Insulin Teststreifen

Inulin-Teststreifen

und eine Überdosis Insulin. Daher: Bewahren Sie die Teststreifen und die Teststreifenampulle ordnungsgemäß auf. Hausverwaltung will Rezepturen für FC-Teststreifen Dr. H. G.

Hausarzt, Bayern: Ein Altersheim überprüft regelmäßig den Blutzuckerspiegel bei Diabetes? MMW Experte Walbert: "Auch in Pflegeheimen gilt die gleiche Verschreibungspflicht wie in der Ambulanz: Teststreifen werden nur für Diabetiker mit Insulininjektion sowie zeitweise bei einer Änderung der Therapie von oralen Kontrazeptiva bei Gefahr einer Hypoglykämie eingesetzt. Solche "Routinen" in Altersheimen sollten prinzipiell einer kritischen Betrachtung unterzogen werden.

Zur Akutdiagnose in Notsituationen zählt ein Messgerät für den Blutzuckerspiegel zu den Standardausrüstungen, die das Haus haben muss - inklusive Teststreifen. Wenn Verwandte ihren Blutzucker aus medizinischen Gründen routinemäßig zu Hause kontrollieren lassen wollen, kann natürlich auch ein privates Rezept ausstellen.

Leistungen

Wir haben auch Rezepte für die Verschreibung von Blutzucker-Messgeräten und Teststreifen. Die Teststreifen werden von den Krankenkassen als Medikamente betrachtet und fließen daher in die Kalkulation der Medikamentenausgaben und -richtlinien ein. Es ist zu unterscheiden zwischen insulinpflichtigen und nicht insulinpflichtigen Erkrankten. Vor mehr als zehn Jahren hat der gesetzgebende Organismus die Teststreifen jedoch als "Definitionsdrogen" bezeichnet.

Damit sind Teststreifen definitionsgemäß Medikamente aus der Perspektive der GKV (§2 Abs. 2 Arzneimittelgesetz). Die Teststreifen werden jedoch als Medizinprodukt in der In-vitro-Diagnostik eingestuft. Von der Nachzahlung durch 31 des Sozialgesetzbuches V Abs. 3 sind die Teststreifen explizit ausgenommen. Bei der Ermittlung des Arzneimittelbudgets, des Ausgabevolumens und der Benchmarks werden die Teststreifenkosten berücksichtigt.

Die Blutzuckereinstellung gilt als ärztlich bedeutsam, wenn der Betroffene die Dosierung seines Antidiabetikers direkt aufgrund der Einstellung einstellen kann oder wenn er aus den Resultaten Folgen zieht, die zu einer Therapieverbesserung beitragen. Bei Diabetikern vom Diabetes II, die nur oral verabreichte Diabetiker sind, d.h. die kein Insulin benötigen, ist diese Behandlung nicht erforderlich.

In diesem Falle können die Teststreifen nicht verschrieben werden. Diabetiker vom Typ II, die nur mit Antidiabetikern und Ernährung im Mund versorgt werden, sind von der Verschreibung auf Kosten der Krankenkasse ausgenommen. Nach Ansicht des Gesetzgebers ist der Erwerb eines Blutzuckermessgeräts in diesem Falle wahrscheinlicher, um die Neugierde des Einzelnen zu stillen, so dass es keinen Anlass gibt, Teststreifen zu verschreiben.

Manche Diabetesforscher und natürlich auch die Teststreifenhersteller sind anderer Meinung. Es wird argumentiert, dass ein Selbsttestdiabetiker, ob insulinabhängig oder nicht, mit Blutzuckerselbstkontrolle besser angepasst ist als einer, der gar nichts unternimmt oder nur sporadisch eine einmalige Kontrolle des Urinzuckerspiegels vornimmt. Die Patientin benötigt etwa 50 Teststreifen pro Vierteljahr (entspricht 30 bis 60 EUR pro Quartal).

Bei Diabetikern unter verstärkter Insulin-Therapie besteht die Chance, ihre Insulin-Dosis durch regelmäßige Selbstkontrolle an den Blutzuckerspiegel anzugleichen. Bei Teststreifen gibt es beträchtliche Preisdifferenzen, da sie nicht den Anforderungen der Apotheke und damit der Medikamentenpreisverordnung unterworfen sind. Allerdings gibt es nach Angaben der AOK in der Regel keine nennenswerten Preisdifferenzen zwischen dem Einkauf über die Apotheke und dem Versandgeschäft (Versandapotheken oder Medizintechnik-Versand).

Der Umtausch ist möglich, solange der behandelnde Arzt ihn nicht durch Ankreuzen des Autogramms auf dem Rezept ausnimmt. Verordnet der behandelnde Arzt Teststreifen und/oder ein Gerät der Preisklasse A ohne Auto-IDEM-Kreuz, muss die Pharmazie auf ein preiswertes Preisgruppenprodukt umsteigen. Mit der Datenfreigabe kann der Mediziner die Messwerte steuern und hat so die Grundlage für die optimalen Therapientscheidungen.

Sie sind datenschutz- und vor Dritten geschÃ?tzt, es sei denn, der Betroffene gibt selbst eine Einwilligung.

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