Leitlinien Diabetes Mellitus

Richtlinien Diabetes mellitus

Bei der Ernährungstherapie von Diabetes mellitus werden evidenzbasierte Ernährungsrichtlinien und die Diagnostik nach den aktuellen DDG-Richtlinien zugrunde gelegt. Copyright-Bestimmungen Das Urheberrecht für alle hier publizierten Beiträge liegt bei den Urhebern, die Nutzungsrechte bei den genannten Verwertungsgesellschaften, Urhebern oder Urhebergruppen (natürliche oder rechtliche Personen). Diese dürfen nur zum Eigengebrauch (gemäß 53 UrhG) in einer EDV-Anlage abgespeichert und gedruckt werden (in unverändertem Zustand). Jegliche andere, vor allem gewerbliche Nutzung erfordert die schriftliche Einwilligung der genannten Verfasser bzw. Inhaber von Nutzungsrechten.

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Richtlinien in der Anwendung

Leitlinien für die ganzheitliche Versorgung von Patienten mit Diabetes mellitus. Diese " Praxisleitfäden ", in denen zahlreiche österreichische Diabetologen gearbeitet haben, sollen aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse aufzeigen. Die ÖDG hat für die im Jahr 2012 überarbeitete Version erneut alle nützlichen und verfügbaren Nachweise aus laufenden Untersuchungen aufgenommen und stellt Ihnen die Kurzfassung des Leitfadens für die Diabetes mellitus-Praxis gerne als PDF zur Verfügung.

Ernährungstherapien bei Diabetes mellitus

Grundlage der Ernährungs-Therapie bei Diabetes mellitus sind evidenzbasierte Ernährungsrichtlinien. Dies ermöglicht einen einheitlichen, wissenschaftlichen Ansatz in der Ernährungsberatung von Diabetes-Patienten in Deutschland. Der Leitfaden der Studiengruppe Diabetes und Ernährung der European Association for the Study of Diabetes (EASD) wird von der DDG, der DAG, der DGEM, der DGE und den Berufsverbänden in Österreich (ÖDG) sowie in Belgien und der Schweiz unterstützt.

Mit einem darauf aufbauenden Trainingssystem können Mediziner, Diätassistentinnen und Diabetologen in der Ernährungsberatung und -ausbildung unterstützt werden und so zur Umsetzung der Ernährungstherapie bei der Diabetes mellitus-Behandlung beizutragen.

Neuer Leitfaden

Ein neuer Leitfaden unterstützt Ärzte bei der Beurteilung der Fahrtüchtigkeit ihrer Diabetes-Patienten. Durch eine neue Richtlinie werden Zuckerkranke in Zukunft öfter im Wettkampf sein. BERLIN Das Problem Diabetes und Strassenverkehr rückt immer wieder ins Blickfeld der Allgemeinheit - wie im vergangenen Jahr, als Boris Vukcevic, ein Profi-Fussballer, in seinem Wagen einen schweren Unfall hatte.

Die Diabetikerin war auf einmal hypoglykämisch. Das führt zu Fehleinschätzungen und gesellschaftlichen Gefahren für Diabetespatienten. Vorkommnisse wie die beschriebenen sind Ausnahmefälle, berichtet Dr. Reinhard Holl, Ulmer Epidemiologin, bei der Verabschiedung des Leitfadens "Diabetes und Straßenverkehr" der Stufe 2e (evidenzbasiert) am Dienstag in Berlin. Auch die Vermutung von Diabetes-Beratern und Diabetes-Beratern ist unrichtig, Menschen unter Insulin-Therapie können nicht mehr als Bus- oder Lkw-Fahrerinnen und -Fahrer agieren.

Bei Menschen mit Diabetes ist die Unfallfrequenz nach allen vorliegenden Studien nur geringfügig gestiegen. Die in der Richtlinie selbst genannten Zahlen aus den USA gehen davon aus, dass das Risiko für Diabetes zwischen 1,12 und 1,19 Mal so hoch ist wie das der Gesamtbevölkerung. Laut DDG ist jeder zehnte deutsche Fahrerlaubnisinhaber Diabetes und knapp sechs Mio. Diabetes-Patienten in Deutschland sind im Besitz eines Führerscheins.

Das Bundesforschungsinstitut für Strassenwesen (BAST) erstellt keine Statistiken darüber, wie viele Fahrerlaubnisse für Diabetes widerrufen werden, sondern gibt einen allgemeinen Überblick. Danach werden in Deutschland jährlich 40.000 Fahrerlaubnisse ganz oder teilweise aberkannt. Dr. Martina Albrecht von der BAST, selbst Arzt, hob hervor, dass die Richtlinie ihrer Autorität zur Beurteilung von Diabetes auch nicht als Ausschluss-Kriterium für professionelles Fahren definiert sei.

Wichtige ärztliche Hinweise: Ursachen für den vorübergehenden Ausschluss von Diabetikern aus dem Strassenverkehr sind zwei Mal im Jahr starke Hypoglykämie, Sehprobleme aufgrund von Nervenschädigungen und häufiges Einschlafen aufgrund von Übergewicht. Damit könnte auch der Mediziner ein "medizinisches Fahrverbot" verhängen, sagte Anwalt Oliver Ebert, der die Richtlinie am Dienstag koordiniert und mitverfasst hat. Bisher gibt es keine medizinisch-wissenschaftlichen Grundlagen zur Beurteilung der Fahrtüchtigkeit bei Diabetes.

"Dadurch entstand eine beträchtliche Haftungsgrauzone für ÄrztInnen und Behandlungspersonal", erklärt Ebert. Der 188-seitige Leitfaden bringt vor allem mehr Rechtssicherheit für die behandelnden Ärztinnen und Ärzte sowie für Medizinerinnen und Mediziner. "Wer sich an diese wissenschaftlichen Gutachten halten will, muss keine Verantwortung befürchten", versichert Ebert. Auch Menschen mit Diabetes können temporär untauglich sein, um zu fahren, hiess es.

Dies gilt zum Beispiel für die Anpassungsphase an Insulin und jede weitere Änderung der Behandlung oder Dosis, so die Verfasser der Richtlinie. Die Richtlinie enthält folgende Empfehlungen: " Der Arzt muss Diabetes-Patienten über das hypoglykämische Risiko einer Behandlung und Restriktionen bei der Verkehrssicherheit, insbesondere bei einem Therapiewechsel, informieren. "Für Diabetiker sollte eine Form der Behandlung mit niedrigem Risiko für Hypoglykämie gewählt werden.

"Strukturiertes Diabetes-Training; Ratschläge zur Blutzuckermessung vor Reiseantritt, immer ein solches Hilfsmittel mitführen und Snacks im Fahrzeug bereithalten. Lies auch den Kommentar: "Der Leitfaden[über die Fahrtüchtigkeit von Diabetes allein], der 188 S.... muss keine Verantwortung befürchten", versichert Ebert.

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