Schwerbehinderung Diabetes

Diabetes bei schwerer Behinderung

Schwere Behinderung - was ist das? Die Thematik " Schwerbehinderung " ist gerade für Diabetes ein wichtiger Punkt. Immer wieder wird von den Betroffenen berichtet, dass sie in Trainingskursen kurz nach der Diagnose einen Schwerbehindertenpass beantragt haben. Im Folgenden werden Sie mehr darüber lernen - und natürlich auch, welche Anforderungen erfüllt sein müssen, damit Diabetes in der Regel schwerbehindert ist.

Schwere Behinderungen - was ist das? Gemäß dem SGB IX gilt ein Mensch als arbeitsunfähig, wenn "seine Funktion nicht nur durch eine unregelmäßige körperliche, geistige oder seelische Verfassung temporär gestört ist". Der Umfang der Beeinträchtigungen wird durch den sogenannten "Grad der Behinderung" (GdB) auf einer Skalierung von 0 - 100 angegeben; dies verdeutlicht, wie stark die physischen und psychischen Fähigkeiten gestört sind.

Von 50 Grad Celsius wird man als schwer behindert eingestuft. Wird eine schwere Behinderung festgestellt, kann ein gewisser "Nachteilsausgleich" geltend gemacht werden. Dazu gehören u.a.: Schwerstbehinderte und Personen mit gleichem Status sind besonders vor Kündigung geschützt. Darüber hinaus haben schwerstbehinderte Menschen fünf weitere Tage bezahlten Urlaub und sind auf Wunsch von Überstunden befreit (z.B. bei Schichtarbeit).

Darüber hinaus haben Schwerstbehinderte das Recht auf Begleitung im Berufsleben, zum Beispiel bei technischen Hilfsmitteln oder der Kostenübernahme einer erforderlichen Arbeitshilfe. Beim Schwerbehindertenpass sind die Aussichten auf eine Beschäftigung im öffentlichen Dienst wesentlich größer; Schwerbehinderten mit gleichwertiger Qualifikation wird der Vorzug gegeben. Nach § 37, 236 a SGB XII können schwerstbehinderte Menschen im Alter von 65 Jahren ohne Vorsteuerabzug in den vorzeitigen Ruhestand treten.

Bei einem Vorsteuerabzug ist die Altersrente bereits ab dem Alter von 60 Jahren möglich: Für jeden angefangenen Monat vor dem vollendeten Alter von 60 Jahren wird jedoch ein Vorsteuerabzug von 0,3% gewährt, d.h. wenn die Altersrente aufgrund einer schweren Invalidität mit 60 Jahren anfällt, müssen dann bis zu 10,8% (=36 Monaten x 0,3%) abgezogen werden.

Dann können sie nach § 33b Abs. 3 Satz 3 StG einen höheren Freibetrag von 3700 Euro geltend machen. Nach § 145 SGB IX berechtigen die Schwerbehindertenausweise mit der Note H auch zum freien Transport im Ortsverkehr. Darüber hinaus können weitere steuerliche Erleichterungen ( "Abzugsfähigkeit von Reisen") oder Sozialleistungen (z.B. reduzierte Eintrittsgelder) geltend gemacht werden.

Wie kann man eine schwere Behinderung verhindern? Aber es gibt auch Gründe gegen einen Schwerbehindertenpass. Nicht immer ist die Bevorzugung von Schwerstbehinderten gesichert. Die Schwerbehindertenkarte ist in der Regel das Ende eines Antrags. Es sollte nicht vergessen werden, dass ein Behindertenausweis zu Unterlegenheiten oder anderen Persönlichkeitsstörungen führt - vor allem, wenn man tatsächlich imstande ist.

Schwerstbehinderte werden in Wirklichkeit oft als Menschen zweiter Ordnung betrachtet. Insbesondere bei jungen Diabetikern, die auf Arbeitssuche sind oder am Beginn ihres Arbeitslebens standen, können daher aufgrund einer schweren Behinderung beträchtliche Benachteiligungen auftreten. Sie können sich bemühen, ihren Schutz vor Kündigung wegen der schweren Behinderung zu erweitern. Personen mit einem Invaliditätsgrad (GdB) von mind. 30 können auf Gesuch hin gemäß 2 Abs. 3 SGB IIX mit schwerstbehinderten Personen gleichgesetzt werden.

