Teststreifen Diabetes Krankenkasse

Streifen-Diabetes Krankenversicherung

Bei Diabetikern werden zahlreiche Hilfsmittel benötigt, z.B. Blutzuckermessgeräte und Einmalspritzen. Genehmigung der Krankenkasse für eine solche Regelung. Arzneimittel gültig sind und daher nicht von der Krankenkasse bezahlt werden dürfen?

Inwiefern ist die ärztliche Verschreibung von Teststreifen generell geregelt? Bestellen Sie hier Ihre Blutzuckermessgeräte und Teststreifen.

Verschreibung von Blutzuckerteststreifen

Blutzucker-Teststreifen auf Verschreibung? Bei Diabetikern werden Blutzucker-Teststreifen benötigt. Also, wie wäre es, wenn Sie diese Blutzucker-Teststreifen zur Eigenkontrolle auf Verschreibung verschreiben? Steht es allen Diabetikern zu? Wie viele Teststreifen kann ein Typ-1-Diabetiker bekommen, wie viele Teststreifen kann ein Typ-2-Diabetiker bekommen? Je nach Wohnort oder nach Kenntnis oder Annahme werden diese Fragestellungen von verschiedenen Behörden wie Krankenkassen, Arztpraxen oder Apotheken verschieden behandelt.

Der Behandler bestimmt die Wichtigkeit der Blutzuckerteststreifenregelung. Auch wenn der Kunde sein Blutzucker-Messgerät selbst erworben hat, können die anfallenden Blutzucker-Teststreifen durch ein verschreibungspflichtiges Medikament abgedeckt werden. Die Basis ist, dass der Doktor nur dann Blutzucker-Teststreifen verschreibt, wenn es die Therapie des Diabetes erforderlich macht und der Diabetes aufgrund des Ergebnisses einen Therapievorteil haben kann.

Außerdem sollte er gelernt haben, wie die individuellen Meßergebnisse zu beurteilen sind und welche Maßnahmen getroffen werden müssen (z.B. Hypoglykämie). Ergänzend zur Wirtschaftlichkeitsanforderung für die Verschreibung bekommt der Mediziner von seiner Kassenärztlichen Vereinigung Verschreibungsempfehlungen je nach Diabetesart, um eine gewisse Anzahl von Blutzucker-Teststreifen zu verschreiben. Ja, das war bis zum 1.10.2011 der Fall. Nun hat sich die Verschreibbarkeit der Blutzucker-Teststreifen zum Teil verändert.

Diabetes: Alle Teststreifen werden in Zukunft finanziert.

Diabetesgesellschaft und Krankenkassen einigen sich auf eine flächendeckende Einheitsregelung für ganz Österreich. Fachleute reden von einem bedeutenden Fortschritt für die Betreuung von Menschen mit Diabetes: Die ÖDG und der Dachverband der Sozialversicherungsträger haben sich auf eine bundeseinheitliche österreichische Verordnung geeinigt, die Diabetespatienten eine wirtschaftlich und ärztlich sinnvolle Menge an Blutzucker-Teststreifen zur Verfügung stellt - die exakte Menge hängt dann von der Einzeltherapie ab.

Wir wissen von Fällen, in denen einige Krankenversicherungen nur 300 pro Vierteljahr genehmigt haben. "Die Selbstkontrolle des Blutzuckers ist ein unverzichtbarer Teil des Krankheitsmanagements für Menschen mit allen Formen von Diabetes mellitus", erklärt Prof. Dr. Thomas C. Wascher von der I. Ärztlichen Dienststelle des Hanusch-Krankenhauses und Vorsitzender der OÖD.

Durch einen Blutzuckerspiegel kann das Herzinfarktrisiko, das Schlaganfallrisiko, das Amputationsrisiko und das Blindheitsrisiko sowie andere diabetesbedingte Komplikationen reduziert werden. Bisher wurde die Kostendeckung für diese Teststreifen von Staat zu Staat und von Versicherer zu Versicherer verschieden behandelt. In Österreich werden die Krankenkassen mit der neuen Regelung den Versicherten je nach Behandlung den selben Betrag zur Verfügung stellen.

Diabetiker, die nicht mit Insulin versorgt werden, bekommen jetzt auch Teststreifen, wenn sie ein Diabetes-Training durchlaufen haben. "Damit wurde ein bedeutender Fortschritt in Richtung einer bundesweit einheitlichen, optimalen Behandlung von Menschen mit Diabetes in Österreich erzielt. Auf diese Weise wird in Österreich künftig gewährleistet, dass dieser bedeutende Teil der Behandlung für Menschen mit Diabetes mellitus ausreichend zur Verfügung steht, und zwar ungeachtet ihres Wohnortes oder ihres Versicherers.

Bei der Österreichischen Diabetes-Gesellschaft (ÖDG) handelt es sich um die medizinisch-wissenschaftliche Vereinigung der Diabetiker. Vollmitglieder der Vereinigung sind Ärzte und Wissenschaftler mit einschlägiger wissenschaftlicher Ausrichtung. Angeschlossene Vereinsmitglieder sind Diabetesberater und Diätassistenten. Für die österreichische Diabetesgesellschaft ist es ihre Pflicht, die Lebensbedingungen von Menschen mit Diabetes zu verbessern. Es verlangt und unterstützt die kontinuierliche Weiterentwicklung der Betreuung von Menschen mit Diabetes mellitus.

Es fördert die Erforschung und Verbreitung wissenschaftlicher Kenntnisse in allen Bereichen des Diabetes, sowohl zur besseren ärztlichen Versorgung als auch zur optimalen Prävention von neuen Krankheiten.

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