Diabetes und Stress

Zuckerkrankheit und Stress

Streß erhöht den Blutzuckerspiegel und kann den Diabetes verschlimmern. Das mag einige überraschen, aber Diabetes kann als psychosomatische Krankheit beschrieben werden. Zuckerkrankheit durch Stress am Arbeitsplatz? Als " die " klassische Risikogruppe für Typ-2-Diabetes gilt übergewichtig und bewegungsarm. Du hast festgestellt, dass Stress am Arbeitsplatz auch zu Diabetes auftritt?

Seit einiger Zeit wissen wir, dass Geisteskrankheiten, insbesondere Depressionen, zu chronischen Belastungen und einem erhöhten Typ-2-Diabetesrisiko anregen. So entstand die Überlegung, ob "normaler" Alltagsstress im Berufsleben auch das Diabetesrisiko steigert.

Personen mit Stress am Arbeitsplatz hatten ein höheres Risikopotenzial für Typ-2-Diabetes im Gegensatz zu den unbelasteten Teilnehmern der Studie. "Was bedeutet "Stress am Arbeitsplatz"? Das bedeutet das? Warum kann ein so stressiger Berufsalltag zu Diabetes anregen? Stress Hormone, insbesondere Cortisol, arbeiten in die entgegengesetzte Richtung wie Insulin. Cortisol aktiviert die Energie, indem es den Blutzuckerspiegel anhebt.

Zudem werden unter Stress Kurierstoffe aktiviert, was dazu führt, dass das hauseigene Inulin nicht mehr so gut funktioniert. Dies kann den Weg für die "Insulinresistenz" ebnen, die ein charakteristisches Charakteristikum von Typ-2-Diabetes ist. Stress Hormone werden abgebrochen und Kurierstoffe ausgeschüttet, die die Stimmungslage verbessern.

Zuckerkrankheit ist psychischer Stress

Sobald Sie Diabetes haben, müssen Sie sich in der regel mit der Erkrankung und ihren Konsequenzen für den Rest Ihres Lebens befassen. Es gibt keinen Feiertag wegen Diabetes - die Erkrankung ist ein fester Arbeitsplatz. Für einige wird Diabetes jedoch zu einer permanenten psychologischen Last. Die Wechselwirkung von Diabetes und Psychose ist oft ein sich selbst versteifendes Organ.

Er ist frustriert wegen der Erkrankung, ignoriert die Behandlung. Die mit der Erkrankung vertrauten Menschen fühlen sich in der täglichen Behandlung wohler und haben ihren Zuckerspiegel in der Regel besser im Griff. In der Regel ist der Zuckergehalt höher. Dadurch wird die Schulter entlastet, um rund um die Uhr über Diabetes nachdenken zu müssen. Ein solcher Lehrgang ist für Diabetes-Anfänger und alle, die ihr Wissen aktualisieren wollen, auf jeden Falle lohnenswert.

Darin erfahren die Teilnehmenden, wie sie mit Stresssituationen im Alltagsleben besser umgehen und einen neuen Bezug zu ihrem Diabetes entwickeln können. Bei Menschen mit Diabetes tritt eine Depression etwa zweimal so oft auf wie bei Menschen mit Diabetes. Einer von ihnen verwaltet seinen Diabetes nebenbei, der andere nimmt ihn als lästigen Ganztagsjob wahr. Die Wahrnehmung von Stress ist von Person zu Person sehr verschieden.

Auch dann ist der Diabetes nicht weggegangen, aber wenigstens ein wenig weniger schwer.

Mehr zum Thema