Diabetes Häufiges Wasserlassen

Zuckerkrankheit Häufiges Wasserlassen

Häufiger Harndrang - ein Indiz für Diabetes Bei Diabetes bemüht sich der Organismus, die angehäufte Glucose durch den Harn auszuspülen. Bitten Sie Ihren Doktor um einen HbA1c Test. Während Sie Typ-2-Diabetes haben, ist Ihr Organismus immer weniger in der Lage, Ihnen den Rest der Nahrungsmittel in Form von Energiereserven zur Verfügung zu stellen. Der Endokrinologe Dr. Ashita Gupta vom Mount Sinai Roosevelt Hospital in New York City, USA, sagt, dass sich Blutzucker sammelt und von dort aus erhebliche unbemerkte Schäden an Gefäßen und Nerven anrichtet.

Anschliessend sucht der Organismus die akkumulierte Glucose durch den Harn auszuspülen. Anders ausgedrückt: "Man geht öfter auf die Toilette und produziert bei jedem Toilettengang mehr Harn als sonst", sagt Dr. Gupta. Da Sie so viel Flüssigkeit absondern, haben Sie wahrscheinlich auch Hunger. Bitten Sie Ihren Doktor um einen HbA1c Test.

Dieser Bluttest ermittelt den durchschnittlichen Blutzuckergehalt Ihres Bluts über die vergangenen acht bis zwölf Monate. Weitere Untersuchungen, wie z.B. die Bestimmung des Nüchternglukosespiegels, bestimmen nur den Traubenzuckergehalt am Tag der Untersuchung. "Je früher Typ-2-Diabetes erkannt wird, desto eher wird er durch Massnahmen wie Gewichtsverlust und mehr Bewegung reduziert", erklärt Dr. Gupta.

Die kohlenhydratarme, fetthaltige Mittelmeerdiät ist eine Neuheit im Bereich der Diabetesbekämpfung.

Es gibt 7 Gründe für häufiges Wasserlassen (Polyurie)

Wenn der Organismus innerhalb von 24 h mehr als drei bis vier Litern Harn ausscheidet, spricht man von erhöhter Harnausscheidung (Polyurie) - oder einfach von häufigen Wasserlassen. Häufiges Wasserlassen führt häufig zu einem erhöhten Verdursten (Polydipsie) und kann zu Dehydrierung ( "Austrocknung") kommen, wenn der Verlust von Flüssigkeit nicht ausgeregelt wird.

Es gibt sieben verschiedene Gründe für häufiges Wasserlassen: Flüssigkeitsaufnahme erhöhen: Oft ist die häufige Harnausscheidung nur auf eine außergewöhnlich große Menge oder die Verabreichung von Aufgüssen zurückzuführen. Einsatz von Dehydriermitteln (Diuretika): Wer Dehydriermittel (Diuretika) nimmt, muss öfter urinieren. Das ist ganz natürlich und erwünscht, wenn man es wie angegeben aufnimmt. Bei nicht diagnostiziertem oder nicht ausreichend behandeltem Diabetes mellitus (schlecht eingestellter" Blutzuckerspiegel) kann es zu einem Übergang von Blutzucker (Glukose) in den Harn kommen.

Weil dies mit einer verstärkten Wasserabscheidung einhergeht, kann die Menge an Urin spürbar ansteigen. Nieren- bzw. nephrogene Diabetes insipidus: Bei dieser Erkrankung reagiert die Dialyse nicht auf das Nierenhormon ADH (antidiuretisches Hormon), das in der Regel die Harnausscheidung reduziert. Dies führt zu einem häufigen und verstärkten Wasserlassen. Diabetes inssipidus kann durch die Aufnahme von bestimmten Medikamenten, wie z.B. Literatur, verursacht werden.

Doch auch Nierenerkrankungen, Elektrolyterkrankungen oder Erbkrankheiten sind eine möglich. Zentraldiabetes insipidus: Dies ist eine Erkrankung, bei der ADH unzureichend ist. Dies führt zu häufigem Wasserlassen. Möglicherweise ist eine Autoimmunkrankheit die Hauptursache. Bei etwa 30 % aller Patienten ist der zentrale Diabetes inssipidus das Ergebnis eines Unfalles mit Schädeltrauma oder einer Hirnoperation wie der Tumorentfernung in der Hirnanhangsdrüse.

Auch Entzündungen oder Fehlbildungen können die Ursachen sein. Psychogenetische Polydipsie: Dies ist eine geistige Erkrankung, die ein starkes Durstempfinden verursacht. Infolgedessen ist das Wasserlassen häufig, weil das Durstempfinden nicht wirklich auf einem Mangel an Flüssigkeit beruht.

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