Blutzucker Messen ohne Stich

Nahtlose Blutzuckermessung

Die Stechhilfe an der Seite des Fingers und Sie werden den Stachel kaum spüren. Die Goethe-Universität will nun die Blutzuckermessung "ohne Pik" ermöglichen. Auch viele Diabetiker, die vor einem Stich im Finger zurückschrecken, sollten zufrieden sein. Für viele Diabetes-Patienten gehört der tägliche Stoß in den Finger zu ihrem Alltag. Anspruchsvollere Geräte auf dem Markt, die ohne Schub funktionieren?

Zuckerkrankheit - Blutzucker messen ohne zu brennen

Anwendungen und Biomarker unterstützen Diabetiker dabei, ihren Blutzuckerspiegel auf elektronischem Wege zu messen. Das Stechen in den Griff war ein gestriges Ereignis. So können beispielsweise Tag und Zeit der Injektion von Insulin, Insulintyp, -dosis, Blutzuckerwerte, zu verzehrende Kohlenhydratmengen und eventuelle Begleiterscheinungen wie Krankheiten oder Sportarten nun auch in elektronischer Form dokumentiert werden. Die neuen diabetischen Anwendungen, die auf Smart-Phones und Tabletts arbeiten, erfassen und bewerten nun auf elektronischem Wege die Messdaten.

Mit diesen und weiteren Innovationen für Diabetiker präsentierte die DGDI auf ihrer Tagung vom Herbst dieses Jahres vom 12. bis 11. Oktober 2015 in Düsseldorf. Die diabetischen Apps werden in Kombination mit Bio-Sensoren verwendet. "â??Mit den Bio-Sensoren ist es nicht nötig, mehrere tÃ?gliche Stiche und Messungen vorzunehmenâ??, erklÃ?rt Stephan A. Schreiber, KonferenzprÃ?sident und etablierter Diagnostiker aus Deutschland.

Auch die diabetischen Anwendungen sollen Spass machen und zur Motivierung von Diabetikern beizutragen. Daher sind unterschiedliche Funktionen und Anleitungen Teil der Anwendungen. Darüber hinaus werden alle Informationen verarbeitet und in statistischer und grafischer Form wiedergegeben. Diese können dann als PDF-Datei ausgedruckt oder per E-Mail verschickt werden. Die Therapiealgorithmen können für intelligente Anwendungen gespeichert werden.

"Die erhobenen Informationen unterstützen den Diagnostiker bei der Beurteilung, wie der Betroffene im täglichen Leben mit Diabetes zurechtkommt - und wo er stecken bleiben kann. Durch die einfachere Auswertung der Messdaten kann die Behandlung noch rascher und zielgerichteter auf den einzelnen Patient zugeschnitten werden. Wenn es um die Sicherheit der persönlichen Angaben geht, sollten Zuckerkranke bei ihrer Entscheidung darauf achten, dass ihre Angaben auf ihrem Handy bleiben.

"Die diabetischen Anwendungen wurden von verschiedenen Dienstleistern wie Pharmaunternehmen und Krankenversicherungen aufgesetzt. Hinzu kommen kostenlose Provider mit selbst erstellten Anwendungen. "Unabhängig von der Art des Diabetes, ob groß oder klein, es gibt für jeden eine Diabetes-App", sagt Schreiber. "Diabetische Anwendungen in Verbindung mit Bio-Sensoren tragen heute dazu bei, den Blutzucker ständig unter Kontrolle zu behalten", sagt Schreiber.

Die Funktionsweise von Blutzuckermessgeräten

Zuckerkrankheit ist eine Stoffwechselkrankheit, die durch einen Mangel in der Blutzuckerregulierung verursacht wird. Dies führt zu hohen Blutzuckerwerten, die für die Entwicklung akuter und chronischer Folgeerkrankungen ausschlaggebend sind. Unglücklicherweise kann der Mensch den Blutzuckerspiegel nicht erkennen. Die Funktionsweise von Blutzuckermessgeräten Heute verwenden die Messgeräte für den Blutzuckerspiegel elekrochemische Methoden wie die Amperemetrie oder die Koulometrie.

Die Funktionsweise ist wie folgt: Wenn der Tropfen des Blutes auf den Messstreifen aufgetragen wird, tritt er in ein Reflexionsfeld ein. In der Aperometrie bestimmt das Blutzuckermessgerät die aktuelle Stärke und berechnet aus diesen Angaben den Blutzuckergehalt. Mit zunehmender Blutzuckermenge steigt der aktuelle Blutfluss und damit der Blutzuckerspiegel. Für wen ist der Blutzucker zu messen?

