Forschung Diabetes

Diabetes-Forschung

ist es wichtig für die Prävention von Fettleibigkeit und Diabetes. Im Zusammenhang mit der Genforschung wird Diabetes oft in den Medien als mögliches Anwendungsgebiet genannt. Das DZD hat auch zum Ziel, die molekularen Ursachen von Diabetes zu identifizieren und zu verstehen.

Tierversuche in der Diabetesforschung

Aber das ist viel zu wenig, um zu sagen, dass Zuckerkranke ihr eigenes Blut dem Tierversuch schuldig sind oder der Erfolg der Diabetes-Forschung auf Tierexperimenten beruhen würde! Im ersten Teil werden die Ergebnisse gezeigt, die letztendlich zur Auflösung des Diabetes-Puzzles geführt haben. Aber auch die Geschichte des Diabetes ist ein großes Steinmosaik.

Jh. v. Chr. Alte indische Sanskrit-Medizin: Symptome der Keton-Körperbildung und des Diabetes-Koma beschreiben. Der Demetrius v. Apamaia bezeichnet die Erkrankung als " Diabetes ". Vermutet, dass diese auch im Gehirn sind. Zum ersten Mal wurde der Glauben an die Lehre des Mediziners Günter W. A. S. A. S. L. S., dass Diabetes eine in Europa herrschende Schwäche der Nieren sei, bezweifelt.

Auf die Erbsubstanz Diabetes verweist der Autor des Buches Rondelet (1507-1566). 1674 Thomas Willis (1622-1675) war der erste Europameister, der den lieblichen Geruch von diabetischem Urin (verursacht durch Zucker) "entdeckte". Die 1711Valentini findet, dass Urin und Leibgeruch des Diabetes (verursacht durch Ketonkörper) gleich sind. 1767Französischer Pathologe Joseph Lieutand (1703-1780) erkennt Änderungen in der Bauchspeicheldrüse bei Diabetes.

1776 Der in Liverpool lebende Mediziner Matthew Dobson (1735-1784) experimentierte mit Harn und Diabetes. Einführung der Urinvergärung als diagnostisches Verfahren. Ich habe festgestellt, dass der Blutzucker in den Harn eindringt. Auch erkannt, dass gesunder Mensch auch Blutzucker hat (nur dementsprechend weniger). In der Abteilung eines im Wachkoma verstorbenen Diabetes finden wir Pankreassteine (Pankreas = Pankreas).

1833 Richard Bright (1789-1858) vermuten einen unmittelbaren Bezug zwischen den Veränderungen der Pankreasspeicheldrüse und Diabetes aufgrund von Befunden aus Abschnitten. Die Funktionsweise der Pankreas während der Magenverdauung wird vom amerikanischen Militärmediziner William Beaumont beschrieben und auch eine hormonale Wirkung dieses Organes vermuten lassen. 1852Französischer Pharmazeut, Hygieniker und Chemiker A. Bouchardat (siehe oben) stellt eine nahe Verwandtschaft zwischen Bauchspeicheldrüsenerkrankungen und Diabetes her.

1869 Paul Langerhans (1847-1888) promoviert über die mikroskopisch kleine Bauchspeicheldrüse: Bezeichnet unter anderem die (insulinproduzierenden) Inseln, die später auch nach ihm genannt werden, deren Funktionsweise aber noch nicht erklärt werden kann. Im Jahre 1870Edwin Klebs (1834-1913) und Herrmann Munk (1839-1912) beobachtet man einen Diabetesfall, bei dem kein Bauchspeicheldrüsengewebe mehr vorlag.

1873 Auch Alexander und Erich Harnack (1852-1915) sehen pankreatische Veränderungen bei Diabetes. 1874 Adolf Kußmaul (1822-1902) betrachtet die Respiration von Diabetes im fortgeschrittenen Stadium (diabetisches Koma) am Bett, bezeichnet diese Art der Beatmung und schreibt sie der Übersäuerung des Blutes zu: Diese Art der Beatmung wird deshalb auch als "Kussmundatmung" bezeichnet. Im Jahr 1875 veröffentlicht Nikolaus Friedrich (1835-1882) Diabetesfälle mit pankreatischen Veränderungen.

1879Senator Hermann (1834-1911) berichtet über Schnittfunde mit Veränderungen der Bauchspeicheldrüse. Bei Lapière gibt es 65 Diabetesfälle mit Veränderungen der Bauchspeicheldrüse. 1881 Der Mediziner Leopold Baumel glaubt, dass jeder Diabetes auf Veränderungen der Bauchspeicheldrüse zuruckzuführen ist. 1894Frerichs hat auch 12 Schnittfunde, die die oben genannte Arbeit unterstützen. 1893Douard Laaguesse (1861-1927) gab den Inseln der Bauchspeicheldrüse den Namen ihres ersten Deskriptors Langerhans und vermutet, dass sie ein hormonelles Mittel produzieren.

