Vorzeichen Diabetes

Diabetes-Zeichen

Aufgrund von Diabetes mellitus können auch so genannte Stoffwechselstörungen als akute Komplikationen auftreten, insbesondere in Ausnahmesituationen. Die ersten Anzeichen einer Hypoglykämie bei Diabetes sind Hunger, Schwitzen, Schwäche, Unruhe und Konzentrationsprobleme. In der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen, nimmt die Zahl der Diabeteserkrankungen zu. Darüber hinaus ist das Risiko, in späteren Jahren an Diabetes oder Adipositas zu erkranken, für diese Kinder höher. Die Symptome des Gestationsdiabetes sind nicht einfach der Krankheit zuzuordnen, daher besteht die Gefahr, dass sie unbemerkt bleibt.

Notfallverhalten, Hypoglykämie, Unterzuckerungen, Symptome

Aufgrund von Diabetes mellitus können auch so genannte Stoffwechselstörungen als akut auftauchen. Dies sind reale Notsituationen, die eintreten, wenn der Blutzucker nicht mehr im normalen Bereich gehalten werden kann. Das kann im Ernstfall Ihr eigenes Blut bewahren und Ihnen helfen, Ihren Diabetes ohne Unterbrechungen zu kontrollieren.

Eine Hypoglykämie ist, wenn der Blutzuckerwert unter 50 mg/dl1 sinkt Bei einer schweren Hypoglykämie, die mit Bewußtlosigkeit und Krämpfen verbunden ist, ist eine Nahrungszufuhr nicht möglich. Glucagon hilft Ihnen in diesem Falle sicher, schnell und effektiv, Ihren Blutzucker zu steigern. Glucagon wird wie Insulin injiziert.

Familienangehörige und Diabetikerfreunde sollten wissen, wann und wie man Glucagon verabreicht. Die Notrufnummer (112) anrufen oder zur nächsten Notrufzentrale gehen, wenn Sie sich nicht sicher sind, was Sie tun sollen. Nehmt auch nur geringfügige Warnsignale ernst und misst im Zweifelsfalle euren Blutzucker.

Bei Hyperglykämien steigt der Blutzuckergehalt auf über 250 mg/dl. Treten Hypoglykämie-Symptome auf oder bleiben Ihre Blutzuckerwerte 2 bis 3 Tage lang hoch, sollten Sie den Ketonanteil im Harn mit Hilfe von Teststäbchen bestimmen und Ihren Hausarzt oder Diabetes-Berater konsultieren. Die Notrufnummer (112) anrufen oder zur nächsten Notrufzentrale gehen, wenn Sie sich nicht sicher sind, was Sie tun sollen.

Kinder mit Diabetes sollten Lehrer und medizinisches Fachpersonal über die Krankheit aufklären.

Unterzucker bei Diabetes

Hypoglykämie ist eine plötzliche Folge der Insulin-Therapie oder der Therapie mit Hypoglykämie-Tabletten. Hypoglykämie heißt, dass der Blutzuckergehalt unter 60 mg/dl (Milligramm pro Deziliter) abfällt. Zeichen einer Hypoglykämie zeigen sich in der Regel nur bei niedrigen Blutzuckerkonzentrationen, können aber auch bei der Therapie mit höheren Blutzuckerkonzentrationen auftauchen.

Zuckerkranke können sich hier selbst bedienen. Man sollte frühzeitig Kohlehydrate zu sich nehmen, die den Blutzuckerspiegel anheben. Zuckerkranke müssen mit Kohlenhydraten versorgt werden, die den Zuckerspiegel im Blut rasch beeinflussen, z.B. Glukose oder Arzneimittel, solange die Erkrankten noch bei Bewusstsein sind. Bei schwerer Hypoglykämie (Koma oder Hypoglykämie -Schock) können Diabetespatienten bewusstlos werden.

Der Hormoninsulinspiegel des Körpers wird gesenkt, während andere Körperhormone - so genannte Hormonantagonisten - ihn anheben. Bei zu niedrigem Blutzuckergehalt gibt der Organismus blutzuckersteigernde Substanzen ab. Fällt der Blutzuckerwert zu sehr oder zu rasch, können die Gegner dies nicht mehr auffangen. Diese sind für die ersten Anzeichen einer Hypoglykämie mitverantwortlich.

