Zuckerwerte Normalwerte

Der Zuckergehalt Normale Werte

und der FC-Wert "in Richtung Normalwert" bewegt. Bei der Gruppensprechstunde für Schwangere werden Ihr Blutzuckerspiegel und mögliche Verbesserungen besprochen. Blutzuckerwerte werden in verschiedenen Einheiten angegeben.

Blutzuckerkontrolle

Zur Ermittlung der aktuellen Glucosekonzentration im Blutsystem wird in der Regel aus der Fingerspitze oder dem Gehörgang ein Tröpfchen kapillares Blutes abgelassen. Der ermittelte Wert ist von der Zeit der zuletzt eingenommenen Nahrung, der Beschaffenheit der verzehrten Nahrung, früheren körperlichen Aktivitäten oder besonderen Lebenssituationen, wie z.B. Belastungssituationen, abhängig. Diese sind Nach einer achtstündigen Nahrungspause - dem sogenannten Fastenblutzucker - ist die Ermittlung des Blutzuckerspiegels im Körper die bedeutendste Untersuchungsform zur Diagnose von Diabetiker.

Sie kann aus dem venösen Blutentnahme z.B. aus einer Armvene oder aus Kapillarblut (Ohrläppchen, Fingerkuppe) bestimmt werden. Fastende Glukosewerte zwischen 110 und 125 mg/dl (6,1 - 6,9 mmol/l) für venöses oder zwischen 100 - 109 mg/dl (5,6 - 6,0 mmol/l) für Kapillarblut werden als Grenzwerte angesehen.

Sie müssen näher geprüft werden. Man vermutet eine Zuckerkrankheit, wenn der Fastenblutzucker über 125 mg/dl (> 7,0 mmol/l) aus venösem Blut oder über 110 mg/dl (> 6,1 mmol/l) aus kapillarem Blut ist. Bei Blutzuckermessungen nach einer Diät stehen bei Werten über 160 mg/dl Diabetesverdacht. Beim Diabetiker werden über 200 mg/dl (Kapillarblut) und über 180 mg/dl im venösen Blut gefunden.

Zur weitestgehenden Vermeidung von Folgekrankheiten werden folgende Blutzuckerspiegel angestrebt: In leerem oder vor den Mahlzeiten sollten 110 mg/dl (6,0 mmol/l) nicht unterschritten werden. Der Blutzuckerspiegel sollte nach dem Verzehr 145 mg/dl (8,0 mmol/dl) nicht überschreiten. Aber nicht nur die absoluten Zuckerwerte sind von Bedeutung. Der Blutzuckerspiegel wird nicht nur zur Diagnose von Zuckerkrankheit, sondern auch zur regelmässigen Eigenkontrolle verwendet.

Zum Messen muss ein Tropfen des Blutes aus dem Ohrenläppchen oder der Fingerkuppe mit einer passenden Stechhilfe (z.B. Blutlanzette) abgelassen werden. Selbstverständlich bewegen sich die jüngsten Forschungsanstrengungen in die richtige Richtung, um die Blutzuckerwerte zu bestimmen, ohne dass dafür eine Blutabnahme erforderlich ist. Mithilfe von Infrarot-Licht sollte es möglich sein, die Zucker-Konzentration im Augeninneren selbst zu messen, was Aussagen über die Blutzuckerkonzentration erlaubt.

Wie oft die Messung erfolgt, hängt in der Regel von der jeweiligen Behandlungsart ab. Wenn der Blutzuckerspiegel höher und die Unterzuckerung höher ist, sollte öfter gemessen werden. Die häufigeren Messwerte werden auch dazu verwendet, die Insulindosierung selbstständig einzustellen oder bei kurz wirkendem Analoginsulin die erhöhten Messwerte zu kompensieren. Im Laufe des Tages werden mehrere Messwerte durchgeführt: am Morgen vor dem Morgen vor dem Frühstück als Fastenmessung, unmittelbar vor den Mahlzeiten und vor dem Zubettgehen.

Daraus ergeben sich 3 bis 5 Messwerte pro Tag. Weitere Maßnahmen können bei Hypoglykämie oder Krankheitsverdacht erforderlich sein.

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