Diabetes Mellitus Kinder

Zuckerkrankheit Kinder

Auch kleine Kinder können betroffen sein. Diese Leitlinie möchten wir Sie einladen, sie intensiv zu lesen und aktiv für die Betreuung Ihrer Kinder und Jugendlichen mit Diabetes mellitus einzusetzen. ein herausforderndes Unterfangen für Kinder und Erwachsene 215 "Diabetes bei Minderjährigen, ist das möglich? "Es ist in der Population manchmal wenig bekannt, dass etwa die Haelfte aller Menschen mit neu entdecktem Typ-1-Diabetes mellitus weniger als 15 Jahre sind. Es gibt keine Altersbegrenzung für Diabetes.

Auch kleine Kinder können davon befallen sein. 8. 8000 Kinder im Lebensalter von 14 Jahren.

Bei den meisten Diabetikern handelt es sich um einen autoimmunen Defekt, der die Insulin produzierenden Bauchspeicheldrüsenzellen zerstört. Typ-2-Diabetes, der vor allem mit Fettleibigkeit, Unterernährung und Bewegungsmangel einhergeht, ist in der Schweiz (noch?) extrem rar - in den USA ist er aber bereits in der Kindheit und Jugend für einen erheblichen Anteil aller Diabetes-Fälle verantwortlich, insbesondere bei schwergewichtigen und dunkelhäutigen Kinder.

Für eine Familie, in der mehrere Personen seit wenigstens drei Generationsstufen von Diabetes befallen sind, muss auch eine genetisch bedingte Diabetesform berücksichtigt werden ("MODY", s. den zugehörigen Beitrag auf S. 9). Welche Ursachen hat Typ-1-Diabetes bei uns? Die Gefahr für ein Kind einer Frau mit Typ 1 Diabetes liegt bei ca. 1-3%, für einen diabetischen Familienvater bei ca. 4?--?%.

Die Inzidenz von Diabetes ist in den einzelnen Regionen der Erde, auch innerhalb Europas, sehr verschieden. Typ-1-Diabetes kann nicht vermieden werden und niemand ist daran beteiligt. Inwiefern äußert sich Diabetes bei Kleinkindern? Häufig kommt es vor, dass Kinder, die lange Zeit in der Nacht "trocken" waren, wieder ins Wasser gehen.

Übermäßige Flüssigkeitsaufnahme ist jedoch kein Gesundheitszeichen und sollte geklärt werden: für ein 10?kg z.B. B. ?kg signifikant mehr als 1 l pro Tag, für ein 30 kg schweres Baby signifikant mehr als 1,5 l pro Tag. Darüber hinaus kann sich Diabetes bei Kinder durch Leistungsabfall in der schulischen oder sportlichen Betätigung, erhöhte Ermüdung, Veränderung des Charakters und Gewichtsabnahme manifestieren.

Anzeichen einer schwerwiegenden Stoffwechselentgleisung (diabetische Ketoazidose) sind Abdominalschmerzen, Brechreiz und Bewusstseinsverlust. Was ist die Behandlung von Diabetes im Kleinkindalter? Typ -1-Diabetes muss stets mit Insulin versorgt werden, ungeachtet des Alters. Für kleinere Kinder, die in der Regel einen vergleichsweise regelmäßigen Alltag mit 5 bis B Haupt- und Snacks und festen Schlafzeiten haben, wird häufig eine Konservativinsulintherapie mit einer Mischung aus kurz- und lang wirkendem Insulin (z.B. B. Actrapid und Insulatard®) vor dem Essen und Trinken empfohlen.

Idealerweise umfasst dieses System nur 2 Spritzen pro Tag, so dass das Kleinkind auch das Essen in der Klinik oder bei anderen Betreuern zu sich nehmen kann, ohne dass es mit der Insulinspritze vertraut sein muss. Wenn dies nicht garantiert ist, d. h. wenn das Baby ein sehr unregelmäßiger/empfindlicher Ernährer ist oder wenn der Alltag in der Gastfamilie oder die unterschiedlichen Schul- und Freizeitbeschäftigungen mehr Beweglichkeit erfordern, dann ist auch für Kinder eine funktionierende Insulin-Therapie mit einem Basis-Insulin und kurz wirkendem Insulin vor jeder Essensmahlzeit oder eine Insulinpumpen-Therapie notwendig.

Dies wird bei kleinen Kinder von den Erziehungsberechtigten vorgenommen und nach einer bestimmten Eingewöhnungsphase von den Kleinen in der Regel ohne Probleme ertragen. Schon in den ersten Jahren der Schulzeit nehmen viele Kinder einen Teil der Behandlung, z.B. B. die Blutzuckermessung oder die Spritze einer präparierten Insulin-Dosis, unter der elterlichen Überwachung, an. Es ist mir eine persönliche Freude, dass Kinder in der Schweiz schon viele Jahre früher als die amerikanischen Kinder eine aktive Hilfe bei der Behandlung von Diabetes leisten.

Bei der Pflege eines Diabetikers vom Typ 1 ist zu beachten, dass sich die Insulinempfindlichkeit je nach Wuchs und physischer Weiterentwicklung ändert. Außerdem ist das Hirn des Babys anfälliger für schwere Hypoglykämie oder Säure- und Salzschiebungen im Zusammenhang mit Ketazidose als das Erwachsenenhirn. Die Diabetesversorgung von Kleinkindern wird natürlich dadurch mehr oder weniger schwierig, dass sie je nach ihrem Lebensalter mehr oder weniger von Dritten betreut werden müssen.

Außerdem sind Kinder in naturwissenschaftlichen Untersuchungen viel weniger gut studiert als die Erwachsenen, und viele Arzneimittel, darunter einige neuere analoge Insuline, sind nicht für Kinder amtlich anerkannt und müssen außerhalb des Labels eingenommen werden. Die Diabetes-Therapie hat zum Zweck, akute Folgekomplikationen zu verhindern, d. h. Hypoglykämie und Ketosäure.

Denn das Risikopotenzial einer schnell eintretenden starken Hypoglykämie ist bei Kleinkindern gestiegen und wird von den Kinder selbst und v. a oft nicht unmittelbar mitbekommen. sind für familienfremde Betreuer nicht immer leicht zu identifizieren, das Ziel von HbA1c ist im Allgemeinen etwas größer als für Erwachsene (American Diabetes Association: HbA1c target = < .5?% für Kinder unter 6 Jahren,

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