Anzeichen Diabetes kind

Zeichen Diabetes Kind

Im Regelfall sofortige Aufnahme in eine Kinderklinik zur weiteren Diagnostik und Therapie. Die Kinder mit Polyurie, Polydipsie und Gewichtsverlust bei Diabetes, warnt das Autorenteam. Sie haben immer Durst, gehen oft auf die Toilette, sind schwach oder verlieren Gewicht? Schüler mit Diabetes brauchen keine besondere Rolle. Unglücklicherweise gibt es noch andere Symptome von Diabetes.

Krankheitssymptome - Kinderdiabetes Stuttgart e.V.

Was sind die Symptome von Diabetes? Diabetes des Typs 1 tritt in der Regel im Kindesalter auf. Im Allgemeinen ist Diabetes eine Stoffwechselkrankheit, bei der zu wenig oder gar kein lebenswichtiges Insulin in der Bauchspeicheldrüse produziert wird. Das Insulin hat die Funktion, den Zuckerspiegel im Organismus zu regeln.

Weil das Insulin die Funktion hat, den mit der Ernährung zugeführten Blutzucker (Glukose/Glukose) in die für die Energieproduktion benötigten Körperzellen zu übertragen, "sammelt" sich der Blutzucker im Körper an und der Zuckerspiegel erhöht sich. Wenn beide Elternteile des Kleinkindes auch Diabetes haben, erhöht sich das Krankheitsrisiko des Kleinkindes um 20-40 Prozentpunkte.

Typ -1-Diabetes ist daher die am häufigsten auftretende Stoffwechselkrankheit bei Kindern und Jugendlichen. Diese Zahl nimmt weiter zu, und heute werden jedes Jahr zweimal so viele Menschen mit Typ-1-Diabetes diagnostiziert wie vor 15 Jahren, und die Zahl der Betroffenen wird immer kürzer. Eventuelle Beschwerden als Anzeichen von Diabetes: Wenn Sie diese bei Ihrem Kind bemerken, sollten Sie unbedingt einen Facharzt konsultieren.

Mit einem Bluttest kann er feststellen, ob das Kind an Diabetes erkrankt ist und die erforderliche Behandlung anstoßen.

Zuckerkrankheit bei Kleinkindern

Der Großteil (95%) der "diabetischen" Kleinkinder leidet an angeborenem Diabetes mellitus type 1, die akquirierte Variante, Diabetes des Typs 2, tritt nur sehr vereinzelt bei Kleinkindern und Heranwachsenden auf. In Österreich sind rund 3000 unter 15-jährige von Diabetes befallen, sehr oft junge Menschen in der Pubertät. Auch in Österreich ist die Zahl der Betroffenen sehr hoch. Erste Anzeichen sind Durst, häufiger Harndrang, Ermüdung, Erschöpfung sowie Leistungsschwäche und Konzentrations- und Hungerattacken.

Bei nicht rechtzeitiger Diagnose droht das Risiko einer Ketazidose, einer schwerwiegenden Stoffwechselstörung, die sich ohne ärztliche Soforthilfe zu einem lebensbedrohlichen diabetischen Wachkoma ausweiten kann. Typ -1-Diabetes ist eine Autoimmunkrankheit, bei der die Pankreas kein Insulin mehr produziert; das fehlenden Insulin muss lebenslang durch Medikamente substituiert werden.

Rund 2.500 bis 3000 an Diabetes erkrankte Menschen (bis 15 Jahre) in Österreich. 95% davon sind Typ-1-Diabetiker, weshalb diese Art auch als Jugenddiabetes bekannt ist, während Diabetes Typ II oft irrtümlich als "Altersdiabetes" eingestuft wird. In Deutschland entwickeln jährlich rund 300 Kindern Diabetes, Jungen sind etwas öfter davon betroffen im Vergleich zu Frauen.

Auch wenn die Anzahl der neuen Diabetes Typ 2-Fälle nach wie vor gering ist, hat die Anzahl der jungen Typ 1-Diabetiker in den letzten Jahren stark zugenommen. Meistens wird das Kind an der Grenze der Geschlechtsreife erkrankt, ein anderer Höhepunkt der Erkrankung ist das Alter zwischen drei und vier Jahren. Typ-2-Diabetes ist bei vielen Menschen in Österreich (und in Europa) weit weniger verbreitet und wird hier nur kurz diskutiert.

Grundsätzlich nimmt auch die Anzahl der unter 15-Jährigen, die an Diabetes des Typs 2 erkrankt sind, zu, aber nur sehr wenig, denn auch die Anzahl der superübergewichtigen Kleinkinder und Heranwachsenden in Deutschland nimmt (noch) nicht so sehr zu.