Ferdinand Battistini (1867-1929) spritzte zwei Diabetespatienten einen Extrakt aus der Bauchspeicheldrüse und erzielte eine Erleichterung. 1894 David Hansemann (1858-1920) berichtete, dass eine Verkleinerung der Bauchspeicheldrüse zu Diabetes führte: Er schildert 40 vergleichbare Erkrankungsfälle. Dieckhoff schildert 53 Diabetesfälle mit Mangel oder Verkleinerung von Insellage. 1798Naunyn prägte den Ausdruck "Azidose" für die Übersäuerung des Blutes und gab ihm die Schuld für das Diabeteskoma.

Das Unternehmen 1899Vincenco Diamond (1872-1960) entdeckte zwei Arten von Zellen der Eilande. Mit der Behauptung, die Inseln seien Lymphknoten, bestreitet Michel Gentes (1872-1921). Es wurden Leukämiefälle beobachtet, bei denen die Zellen der Insel intakt waren. So wurden die Azetonkörper im diabetischen Blut als Folge eines beeinträchtigten Energieumsatzes wiedererkannt. 1908Prof. Georg Ludwig Zülzer (1870-1949) führt Therapieversuche mit der Injektion von Pankreasextrakt bei Patientinnen und Patienten durch: "Das ist der Grund dafür:

1909 Der belgische Jean de Meyer prägte den Begriff "Insulin" für die von der Bauchspeicheldrüse produzierte Substanz, die von Diabetikern zur Regulation ihres Zuckerhaushaltes benötigt wird, und nahm an, dass Insulin ein hormonelles Mittel sei. 1921Der kanadische Mediziner Friedrich Grant Banting (1891-1941) und sein Studienkollege, Physiologe und Biochemiker Charles Herbert Best (geb. 1899), schafften es, einen geklärten Auszug ( "Toronto-Methode") aus Bauchspeicheldrüsengewebe durch Alkoholgewinnung zu gewinnen: Die Wissenschaftler haben die Toleranz dieser kleinen Partien selbst getestet.

An einem Diabetiker, dem Mediziner Dr. Gilchrist, wurde die Effektivität der Auszüge getestet. Das war der Beginn der Oraltherapie bei Typ-2-Diabetes mit Sulfamiden. Die Bauchspeicheldrüse wird zu einem großen Teil (ohne Anästhesie) aus dem Körper des Tieres herausgeschnitten und an den darauffolgenden Tagen festgestellt, welche Symptome auftauchen. In der Tat, der Kater hat alle drei Symptome von Diabetes (viel Wasserlassen, Verdursten und Verlangen).

In seinem Testprotokoll schildert Brünner diese Beschwerden detailliert, ohne zu bemerken, dass er das klinische Bild von Diabetes wiedergibt! Er meinte, er habe nachgewiesen, dass der Diabetes das Nervensystem ist, das die Blutgefässe versorgt und die Theorie der "diabète nerveuse" (auch "angioneurotischer Diabetes" genannt) verbreitet. Auch Joseph v. Mehring (1845-1908) und Oscar Minkowski (1858-1931) führen Exstirpationsversuche an Versuchstieren durch:

Doch diese Experimente waren nur eine Beweis dafür, dass sich die Erkrankung in der Bauchspeicheldrüse befindet, eine Tatsache, die durch eine lange Beobachtungszeit in der klinischen Praxis gewonnen wurde. An der Hündin "Marjorie" zeigten die Canadians Banting und Best, dass in Abwesenheit von Inselchenzellen eine Insulin-Therapie den Zuckerspiegel im Gleichgewicht halten kann. Sämtliche nützliche Befunde, die den "roten Faden" in der Geschichte des Diabetes von der Antike bis in unser Jahrhunderts hinein darstellen, beruhen auf tierexperimentellen Verfahren! haben zu keinen neuen Erkenntnissen beigetragen, da sie zu Fehlinterpretationen anregten.

Es stimmt nicht, dass die Befürworter von Tierversuchen behaupten, dass Tierexperimente die bestimmende Funktion bei der Erforschung des Diabetes spielten die einzige Diabetesforschung, die es je gab, sondern nur das "Sahnehäubchen" auf das über tausende von Jahren gesammelte Wissen zahlloser Vorläufer, indem sie das passende Extraktions-Verfahren entwickeln, das Insulin in gesäuberter Weise produzierbar macht.

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