Diabetes Maßnahmen

Maßnahmen bei Diabetes

Der Diabetes mellitus ist eine der häufigsten Erkrankungen - vor allem im Alter. Generelle Maßnahmen Ungeachtet der Therapieform sollten alle Menschen mit Diabetes den Kohlenhydratgehalt in ihrer Ernährung, die Speisenverteilung über den Tag und ihre körperliche Aktivität mit der Diabetes-Behandlung absprechen. Bei Insulininjektionen sollte der Zuckerspiegel überprüft werden; für diejenigen, die kein eigenes Medikament injizieren, sind Urinzuckermessungen nach dem Verzehr in der Regel ausreichend.

Außerdem ist es empfehlenswert, mit dem Tabakkonsum aufzuhören, da das Tabakkonsum unter anderem die Gefäße beschädigt und damit die Folgeerscheinungen des Diabetes im Blutgefäßsystem fördert. Infolgedessen erhalten die Muskeln ihre Insulinsensitivität zurück und das bestehende Insulin hat wieder eine ausreichende Wirkung.

Behandlung von Diabetes mellitus

Der Diabetes melitus ist eine der am weitesten verbreiteten Krankheiten - vor allem im höheren Lebensalter. Bei regelmäßiger Einnahme der Medikation und entsprechender Anpassung der Diät kann die Seuche gut beherrscht werden. Es ist daher besonders darauf zu achten, dass die Betreuer gut über die Krankheiten aufklären. Empfindungsstörungen können zu Gehproblemen kommen, da der Diabetes-Patient ein störendes Gefühl in den Füssen hat und erst später Schmerz empfindet.

Daher sollte der Helfer immer sorgfältig auf die Füße der betreffenden Person schauen und kleine Steine oder Ähnliches ausziehen. Der Schuh sollte immer gut sitzen. Fehlsichtigkeiten und Nervenschäden (Polyneuropathie) erhöhen das Absturzrisiko. Bei einer dieser sekundären Erkrankungen ist es notwendig, das Risiko eines Sturzes durch Anpassung der Wohnung zu verringern - zum Beispiel durch das Anbringen von Griffen und Geländern, die Beseitigung von Stolpergefahren und eine gute Ausleuchtung.

Zudem sollte die Pflegekraft darauf achten, dass der sehbehinderte Diabetes-Patient immer eine Schutzbrille tragen kann sich rasch zu großen Verletzungen entwickelt, da die Heilung der Wunde des Patienten beeinträchtigt wird. Deshalb ist eine regelmässige Fusspflege bei Diabetes mellitus unerlässlich: Die Füsse werden mit etwas Spülmittel in lauwarmen Gewässern gespült und anschliessend schonend getrocknet - vor allem zwischen den Füssen.

Wenn der Betreffende nicht vollständig isst, sollte ihm die Krankenschwester eine Möglichkeit bieten, damit die Kohlenhydratversorgung richtig ist.

Ein radikaler Diabetes ist nur dann erforderlich, wenn der Diabetes-Patient an schwerwiegenden Folgekrankheiten wie einem Ulcus cruris (Geschwür am Bein) erkrankt ist. Wenn der Patient kürzlich mit Diabetes melitus diagnostiziert wurde, ist es empfehlenswert, zusammen mit der Pflegekraft an einem Diabetes-Training teilzunehmen. Je besser der Betreffende und der Betreuer über die Erkrankung informiert sind, je besser werden sie im alltäglichen Gebrauch.

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