Ernährungsberatung Diabetes

Nahrungsberatung Diabetes

Die Diabetes- und Ernährungsberatung in der Diabetesklinik. Es gibt keine strengen Ernährungsvorschriften und Diäten für Diabetes mehr. Nahrungsberatung bei Zöliakie und Diabetes mellitus. Zöliakie erfordert eine glutenfreie Ernährung. Das Verständnis des Einflusses von Lebensmitteln auf den Blutzuckerspiegel ist ein wichtiger Teil des Umgangs mit Diabetes.

Ernährungstipps vom Fachmann

"Du musst Gewicht verlieren und deine Diät ändern", sagte der Doktor. Gerade weil die Diagnostik des Typ-2-Diabetes viele Fragestellungen aufwirft: Je mehr Sie darüber nachdenken und je sorgfältiger Sie Ihre Diät verändern, umso besser sind die Chancen, dass Sie bei ihr bleiben und längerfristig abspecken. Dies kann der Familienarzt sein, aber auch der Diabetesberater, ein selbständiger Ernährungsberater oder ein Apothekenexperte.

Dr. Oliver Abbushi, Allgemeinmediziner in Deisenhofen, Oberbayern, erläutert mit seinen Patientinnen und Patienten im Vorfeld grundlegende Fragen. Diabetiker können von ihrem behandelnden Arzt an eine spezialisierte Facharztpraxis für Diabetologie überwiesen werden. Unter der Voraussetzung, dass Sie an einem Disease Management Programme (DMP) Ihrer Krankenversicherung teilnehmen: ein Spezialprogramm für Menschen mit chronischen Erkrankungen, das auch für Diabetiker angeboten wird. Bei Diabetikern vom Typ 2 ist eine gute Gesundheitsernährung ein wesentlicher Teil des Trainings.

"Wir diskutieren in einer Gruppe von fünf bis acht Leuten, welche Nahrungsmittel für den Zuckergehalt des Blutes vorteilhaft sind und welche nicht, wie viel Frucht und wie viel Frucht und wie viel davon man pro Tag ernähren kann....", sagt Birgit Adam, Diabetes-Beraterin in Neustadt an der Weinstraße. in diesem Zusammenhang. Jeder, der nach der Ausbildung noch weitere Unklarheiten hat, kann diese in einem individuellen Gespräch mit der Diabetes-Beraterin beseitigen, das im Zuge der vierteljährlich stattfindenden Vorsorgeuntersuchungen bei ihr abläuft.

"Wenn nötig, kann ich weitere Treffen vereinbaren", sagt Birgit Adam. Wenn die Umstellung der Ernährung und das Abspecken nicht funktioniert, fordert sie ihre Patientinnen auf, eine ganze Weile zu protokollieren, was sie sich ernähren. Für DMP-Teilnehmer trägt die Krankenversicherung alle Sprechstunden.

Zuckerkrankheit und Nahrung

Am wichtigsten bei Diabetes ist es, die Diät zu ändern und abzulegen. Dies kann viele Menschen mit Diabetes mellitus des Typs 2 erstaunen, da die Stoffwechselkrankheit als nicht heilbar erachtet wird. Es bleibt beispielsweise offen, wie tragfähig eine solche Ernährungsumstellung ist. Da die meisten Diabetikerinnen und Diabetiker ein starkes Übergewicht haben (BMI über 30), sollten sie alles daran setzen, ihr Körpergewicht zu mindern.

Das Rezept zum Gewichtsverlust ist einfach: Sie verlieren Kilos, sobald Ihr Organismus weniger Energie zu sich nimmt als er aufnimmt. In Sachen Nahrung empfiehlt der Experte: "Es hilft oft viel, wenn Zuckerkranke ihre Ernährungsgewohnheiten ändern: Statt rasch verdauliche Kohlehydrate (z.B. in Torten, Kartoffelchips, Weißbrot) sollte man faserreiche Lebensmittel (Gemüse, Vollkornprodukte) essen.

Die so genannte Ernährungspyramide ist ein wichtiger Leitfaden für die Lebensmittelauswahl. Danach kommen vegetarische Produkte wie z. B. Gemüsesorten und Früchte sowie Zerealien. Tiernahrung (Milch, Molkereiprodukte, Fische, Fleisch, Würste und Eier) sollte in maßvollem Maße eingenommen werden. Wenn die Grund- und Mittelfeldnahrungsmittel im Menü hinreichend repräsentiert sind, werden sie - in Mäßigung - toleriert.

Der medizinische Leitfaden für die Ernährungsberatung bei Typ-2-Diabetes empfiehlt ca. Gemüse: Ist in der Regel kalorienreduziert und beinhaltet viele gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe, besonders wenn es roh oder sanft zubereitet wird. Frucht: Für Zuckerkranke sind mind. zwei Personen erlaubt. In vielen Varianten gibt es hochwertige Nährstoffe und Nahrungsfasern, manchmal aber auch Vitamine in Fruchtfleisch.

"Bei Diabetikern sollten Nahrungsmittel mit einem niedrigen GI und/oder hohem Ballaststoffgehalt bevorzugt werden, da letzterer die Aufnahme von Blutzucker verlangsamt. Nahrungsfasern: Sie kommen in ganzen Körnern, Gemüse und den meisten Früchten vor. Tip: Trink ein Gläschen stillen Wassers vor dem Verzehr - das reduziert den Magen. Alkoholika: Weine, Biere & Co. sorgen für überschüssige Kcal.

Viele Diabetiker können so selbst (wieder) kochen: So haben Sie das, was auf Ihrem Tisch liegt, in der Hand und können dadurch Salze, Fette und Energie einsparen. Sie können beim Verzehr jeden Happen geniessen und sich Zeit zum Knabbern nehmen: Sie fressen weniger. Diabetiker sollten vor allem regelmäßig und auch ganz bewußt etwas zu sich nehmen, also nie vor dem Fernsehen oder beim Aufstehen.

In unserem Ernährungsteil erläutern wir auch, wie man sich gut und ausgeglichen ernähren sollte. Laden Sie real essentielles Material herunter und benutzen Sie das Gesundheitskochbuch ohne Aufpreis. Das Wichtigste über eine ausgewogene Diät bei Diabetes ist in unserer Informationsbroschüre nachzulesen. Auch in der Informationsbroschüre Diabetes mellitus type 2 finden Sie viele Informationen zur Vorbeugung und Therapie von Diabetes.

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