Diabetes Mellitus

Zuckerkrankheit

mw-headline" id="Definition">1 Definition Definition>"mw-headline-number". Der Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselkrankheit, die auf Insulinresistenzen oder Insulinmängeln aufbaut. Die Vorstufe des Diabetes mellitus wird als Prä-Diabetes bezeichnet. Der Grund für Diabetes mellitus ist immer ein Versagen des glukotropen Regelkreislaufs, das durch verschiedene Störeinflüsse verursacht werden kann. Man unterscheidet verschiedene Arten von Diabetes mellitus, die nach einem Antrag der American Diabetes Society (ADA) wie folgt klassifiziert werden:

Das ist der Grund, warum Diabetes des Typs 1 früher als Jugenddiabetes oder Jugenddiabetes bezeichne. Die Ursachen für Diabetes des Typs 1 sind heute das Zusammenspiel von erblichen Veranlagungen und externen Einflüssen ( "Virusinfektionen") sowie eine Fehlfunktion des Abwehrsystems. LADA: Ein latenter insulinabhängiger Diabetes mellitus bei Erwachsenen heißt LADA (Latent Autoimmune Diabetes in Adults).

JODA: JODA (Juvenile-Onset Diabetes der Erwachsenen) ist ein Diabetes des Typs 1, der nach dem Alter von vierzig Jahren auftritt und vor allem auf eine reduzierte Reaktion der Körperzelle auf Insulin zurückzuführen ist. Beides allein führt nicht zu Diabetes, sondern in Verbindung zu einer Erkrankung der Glukose Homöostase.

Diabetes mellitus des Typs 2 macht sich in der Regel erst nach dem vollendeten vierten Lebensjahr bemerkbar und wurde daher früher auch als Erwachsenendiabetes oder altersbedingter Zucker bezeichne. So hat sich in den vergangenen Jahren das Lebensalter des ersten Diabetikers immer weiter nach hinten verschoben; in einigen Bevölkerungsgruppen wird der Diabetes des Typs 2 bereits bei Heranwachsenden festgestellt.

Der Leitfaden der Diabetes-Gesellschaft empfiehlt die Einführung einer Metformin-Therapie bereits bei der Diagnose von Diabetes mellitus type 2, sofern keine Kontraindikationen vorliegen. Andere Diabetes mellitus-Formen, die nicht als Diabetes des Typs 1 oder 2 klassifiziert sind, werden als Diabetes des Typs 3 eingestuft. Genetische Defekte der Beta-Zelle sind eine Art Diabetes mellitus, der bereits bei Kleinkindern auftritt, der dem des Typs 2 ähnlich ist und in der Fachliteratur als MODY (Maturity-Onset Diabetes of the Young) bekannt ist.

Diabetes, der zum ersten Mal während der Trächtigkeit auftritt, wird als Schwangerschaftsdiabetes bzw. Schwangerschaftsdiabetes oder Schwangerschaftsdiabetes genannt. Im Regelfall geht diese Diabetesform nach der Trächtigkeit verloren. Diabetes mellitus kann lange Zeit symptomlos sein, erst wenn der Blutzuckerspiegel über einen bestimmten Grenzwert steigt, macht sich die Krankheit in der Klinik deutlich bemerkbar. 2. Eine unbehandelte Überzuckerung kann zu einem diabetischem Coma fÃ?hren.

Das von der American Diabetes Society empfohlene diagnostische Kriterium für den Nachweis von Diabetes mellitus basiert auf der Blutzuckermessung, wofür eine der nachfolgenden Messmethoden verwendet werden sollte[2]: Weitere diagnostische Massnahmen sind: Die typischen Folgen können bei langjähriger Diabetes auftreten, besonders wenn die Stoffwechselsituation über einen längeren Zeitraum schlecht ist.

Zu den häufigsten Folgen gehören neben der Diabetesretinopathie die Diabetesnephropathie und das Diabetes-Fuß-Syndrom. Meistens werden diese durch Diabetesangiopathie und Polyneuropathien verursacht. Die Pflegebedürftigkeit bei Diabetes mellitus hängt in erster Linie von den bereits aufgetretenen Beschwerden ab. Sie kann aufgrund der häufigen Wundheilungsstörung bei Diabetes signifikant sein.

Highspringen American Diabetes Society: Klassifikation und Diagnostik von Diabetikern: Medizinische Versorgungsstandards bei Diabetes-2018. Diabetes-Behandlung.

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