Blutzuckerwerte bei Diabetes Typ 1

Der Blutzuckerspiegel bei Typ-1-Diabetes

Sie tritt daher meist nur bei Typ-1-Diabetes auf. Ob Sie Typ 1 oder Typ 2 Diabetes haben: Typ 1 Diabetes: Ein guter Blutzuckerspiegel kann das Leben verlängern. Fluktuationen - Wenn der Zucker im Blut verrückt wird

Mangelhafte Blutzuckerkontrolle oder schwere Schwankungen des Blutzuckerspiegels sind für viele Menschen oft unerklärlich: für Typ-1- und Typ-2-Diabetiker. Dr. Gerhard-Schmeisl ist Facharzt für Innere Medizin, Angiologie und Diabetes. Als Chefarzt der Degenbergklinik und als Chefarzt für Diabetes an der Saale in Bad Kissingen. In der Fachzeitschrift Diabetes Journal berichtet er über die Diabetestherapie und die Prävention von Folgekrankheiten.

Und wenn der Zucker verrückt wird: Das bedeutet nicht den gelegentlichen erhöhten Zuckerspiegel (Hyperglykämie) und die Unterzuckerung, die viele Menschen mit Diabetes von Zeit zu Zeit haben. Nein, hier geht es um die teilweise unvorhersehbaren Blutzuckerfluktuationen, Blutzuckerzunahmen am Morgen (wie beim Phänomen Dawn) und auch um Entgleisungen des Blutzuckers. Im menschlichen Körper wird versucht, den Zuckerspiegel unter allen Lebensbedingungen so normal wie möglich zu erhalten; dies liegt vor allem daran, dass das zentrale Nervensystem des Menschen (Gehirn, Nervensystem, etc.) Glucose (Glucose) zur Energieerzeugung nutzt.

Aus dem fließenden Hirn schöpft das Hirn unmittelbar - es muss kein Insulin zur Aufnahme von Glucose in die Zelle geben. Für seine Aktivität verbraucht das Hirn etwa 6 Gramm Glucose pro Stunde, die hauptsächlich aus den Zuleitungen der Haut stammt: Es gibt 10 Gramm Glucose pro Std. ab.

Neben der Sauerstoffzufuhr ist eine gesunde Konzentration des Blutzuckers eines der existenziellen Elemente, die das menschliche Zusammenleben ausmachen. Es ist bekannt, dass ein hoher Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie) für Diabetes auf Dauer gesundheitsschädlich ist - aber nicht nur sie: Untersuchungen (insbesondere Untersuchungen mit Typ-1-Diabetikern mit Insulinpumpen) haben ergeben, dass häufig auftretende schwere Blutzuckerfluktuationen bei Hypoglykämie und Hyperglykämie glukosesensible Organe - wie die Augenhöhle, in der eine Blutung stattfinden kann - schädigen können.

Die Blutzuckereinstellung ist um so früher und gleichmäßiger, je niedriger das Diabetesrisiko ist.

Beim Typ 1-Diabetiker sind ein erhöhter langfristiger Wert (HbA1c) und ein Auf und Ab der Blutzuckerwerte oft der Anlass, warum man bei häufiger Hypoglykämie und mit dem Risiko einer hypoglykämischen Wahrnehmungsstörung exakt die Ursache für die Ursache finden muss - aber auch sehr geringe HbA1c Werte (d.h. eine angeblich sehr gute Blutzuckereinstellung).

Typ 1 Diabetes wird oft noch mit Jugenddiabetes gleichgestellt - aber Typ 1 Diabetiker gibt es in allen Altersgruppen. Typ-1-Diabetiker benötigen Insulin, daher ist es sehr hilfreich, die Problematik der Blutzuckerkontrolle zu analysieren. Auf diese Weise können akuten Problemen und chronischen Folgekrankheiten am besten vorgebeugt werden - bei guter Wohnqualität.

Akute und chronische Konsequenzen eines mangelhaften Diabetesmanagements können die Lebensbedingungen von Typ-1-Diabetikern erheblich beeinträchtigen. Man denke an Hypoglykämie oder gefährliche Blutzuckerwerte mit Ketoacidose; man denke an Krankheiten der Niere, der Nerven und der Retina - oder an starke Hypoglykämie mit Krankenhausaufenthalt. Ursache für mangelnde Blutzuckerkontrolle oder -schwankungen bei Typ-1-Diabetikern: Bei Typ-2-Diabetes handelt es sich nur um einen relativ hohen Insulinmangel: Hier ist der Blutzuckerstoffwechsel in der Regel ausgeglichener und einheitlicher - aber oft nicht so gut.

Oft wird Insulin aus Furcht vor Hypoglykämie und möglicher Zunahme des Gewichts noch zu früh in die Behandlung eingebracht. Auf der anderen Seite haben uns die Ergebnisse der Studie der letzten Jahrzehnte aufgezeigt, dass es vor allem bei Diabetikern vom Typ 2 erforderlich ist, Hypoglykämie zu vermeiden: Es ist aber auch erforderlich, eine weitere ungewollte Zunahme des Gewichts durch die Behandlung selbst zu unterdrücken.

Dennoch müssen auch die älteren Typ-2-Diabetiker oft zunächst mit "unerklärlichen Blutzuckerschwankungen" kalkulieren - und damit umgehen. Ursache für mangelnde Blutzuckerkontrolle oder -schwankungen bei Typ-2-Diabetikern: Kontakt:

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