Diabetes Haferflocken

Zuckerkrankheit Haferflocken

Tage des Hefes::: Häfer alle Körner Jahrhundertelang wurden Haferflocken für die tägliche Nahrung und zur Behandlung von Zuckerkrankheiten verwendet. Mit Stoffwechselkrankheiten und insbesondere mit Diabetes befasste sich der Mediziner Carl von Norden als einer der ersten mit der Erforschung von Stoffwechselkrankheiten. Um 1895 gründete er in Frankfurt am Main eine Diabetiker-Privatklinik, die als erste Spezialklinik für Diabetes mellitus in Europa angesehen werden kann.

Schon zu Beginn des zwanzigsten Weltkrieges entwarf er eine "Haferdiätkur", mit der der Zuckerspiegel bei Diabetes herabgesetzt werden konnte. Nach der seit Jahrhundertmitte weniger häufigen Verwendung von Weizen, werden seit einigen Jahren Haferflocken, Diäten und Kuren von einer zunehmenden Anzahl von Ärzten und Fachärzten angeboten.

Oat ist für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, hohem Blutdruck, Glukoseunverträglichkeit und Adipositas, ein Nahrungsmittel, das vor der Entstehung von Zuckerkrankheiten schützt und sich bei Krankheiten vorteilhaft bemerkbar macht. Wissentschaftliche Untersuchungen und Erfahrung in der diagnostischen Anwendung belegen eine erfolgreiche Anwendung bei den Tage des Haferfruchtgewerbes. Die Haferbehandlung wird auch in der Kartologie und bei Adipositas eingesetzt.

Basis eines Hafertages sind drei Gerichte mit 225 Gramm Haferflocken, dazu kommen z.B. 50 Gramm Traubenbeeren und 50 Gramm Porree oder wahlweise 20 Gramm Mandelscheiben, sowie Kräuter, Zitrussaft, Süssstoff, Zucker, Zitronenzimt. Der Haferflocken kochvorgang erfolgt mit lauwarmem heißem Brühewasser oder - bei der würzigen Version - mit Gemüsebouillon. Ein Gericht wird aus 75 Gramm Haferflocken hergestellt und beinhaltet 276 Kilokalorien und gut 3 Gramm Beta-Glucan.

Das heißt, dass allein an einem Tag mit Haferflocken 10 Gramm Beta-Glucan und 22,5 Gramm Ballaststoff (empfohlen werden mind. 30 Gramm pro Tag) über die Haferflocken absorbiert werden! Untersuchungen und Feedbacks aus der Klinik belegen, dass der Blutzuckerspiegel der Patientinnen und Patientinnen um 25 bis 40 Prozentpunkte und die Insulinzufuhr um mehr als 40 Prozentpunkte sinken kann.

Da, wie vorstehend dargelegt, auch der Hafen die Insulinwirkung, die so genannte Insulinempfindlichkeit, erhöhen kann, haben auch die Tage des Hafers eine Langzeitwirkung: Über etwa vier Kalenderwochen nach Ablauf der Tage des Hafers benötigen viele Patientinnen und Patientinnen weniger Insulin als bisher. Der Hafertag sollte nur auf zwei bis drei Tage beschränkt werden.

Dabei ist es von Bedeutung, dass der Betroffene bei den ersten Einsätzen der Haferflockentage eng von einer Ärztin und/oder einem Diabetes-Berater betreut wird. Die Reaktionen der einzelnen Organismen sind unterschiedlich, einige Patientinnen und Patientinnen können an Hypoglykämie, andere an Unannehmlichkeiten und Erschöpfungszuständen erkrankt sein. Die Diabetespatienten müssen vorab dementsprechend angepasst werden. Ärzte und Diabetisberater sollten exakt beachten, wie ein Betroffener darauf reagieren kann, ob die Haferflockentage für ihn in Frage kommen und, wenn ja, in welcher Dosis.

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