Leichte Diabetes

milder Diabetes

Die Symptome dieser Art von Diabetes sind allmählich, was die Krankheit besonders gefährlich macht. Geringfügige Erhöhungen des Blutzuckers bleiben oft unbemerkt. Gesundheitswesen: Diabetes kann ohne Medikation behandelt werden Mehr Menschen werden an Diabetes gestorben als an einer Krebserkrankung. Bei vielen Betroffenen ist die Krankheit ein Zufall. Zuckerkrankheit schadet nicht, und beinahe jeder hat sie.

"Man nimmt die Krankheit leicht", sagt Prof. Michael Roden, Leiter des Diabeteszentrums in Düsseldorf.

"Mehr Menschen werden an Diabetes gestorben als an Krebs", sagt Prof. Thomas Haak vom Diabeteszentrum Mergentheim. "Diabetes wird oft durch eine zufällige Diagnose diagnostiziert, zum Beispiel durch eine Infektion. "Überraschenderweise bestimmt der Arzt bei einer Prüfung den Zuckergehalt", sagt Roden. "Betroffene haben die Krankheit meist seit Jahren, ohne es zu merken.

Prof. Rüdiger Landgraf von der Stiftung Diabetes in Düsseldorf rät daher zu einem Körpercheck beim Hausarzt. "Die Gefahr von Herzinfarkten und Schlaganfällen ist bei Diabetes stark gestiegen. "Zuckerkranke haben die höchste Amputationsrate", erläutert Landgraf. "Der Typ-2-Diabetes kann jetzt auch ohne Medikation sehr gut behandelt werden", sagt Haak. "Der überflüssige Pfund muss von den meisten Zuckerkranken abgebaut werden", fügt er hinzu.

"Crash- oder Hungerdiäten tun mehr weh als nützen", sagt er. Von Diabetikern wird abgeraten und eine ausgeglichene, gesundheitsfördernde Mischkost empfohlen. Haaks Tipp: "Diabetiker sollten wenig Energie und Kalorien bewusst einnehmen. "Roter statt roter, heller statt fetter Frischkäse, Vollkorn statt Getreidemehl und Hähnchen statt Nudelteller", sagt er.

"Die finnischen Untersuchungen zeigen, dass die Beere auch für Diabetiker gut ist", fügt er hinzu. Diabetiker sollten Nahrungsmittel mit zu viel Körperfett vermeiden. "In den Online-Foren wird heftig darüber debattiert, welche Heilmittel für Diabetes die Umwelt hat. Egal ob es sich um Cinnamon, grünen Tees oder besondere Pilze aus Japan handelt: "Bis heute gibt es keine Untersuchungen, die die positive Wirkung belegen", sagt Landgraf.

Vor allem vor dem Dauereinsatz von Cinnamon mahnt er: "Es gibt keine empfohlene Dosierung. "Statt zu versuchen, durch Nahrungsergänzungen gerettet zu werden, sollten Diabetespatienten regelmässig in ihre Turnschuhe einsteigen. Wandern, Laufen, Radfahren oder Baden: "Neben der Nahrung ist Sport die bedeutendste Stütze der Therapie", so Haak. "Langfristig sollte es drei- bis viermal pro Woche eine Trainingsstunde pro Tag geben.

Nur mit der passenden Diät und Übung kann der Blutzuckergehalt dauerhaft gesenkt werden. "Bei Diabetikern kann man ganz ohne Medikation leben", sagt Haak. "Indem man die Wertvorstellungen mit dem Lifestyle vergleicht, steigt auch die Zahl der Erfahrungen und das Wissen, wie man die Krankheit am besten reguliert", schließt er.

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