Basierend auf den Ergebnissen wissenschaftlicher Untersuchungen wird die Blutzuckerüberwachung für Menschen mit Zuckerkrankheit mit Medikamenten zur Behandlung von Hypoglykämien und zur Anpassung der Dosis an den momentanen Blutzuckerspiegel empfehlen. Vor dem Verzehr wird der Blutzucker getestet und die Dosierung des Insulins auf den momentanen Blutzuckerspiegel und den Kohlenhydratanteil eingestellt.

Im Falle von Typ-2-Diabetikern, die mit Blutzucker senkenden Arzneimitteln wie z. B. Sulfonylharnstoffen oder Schliniden therapiert werden, kann während der Anpassungsphase eine Messung des Blutzuckers notwendig sein. Bei stabiler Umgebung werden Messwerte nur in Ausnahmefällen wie z. B. bei Krankheiten, längeren Autoreisen, einer Ernährungsumstellung oder sportlichen Aktivitäten sinnvoll. Patientinnen und Patientinnen mit Typ-2-Diabetes, die eine Diät halten oder auf der Suche nach Arzneimitteln wie z. B. Meth-Formin, Gliptin oder SGLT-2-Hemmern sind, mÃ??ssen keine Messunsicherheit haben, da kein Risiko einer HypoglykÃ?mie besteht.

In Deutschland ist die Frage der Eigenkontrolle des Blutzuckerspiegels ein immer wiederkehrendes Problem, denn nach wie vor sind Messstreifen kostspielig und kostenintensiv für die Kassen. Das für die Leitlinien der Arzneimittelverschreibung verantwortliche G-BA hat im MÃ??rz 2011 entschieden, dass die Aufwendungen fÃ?r nicht insulinpflichtige Patientinnen und Patientinnen mit Zuckerkrankheit mellitus 2 nur in AusnahmefÃ?llen und nur in begrenztem Umfang gedeckt werden.

Dementsprechend sollten pro Vierteljahr und Therapiesituation höchstens 50 Probenstreifen nur bei einer instabilen Stoffwechselsituation, einem anfänglichen Abbruch oder einem Therapiewechsel mit einem hohen Risiko einer Hypoglykämie verschreibbar sein. Weil die Vermessung jedoch in der Regel mit vollem Bluteinsatz erfolgt, wird das Blute "verdünnt", d.h. der Blutzuckerspiegel ist geringer als bei der Vermessung aus Pa-ma.

Fehlerhafte Messungen bei der Blutzucker-Selbstkontrolle werden in der Regel durch den Benutzer selbst ausgelöst. Fehlerursachen sind nicht zum Instrument passende Messstreifen, fehlerhafte Kalibrierung des Instruments, verschmutzte Messinstrumente, fehlerhafte Aufbewahrung der Messstreifen und schlechte Handhygiene. Patientinnen und Patienten, die häufiger messen und dazu angeregt sind, erzielen ein besseres Ergebnis als diejenigen, die weniger oft messen. Zur Verbesserung der Sicherheit der Blutzuckermessung sollte das Blutzuckermessgerät immer zur Konsultationsstunde gebracht werden.

Oftmals gibt es Unstimmigkeiten mit dem Blutzucker-Tagebuch. Bereits seit 1998 sind die Messgeräte auch für die Bestimmung an anderen Körperregionen freigegeben. Ist der Stoffwechselzustand stabil, weichen die Messwerte nicht voneinander ab. Dies gilt auch für Maßnahmen nach einer Essensausgabe, da die Messwerte hier schnell steigen können. Vorraussetzung für die Verschreibung von Teststäbchen auf Rechnung der Krankenkassen ist eine lückenlose Erfassung der Zuckerwerte.

Bisher war dies nur mit Blutzucker-Tagebüchern möglich. Für die intensivierte Hormontherapie (ICT) müssen neben den im Blutzuckerspiegel enthaltenen Werten auch die KH-Einheiten und die Innendosis notiert werden. Erst eine lückenlose Dokumentierung erlaubt es dem Betroffenen und dem behandelnden Hausarzt, die Insulinbehandlung zu überwachen und zu korrigieren. Mit Hilfe elektronischer Hilfsmittel wie Messgeräte mit Speicher, KE-Computer, CGMS-Geräte und Inspektionspumpen können zudem im Rechner die Werte des Blutzuckers, der Kohlehydrate und Insulindosierungen abgelesen werden.

