Diabetes Erkennen

Zuckerkrankheit

Woher wissen Sie, ob Sie Diabetes haben? Der Diabetes kann leicht durch einen Bluttest festgestellt werden. Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselerkrankung, die durch einen chronisch erhöhten Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist. Ärzte nutzten dies, um Diabetes zu erkennen.

Frühwarnsignale für die Früherkennung von Diabetes

Zuckerkrankheit ist keine Krankheit, die über Nacht auftritt. Bei Typ -1- und Typ-2-Diabetes zeigt sich der Beginn der Krankheit allmählich - oft unbemerkt oder auch nicht. Die frühzeitige Erkennung von Diabetes ist jedoch sehr bedeutsam, um die individuellen, korrekten Therapieschritte in einem frühen Stadium einzuleiten. Wie kann man die Vorläufer des Diabetes erkennen?

Anders bei Typ 1 und Typ 2 Diabetes: Die Insulin-Resistenz ist ein Vorläufer des Typ 2 Diabetes. Die Insulinempfindlichkeit der Zelle wird immer geringer, d.h. vor allem Muskel-, Leber- u. Fettzelle absorbieren weniger Glucose. Um dies auszugleichen, setzt die Bauchspeicheldrüse mehr Insulin frei, um einem zu hohen Blutzuckerspiegel entgegenzuwirken.

Die Erkrankung der begrenzten Insulinsensitivität und/oder -resistenz kann in der Regel bereits bei der medizinischen Abklärung in Gestalt eines gesteigerten Nüchternblutzuckerwertes nachgewiesen werden. Daneben gibt es eine Vielzahl anderer Stoffwechselzeichen, die das Diabetesrisiko erhöhen: abdominale Adipositas, erhöhter Triglyceridspiegel (Blutfette), niedriger HDL-Cholesterinspiegel - sie werden auch als metabolisches Syndrom bezeichnet.

Zeichen erkennen: Patient/inn/en: siehe Schilder

Der Diabetes kann leicht durch einen Test festgestellt werden. Im Folgenden sind die häufigsten Untersuchungen zur Diagnose von Diabetes aufgeführt: HbA1C ist die Glucose-beladene Hämoglobinkonzentration im Gehirn und erlaubt Aussagen über den Blutzuckerspiegel in den letzten drei Monaten. Der Normalbereich für das so genannte glykosylierte Hämoglobin HbA1C beträgt bei einem gesunder Menschen zwischen 4,0% und 5,6% (20 - 38 mmol/mol Hb).

Werte von 6,5% (48 mmol/mol Hb) und darüber sind mit Diabetes mellitus assoziiert.1 Werte unter 5,7% (39 mmol/mol) schließen Diabetes zuverlässig aus. Falls Sie bereits an Diabetes leiden, können Sie anhand der Resultate des Tests den Verlauf Ihres Diabetes überwachen. Falls Ihr Blutzuckerspiegel unter 6,5% oder innerhalb des mit Ihrem behandelnden Arzt vereinbarten Zielbereiches ist, haben Sie einen Anhaltspunkt, dass Ihr Therapieplan funktioniert und Ihr Zuckerspiegel gesenkt wurde.

HbA1C sollte alle 3 bis 6 Monaten durchgeführt werden, je nachdem, wie gut Ihr Diabetes ist. Bei einem Blutzuckerwert über 200 mg/dl (11,1 mmol/l) ist Diabetes zu erkennen.1 In diesem Falle wird ein Blutzuckertest oder ein mündlicher Blutzuckertest durchgeführt, um die Diabetesdiagnose zu untermauern.

Die Untersuchung ist ein Standard-Bluttest für Diabetes. Wenn Ihr Blutzuckerspiegel 126 mg/dl (7 mmol/l) überschreitet, haben Sie Diabetes. Übersteigt der Nachweis 200 mg/dl (11,1 mmol/l) 2 Std. nach dem Verzehr einer 75 g Glukoselösung, ist es Diabetes.1 Dieser Nachweis kann auch durchgeführt werden, wenn frühere Untersuchungen nicht zu einer klaren Diagnosestellung führten.

Diese Testvariante wird auch zur Diagnose von Gestationsdiabetes verwendet. Menschen haben oft keine speziellen Beschwerden und sind erstaunt, wenn bei einer routinemäßigen Untersuchung Diabetes auftritt. Es gibt jedoch eine Anzahl von typischen Anzeichen, die auf das Vorhandensein von Diabetes hinweisen können.

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