Risikofaktoren Diabetes

Gefahrenfaktoren Diabetes

Zuckerkrankheit des Typs 2 - die häufigsten Risikofaktoren - Welche Art von Dasein? Diabetes mellitus type 2 ist eine der am weitesten verbreiteten Krankheiten in den Industrieländern, die meisten Typ-2-Diabetiker sind Übergewichtige. Charakteristisch für die Krankheit ist ein permanent erhöhter Zuckerspiegel. Permanent erhöhter Blutzucker muss therapiert werden, da die Gefäße betroffen sind. In der folgenden Info-Grafik sehen Sie die Risikofaktoren: Auch wenn der Fastenblutzucker am Morgen noch normalerweise oder geringfügig ansteigt, ist der Zuckerspiegel zum Beispiel nach einer blutzuckertragenden Essensmahlzeit dann höher als bei gesunder Bevölkerung.

Ist auch der Fastenblutzucker am Morgen deutlich höher, wird von einem ausgeprägten Diabetes mellitus des Typs 2 gesprochen: In den seltensten Fällen genügen eine Ernährung und ein Trainingsprogramm zur Kontrolle der Erkrankung, oft sind die Einnahme von Pillen erforderlich. Danach befindet sich der Diabetes in einem Zustand, in dem die Pankreas zu wenig Insulin ausstößt.

Zur Vermeidung von Diabetes sollten Sie auf die folgenden Punkte achten: Eine ausgewogene und ballaststoffreiche Kost mit einem moderaten Fettanteil und ausreichendem Vitaminangebot - übrigens wie bei den Menschen mit gesundem Körper - sollte es sein. Nähere Informationen zum Thema Wohnen mit Diabetes mellitus geben die AOK Hessen hier.

Zuckerkrankheit - Gründe und Risikofaktoren

Der Typ-2-Diabetes ist eine Krankheit, an der eine Vielzahl von Genen involviert sind. Bis heute wurden mehrere Moleküle gefunden, die die Entwicklungswahrscheinlichkeit von Typ-2-Diabetes signifikant erhöhen. In der Familie tritt Diabetes daher häufiger auf. Wenn Angehörige ersten Ranges (Eltern, Geschwister) davon berührt sind, ist dies mit einem höheren Risikopotenzial für den Betroffenen verbunden. Verglichen mit den Kleinkindern nicht-diabetischer Erziehungsberechtiger haben sie ein 3,5-fach höheres Zuckerkrankheitsrisiko, wenn ein Erziehungsberechtigter krank ist, und ein 6-fach höheres Risikopotenzial, wenn beide Elternteile diabetisch sind[Fle 2002].

Mit zunehmendem Lebensalter nimmt die Häufigkeit von Typ-2-Diabetes zu. Die Krankheit tritt ziemlich ungewöhnlich häufig vor dem vierten Lebensmonat auf. Durch die starke pathophysiologische Verbindung von Typ-2-Diabetes mit Adipositas und dem erhöhten oder immer früheren Auftreten von Adipositas wird sich diese Altershöchstgrenze am ehesten schrittweise nach vorne verschieben. Aufgrund des steigenden Anteils fettleibiger Menschen bereits im Kindes- und Jugendjahre nimmt das Infektionsrisiko für Typ-2-Diabetes in dieser Jahrgangsstufe zu.

Der Einfluss von Risikofaktoren auf das Risikopotenzial von Typ-2-Diabetes scheint gender-spezifisch zu sein (MONICA-Studie Augsburg). Beim Mann nimmt das Nikotin- und Alkoholkonsumrisiko zu, während es bei der Frau durch einen erhöhten Harnsäuregehalt und niedrige Bewegung negativer beeinflußt wird[Mei 2002]. In den nachfolgenden ethnischen Gruppen ist ein höheres Gefährdungspotential ausgeprägt: Das heißt, es wird ein höheres Gefährdungspotential festgestellt: Die Gefahr der Entwicklung eines ausgeprägten Diabetes mellitus ist höher, wenn bereits eine Beeinträchtigung der Fastenglukose oder Glukoseunverträglichkeit vorliegt.

Schon in diesem Zeitpunkt weisen die Patientinnen und Patientinnen erste Anzeichen einer Schädigung der großen und kleinen Blutgefäße auf[Fle 2002].

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