Weitere Zeichen wie z. B. Bewusstseinsschwäche deuten darauf hin, dass das Gehirn und die Nervenzelle mit dem Treibstoffzucker zu wenig versorgt sind. Wenn zu wenig Essen bei konstanter Dosierung (Insulin, Antidiabetika) verzehrt wird, ist das Medikament im Verhältnis zum Zuckergehalt zu hoch. Bei dieser relativen Überdosis handelt es sich um eine häufig auftretende Unterzuckerkrankheit. Dosierungsfehler: Diabetiker geben zu viel Insulin oder geben aus Versehen ein rasch wirkendes Insulin statt eines verzögernden Insulins.

Einigen Diabetikern werden zu viele Medikamente verabreicht. Bei körperlicher Aktivität und sportlicher Betätigung wird der Insulin- oder Antidiabetikertablettenbedarf reduziert. Bei Diabetikern ist es daher notwendig, die Dosis der Medikamente zu reduzieren oder vorher die sogenannte SportBE einzunehmen. Die Blutzuckerwerte sinken, das Hypoglykämierisiko nimmt zu. Hypoglykämie ist von Mensch zu Mensch sehr verschieden und kann sich im Laufe der Jahre unter Insulin- oder Antihypoglykämie-Therapie verändern:

Sehnsüchte oder Brechreiz, Hautblässe, Muskelschwäche an den Knien, Schwitzen, Beben, Herzschlag, Ermüdung; Ruhelosigkeit, Verwirrung, Verständigungsschwierigkeiten, Alpträume; Gleichgewichtsstörung, Sprachstörung, Sehstörung, Lähmung, Bewußtlosigkeit; es wird geschätzt, daß bis zu zehn vom Hundert der insulinbedürftigen Diabetes-Patienten die Wahrnehmbarkeit der frühen Hypoglykämien eingebüßt haben. Ihre Hypoglykämie bleibt vollkommen unbeachtet. Bei den insulinabhängigen Diabetikern treten die Beschwerden der Hypoglykämie bis zu 30 prozentig nur bedingt auf.

Nicht jeder Hypoglykämiezustand oder die Symptomatik wird erst sehr verspätet erkannt. Mit den Symptomen und der Krankheitsgeschichte (Anamnese) erhält der behandelnde Arzt erste Anhaltspunkte für eine Unterzuckerkrankheit. Der Zeitraum zwischen dem Ausbruch der ersten Hypoglykämie-Symptome und dem Beginn der Bewußtlosigkeit kann sehr kurz sein. Bei Diabetikern sollten daher die folgenden Regeln beachtet werden:

Einigen Diabetikern wird die Hypoglykämie verwechselt und sie können sich nicht selbst versorgen. Glucagon ist ein hormonelles Mittel, das unmittelbar den Zuckerspiegel im Blut steigert und in diesem Falle Leben retten kann. Bei Bewusstlosigkeit eines Diabetikers sollte immer der Notfallarzt informiert werden. Starke Hypoglykämie mit Bewusstlosigkeit muss immer von einem Arzt therapiert werden.

Für Verwandte und Diabetikerfreunde wichtig: Versuche nie, einen unbewussten Diabetes mit zuckerhaltiger Flüssigkeit aufzufüllen. Geringfügige Hypoglykämie ist in der Regel leicht zu therapieren. Dennoch sollten Diabetespatienten sie so weit wie möglich ausweichen. Allerdings wirkt sich eine starke Hypoglykämie auch auf das Hirn aus und ist schädlich. Starke Hypoglykämie muss durch geeignete Therapien und Verhaltensweisen unterdrückt werden.

Ein Diabetes-Training ist hier nützlich. Zur Vermeidung von Hypoglykämie beim Training sollte man daher: Ein bis zwei Std. nach einer Essensausgabe ist der Blutzucker bei den mit Insulin oder Pillen behandelten Diabetespatienten am größten.

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