Grundvoraussetzung dafür ist, dass sie aufgrund ihrer Invalidität ohne Gleichbehandlung keinen angemessenen Job bekommen oder beibehalten. Die Gleichberechtigung gewährt dem Betroffenen den selben Entlassungsschutz wie einem Schwerbehinderten, d.h. für die Entlassung ist die Genehmigung der Eingliederungsbehörde notwendig. Andere Leistungen (z.B. zusätzlicher Urlaub oder Steuervergünstigungen) können jedoch nicht in Anspruch genommen werden.

Ist eine Schwerbehinderung für mich als Diabetes-Patient möglich? Für die Ermittlung einer gesundheitlichen Störung im Sozialversicherungsgesetz und nach dem Schwerbehindertengesetz (Teil 2 SGB IX) ist die VersMedV zu berücksichtigen. Für die Klassifizierung von Diabetes gibt es folgende Kriterien: Menschen mit Diabetes, deren Behandlung nicht regelmäßig eine Unterzuckerung hervorrufen kann und die daher in ihrem Lebensstil kaum betroffen sind, leiden nicht an einer Beeinträchtigung der Teilhabe, was die Bestimmung von GdS rechtfertigen würde.

Diabetiker, deren Behandlung eine Unterzuckerung hervorrufen kann und die durch Lifestyle-Kürzungen eingeschränkt sind, leiden unter einer erheblichen Beeinträchtigung der Beteiligung durch die Therapieanstrengungen. Diabetiker, deren Behandlung eine Unterzuckerung hervorrufen kann, die den Blutzucker zumindest einmal am Tag selbst kontrollieren müssen und von weiteren Einschnitten in ihrem Lebensstil betroffen sind, leiden je nach Umfang der Behandlung und Qualität der Stoffwechselanpassung unter einer stärkeren Beeinträchtigung der Beteiligung.

Diabetiker, die sich einer Insulinbehandlung mit wenigstens vier Insulinspritzen pro Tag unterziehen, bei der die Insulindosierung in AbhÃ?ngigkeit vom momentanen Zuckergehalt, der anschlieÃ?enden Verpflegung und der körperlichen Anspannung selbststÃ?

Außerordentlich schwierig zu regulierende Stoffwechselschichten können je einen höheren GdS-Wert verursachen. Auch wer z.B. einen individuellen GdB von 40 für Diabetes bekommt und dann zwei weitere individuelle GdBs von je 10 hat, kann nicht unbedingt von einem GdB von insgesamt 50 ausgehen: In diesen beiden Ausnahmefällen beträgt der GdB vorerst oft 40; die Schwerbehinderung muss dann vor Gericht gelöst werden.

Hier hat sich die elektronische Diabetes-Tagebuchführung mit meiner DIABASS-Software bewährt: Alle Messwerte können komfortabel am Rechner erfasst und die gewünschten Auswertungen und Auswertungen auf Tastendruck erstellt werden. Auf diese Weise können auch Ämter und Gerichten überzeugt werden: Mit DIABASS konnte der Ausweis für Schwerbehinderte bereits in vielen Fällen wesentlich schneller beschafft werden.

Damit eine Schwerbehinderung festgestellt werden kann, müssen Sie einen Rentenantrag beim örtlichen Rentenamt vorlegen. Das Gesundheitsamt verlangt und wertet nach Erhalt des Antrags die Befunde der im Gesuch genannten Ärzte und anderen Einrichtungen aus. Hier können Sie eine Informationsbroschüre mit Hinweisen und Prüflisten zur Beantragung einer Schwerbehinderung downloaden, die ich auf freiwilliger Basis für diabetesDE entwickelt habe.

Der Invaliditätsgrad (GdB) wird nach Beendigung der Untersuchung in einer amtlichen Entscheidung festgelegt. Wenn Sie einen Wert von 50 oder mehr haben, erhalten Sie einen Schwerbehindertenpass. Lehnt das Rentenamt den Gesuch ab oder stellt es einen geringeren Invaliditätsgrad fest, muss innerhalb eines Monates nach Bekanntgabe des Ablehnungsbescheides Einspruch einlegt werden.

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