Säuglingen wurde neben der Ernährung auch ein Placebogel ohne Zucker verabreicht. Ergebnisse der "Sugar Babys Studie": Bei der Dextrosegruppe normalisierten sich die Blutzuckerwerte bei signifikant mehr Säuglingen mit einer um 43% höheren Erfolgsrate als bei der Placebogruppe.

Die Traubenzuckerkrankheit ist kostengünstig, unbedenklich und hat sich bei Diabetes-Patienten seit langer Zeit durchgesetzt. "Diabetiker nehmen immer Glukose oder Glukose mit, um bei einer bevorstehenden Hypoglykämie schnell handeln zu können", sagt Siegel. Längst wird der Verdacht geäußert, dass die Traubenzuckerkrankheit auch bei Säuglingen wirkt, aber noch nicht ausreichend erforscht worden ist. DDG empfiehlt allen Diabetikern die Geburt in einem Spital mit spezialisierten Abteilungen für Frühgeburten mit entsprechenden Behandlungsoptionen.

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