Der Diabetes mellitus type 1 ist eine der so genannten Autoimmunkrankheiten. Die Immunabwehr des Körpers attackiert die insulinbildenden Betazellen der Bauchspeicheldrüse, die daraus resultierende entzündliche Reaktion (Insulitis) bewirkt mit der Zeit die Vernichtung der Betazellen, so dass immer weniger produziert wird. Bei Kindern eines Erziehungsberechtigten mit Diabetes des Typs 1 ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie die Krankheit entwickeln, verdoppelt.

Wenn beide Elternteile an Diabetes des Typs 1 leiden, beträgt die Chance, dass ein Kind an Diabetes leidet, 25%. Die erhöhte Inzidenz von Diabetes des Typs 1 bei Heranwachsenden deutet darauf hin, dass es andere Gründe wie Fettleibigkeit, älteres Lebensalter, in dem die Frau ein Kind zur Welt bringt, oder übermäßige hygienische Verhältnisse gibt. Erste Anzeichen dafür, dass Ihr Kind an Diabetes leidet, sind ein ausgeprägtes Gefühl von Durst und erhöhtem Alkoholkonsum, häufigem Wasserlassen, Gewichtsverlust, Ermüdung, Erschöpfung, Leistungs- und Konzentrationsstörungen und Hungerattacken.

Hinzu kommt die Gefährdung durch Ketoacidose, eine schwere Stoffwechselstörung, aus der sich ohne rasche ärztliche Unterstützung ein lebensbedrohliches Diabetikerkoma - ein Bewusstlosigkeitszustand - ausbilden kann. Anzeichen sind Brechreiz, Emesis, Schwäche, Acetongeruch (riecht vergleichbar mit Nagellackentferner) in der Luft, angespannte Atemwege und Ermüdung. In diesem Fall sollte das Kind unverzüglich zuckerhaltiges Essen oder Trinken zu sich nehmen lassen (am besten Glukose, auch Obstsäfte sind geeignet), da sonst Bewußtlosigkeit und Gefährdung des Lebens drohen.

Liegt dieser über 180 mg/dl, ist dies ein massives Indiz für Diabetes. Das Kind sollte dann umgehend an ein spezielles Diabeteszentrum verwiesen werden. Das Kriterium ist für Erwachsene und für Kleinkinder gleich; die folgenden Werte müssen an wenigstens zwei Tagen ermittelt werden: Ist unklar, ob das Kind an Typ-1- oder Typ-2-Diabetes erkrankt ist, kann auch das so genannte C-Peptid - ein Teil des Hormon-Vorläufers Proinsulin - bestimmt werden, das von der Bauchspeicheldrüse im gleichen Ausmaß wie Insulin freigesetzt wird.

Eine Erstversorgung nach der Diagnose Typ -1-Diabetes bei Kindern/Jugendlichen sollte ambulant durchgeführt werden - zum einen wegen der erforderlichen Stoffwechselanpassung, zum anderen, damit der Patient und seine Familie im Detail über den richtigen Therapieverlauf geschult werden können. Als Elternteil können Sie das Wesentliche für Ihr Kind tun, indem Sie exakt dem folgen, was Sie während der Ausbildung in einem Diabeteszentrum gelernt haben.

Es geht um die Messung des Blutzuckerspiegels, die Sie vornehmen müssen, wenn Ihr Kind noch nicht volljährig ist, den Nachweis von Anzeichen einer Unterzuckerung oder das Halten von Zuckergetränken oder Lebensmitteln (Dextrose oder Fruchtsaft, eventuell Obst oder Müsliriegel), falls der Blutzuckerspiegel Ihres Babys sinkt.

Ihr Kind in die Selbständigkeit bringen, damit es schon bald die notwendigen Massnahmen wie die Messung (und Aufnahme in den Diabetespass) des Blutzuckergehalts und die Insulininjektion selbstständig durchführt. Folgen Sie den Anleitungen der Mediziner sehr präzise und sorgfältig - aber "verpacken Sie Ihr Kind nicht in Watte". Darüber hinaus ist die Weitergabe von Informationen ein sehr wichtiger Aspekt: die Betreuer und Betreuer Ihres Kindes - Erzieherinnen, Betreuerinnen usw. - müssen informiert werden und dafür sorgen, dass Ihr Kind gut betreut wird.

Woher weiß ich, dass das Kind hypoglykämisch ist? Ab wann ist ein Diabetiker-Training sinnvoll? Darf mein Kind an allen Sportarten teilnehmen? Worauf muss mein Kind beim Verzehr achten?

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