Blutzucker-Selbstmessung bei Typ-1-Diabetes: Die Resultate der DCCT-Studie und ihrer Follow-up-Studie haben ergeben, dass eine verstärkte Insellösung die optimale Therapie zur Vorbeugung von mikrovaskulären und makrovaskulären Folgen ist. Das Selbstmonitoring des Blutzuckerspiegels ist ein wesentlicher Teil der verstärkten Inulintherapie. Die Selbstüberwachung ermöglicht es Ihnen, die Dosierung und den Zeitpunkt der Insulinzufuhr und des Kohlenhydratanteils während der Mahlzeiten nachzustellen.

Zugleich ermöglicht die Blutzuckerüberwachung ein frühzeitiges Handeln, um bei einem Absinken des Blutzuckerspiegels eine Hypoglykämie zu verhindern. Wir empfehlen, dass Typ-1-Diabetiker vor jeder Essen oder Snack, vor dem Zubettgehen, manchmal nach dem Essen und in schwierigen Fällen wie dem Fahren eines Autos eine Messung durchführen. In der Regel sind pro Tag mind. 4 Messwerte notwendig. Weitere Maßnahmen sind notwendig bei Menschen, die im Sport oder in besonderen Fällen wie z. B. Trächtigkeit, Erkrankung, Wahrnehmungsstörungen bei Hypoglykämie usw. tätig sind.

Wenn mehr als 500 Probenstreifen pro Vierteljahr verschrieben werden sollen, d.h. mehr als 6,5 Messwerte pro Tag, muss der verschreibende Mediziner im dt. Gesundheitssystem den Krankenversicherungen einen plausiblen Grund vorlegen. Dennoch ist die konsistente Blutzuckereinstellung bei Typ-1-Diabetikern die Grundvoraussetzung, um den HbA1c-Wert in den Ziel-Bereich zu bringen.

Blutzucker-Selbstkontrolle bei Typ-2-Diabetes: Die Wirksamkeit der Blutzucker-Selbstkontrolle zur Steigerung der Blutzuckerwerte bei Patientinnen und Patienten des Typs 2 ist nicht klar nachgewiesen. In mehreren klinischen Untersuchungen wurde die Eigenkontrolle des Blutzuckerspiegels ausgewertet. Die Patientinnen und Patientinnen nutzen die Blutzucker-Selbstkontrolle am besten, wenn sie eine zusätzliche Schulung erhalten. Daher gibt es keine wissenschaftlich gesicherten Erkenntnisse, dass die Messwerte bei Typ-2-Diabetikern die Lebensbedingungen verbessert oder Folgekrankheiten reduziert.

Auf der anderen Seite sind Messstreifen sehr kostspielig und eine Untersuchung in Großbritannien hat gezeigt, dass eine Blutzuckerselbstmessung ohne adäquate Ausbildung nicht wirtschaftlich ist. Nur bei Neudiabetikern, in Einstell- und Anpassungsphasen, in instabilen Stoffwechselsituationen mit häufiger Hypoglykämie (dann vor Erreichen aller Essgewohnheiten bis zum Erreichen des Therapieziels, dann wieder zu gelegentlichen Messungen), bei Therapieeskalationen vorÃ?

Therapeutisch induzierte Behandlung von oralem Antidiabetikum (OAD) mit Hypoglykämierisiko (Sulfonylharnstoffe, Glinide), Insulindosierung und Bedarf an Selbsteinstellung der Insulindosis, Intensivierung der konventionellen Insulindosierung (vor allen Mahlzeiten, zeitweilig in der Nacht), insulinpumpente Therapie (vor allen Gerichten, zeitweilig in der Nacht), Sachverhalte mit besonderen Risiken. Bevor die Blutzuckerüberwachung eingeführt wurde, war die Urinzuckerüberwachung die einzig mögliche Methode zur Diagnose von Zuckerkrankheit. Sie wurden weiterentwickelt und vereinheitlicht und waren die Standard-Methode zum Nachweis von Zuckerkrankheit, bis 1950 ein Teststreifen entwickelt wurde.

Die Zuckerausscheidung in den Harn erfolgt nur, wenn der Blutzuckerspiegel über 180 mg/dl (10 mmol/l) steigt. Um 1900 begann die Messung des Blutzuckerspiegels, als der Blutzuckerspiegel mit Farbmessgeräten aus einem Viertel eines Liters Blutes mit chemischen Mitteln ermittelt werden konnte. Mit der Markteinführung des ersten Teststreifens im Jahr 1964 hat sich dies geändert.

Die neue Technik ermöglichte es, mit Lesegeräten den Blutzucker innerhalb weniger Stunden und mit einem sehr großen Tropfen Blut zu bestimmen.

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