Diabetes Bekämpfen

Bekämpfung von Diabetes

II. Typ der Erkrankung vor Beginn der Erkrankung. Menschen, die Sport treiben, können ihren Diabetes bekämpfen. In Deutschland sind die Folgen von Diabetes und Bluthochdruck die häufigsten Todesursachen.

Marler Diabetikertag: Diabetes bekämpfen mit gesundheitsförderndem und guter Therapie - Marl

Der " Neunte Marler Diabetestag " fand am Samstag, den 24. Mai um 10:30-15:00 Uhr im Stadtrat von Marl statt. Veranstalter der Aktion für Zuckerkranke, Verwandte und Interessenten ist das Diabetes Training Center Marl e.V.. Zusätzlich zu den Fachvorträgen der Mediziner erwarten die Gäste ein vielfältiges Angebot an teilweise wechselwirkenden Diabetesinformationen, darunter Informationen zum Schwerpunktthema "Bewegung". Im Jahr 2016 wird die WHO Diabetes in den Mittelpunkt der Weltgesundheitstage (WGT) am kommenden Wochenende stellen.

Der Diabetes ist in der ganzen Welt auf dem Vormarsch. Für uns ist das eine große Herausforderung. Alleine in Deutschland leiden bereits mehr als sechs Mio. Menschen an Diabetes mellitus. Es bedarf einer umfassenden Handlungsstrategie, damit diese weit verbreitete Krankheit bis 2030, wie von der WHO gefürchtet, zu einer der sieben häufigsten Krankheitsursachen der Welt wird. Diabetes kann nur mit einem Triad aus mehr Gesundheits-förderung, guter Betreuung der Betreffenden und einer besseren Zusammenarbeit der Akteure im Gesundheitssystem kontrolliert werden.

Besonders bei Diabetes ist es von enormer Bedeutung, dass der Fokus nicht nur auf die Erkrankung selbst gerichtet ist. um Diabetes zu beenden. Gute Diabetes-Betreuung ist Teamwork. Familienärzte, Spezialisten, Diagnostiker, Fußspezialisten, Ernährungswissenschaftler, Spezialkliniken und Trainingseinrichtungen müssen zur rechten Zeit am rechten Ort beginnen. Nur wenn alle Beteiligten im Gesundheitssystem, in der Forschung und in der Praxis mit den Betroffenen zusammenziehen, kann die weit verbreitete Erkrankung Diabetes bekämpft werden.

Zuckerkrankheit - seit langem kein Thema mehr

Diabetes im Erwachsenenalter - das ist es, was der Dialekt seit Jahren Typ-2-Diabetes nennt. Dieser Begriff ist anscheinend sowohl mit Entsagung als auch mit Verhängnis verbunden, da die Krankheit früher als unvermeidliches Phänomen im hohen Lebensalter galt. Doch diese Zeit ist schon lange vergangen - heute ist bekannt, dass Typ-2-Diabetes durch simple Massnahmen vollständig verhindert oder wenigstens verzögert werden kann.

Die Diabetes-Prävention als Ganzes hat sich in den letzten Jahren immer wieder grundsätzlich verändert. Heute raten die Forscher zu einer Verbindung von ausreichender körperlicher Aktivität und sportlicher Betätigung mit einer ausgewogenen Ernährungsweise, worin Gesundheit an sich nicht heißt, dass jeglicher Vergnügen aus der Kueche verboten werden muss. Allerdings scheinen die neuen Ergebnisse nicht in alle Menschen eingedrungen zu sein oder werden nicht in die Tat umgesetzt, denn Typ-2-Diabetes ist nach wie vor eine der grössten Herausforde-rungen des Gesundheitssystems im XVI Jahrundert.

Aber auch die Anzahl der akut Erkrankten nimmt zu - acht Prozentpunkte der in Deutschland lebenden Menschen sind bereits an schwerem Typ-2-Diabetes erkrankt. Die Hauptursachen für diese Krankheit sind vor allem Fettleibigkeit und Bewegungsmangel. Eine Änderung des Lebensumfelds ist daher viel wirkungsvoller als jedes andere Mittel, denn die Sportart und eine ausgewogene Ernährungsweise bekämpfen das Böse unmittelbar an der Ursache, während Medikamente in der Regel nur die Beschwerden mildern und verdrängen.

Untersuchungen belegen, dass insbesondere die körperliche Aktivität eine bedeutendere Bedeutung für die Prävention hat, als bisher vermutet wurde. Bei regelmäßiger körperlicher Betätigung kann der Zuckerhaushalt in positiver Weise beeinflusst werden. Gerade an diesem Ort kommt es zu Bewegungen, denn jede neue Muskulatur produziert neue Insulin-Rezeptoren.

Häufig beruht das Phänomen nicht auf einem zu hohen Gewicht, sondern darauf, dass viele Menschen mit wenig Aufwand außer Atem sind. Wenn Sie trotz dieser Vorzüge keinen sportlichen Aktivitäten nachgehen möchten, sollten Sie zumindest einmal oder zweimal pro Jahr einen langen Spaziergang machen. Solche kleinen Bemühungen können auch im Rahmen der Bekämpfung von Typ-2-Diabetes hilfreich sein.

Diese Veränderung muss natürlich langsamer und sanfter ablaufen, da einige Menschen seit Dekaden mehr oder weniger untätig sind und ihrer Nahrung nicht viel Aufmerksamkeit schenken. Wechseln Sie Ihre Diät zu Anfang nur mäßig - nur so können Sie sich daran klammern. Durch drei einfache Hinweise können Sie Ihr Diabetes-Risiko erheblich reduzieren: Essen Sie weniger Fette, insbesondere ungesättigte Fette (hauptsächlich in Wurstwaren und Fertiggerichten).

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