Zuckerwerte bei Schwangeren

Der Zuckergehalt bei schwangeren Frauen

Die Schwangerschaft bei Diabetes ist mit Risiken für Mutter und Kind verbunden. wird Insulin gespritzt und der Blutzuckerspiegel zu Hause kontrolliert. Ich weiß nicht, welche Blutzuckerwerte während der Schwangerschaft normal sind, oder wo ich darüber lesen kann. Der Blutzuckerspiegel nivelliert sich nach der Geburt in der Regel von selbst. In der Schwangerschaft sind die Werte bereits anders als bei nicht schwangeren Frauen!

Schwangerschafts-Diabetes (Schwangerschafts-Diabetes)

Trächtigkeitsdiabetes ist eine der am weitesten verbreiteten Begleitkrankheiten der Trächtigkeit. Die Diagnose dieser Diabetesform wird zum ersten Mal während der Trächtigkeit gestellt und geht in der Regel am Ende der Trächtigkeit wieder zurück. Ein unerkanntes Gefährdungspotential für die Frau und das noch nicht geborene Baby liegt vor. Konsequente Screening-Tests und frühzeitige Behandlungen reduzieren das Krankheitsrisiko für die Frau und ihr Baby.

Unter einem Schwangerschafts-Diabetes versteht man eine Stoffwechselstörung der Kohlenhydrate, die zum ersten Mal in der Trächtigkeit vorkommt bzw. festgestellt wird. Schwangere mit vorhandenem Zuckerkrankheitsbild sind von diesem Terminus nicht erfasst.

Gestationsdiabetes: Das Kind im Magen ernährt sich mit

Normalerweise besänftigt es die Mama. Aber es macht auch Angst: Ist bei mir und dem Kinde alles in Ordnung? Die schwangeren Frauen hören auf spezielle Arten in ihren Körpern zu. Allerdings verpassen sie einige Dinge - zum Beispiel, wenn ihr Zuckerhaushalt vertauscht ist. Fast vier Prozentpunkte der Schwangeren in Deutschland werden mit Gestationsdiabetes konfrontiert.

Die Blutzuckermessung ist keine notwendige routinemäßige Untersuchung während der Trächtigkeit, daher muss davon ausgegangen werden, dass vermutlich viel mehr Mütter einen Schwangerschafts-Diabetes haben. Dieser so genannte Schwangerschafts-Diabetes unterscheidet sich von anderen Diabetesformen einfach dadurch, dass der Zucker-Stoffwechsel während der Trächtigkeit zum ersten Mal nicht mehr gut abläuft.

Trächtigkeitshormone wie Estrogen, Plazenta-Laktogen und Progestine, die zur Aufrechterhaltung der Trächtigkeit notwendig sind, haben auch Einfluss auf den Metabolismus der Mutterschaft. Denn beide müssen sich die Lebensmittel gemeinsam geben; beide sollen ihre Körperzelle mit ausreichend viel Glukose beliefern können - dem Treibstoff, aus dem die Zelle Strom produziert. Besonders in der zweiten Schwangerschaftshälfte stumpfen die Sexualhormone jedoch die körpereigenen Blutkörperchen ab: Sie sprechen dann nicht mehr so gut auf das Insulin an, das in der Regel den Blutzucker in die Bauchhöhle schleudert.

Das Ergebnis: Der Blutzuckerwert der Mutter erhöht sich. In der Regel gibt die Bauchspeicheldrüse bei steigendem Zuckerspiegel mehr Insulin in die Blutbahn ab. Einige Schwangere haben jedoch keine ausreichende Insulinzufuhr durch das Organsystem, so dass der Zuckerspiegel hoch ist. Dies geschieht oft zwischen dem fünften und siebenten Monat der Schwangerschaft.

Der Blutzuckerspiegel nivelliert sich nach der Geburt in der Regel von selbst. Diejenigen, die bereits vor der Trächtigkeit Diabetiker waren, werden es auch nach der Niederkunft sein. Zuviel Blutzucker bedroht die Gesundheit von Frau und Kind: Das Bluthochdruckrisiko für die Frau nimmt zu. Aber auch für Ungeborene im Schoß ist viel Blutzucker ein großes Problem.

Das Pankreas des Kindes muss mehr Insulin produzieren, um mit hohem Blutzucker zurechtzukommen. Wenn ein Kind bei der Geburt mehr als 4,5 kg auf die Waage bringt, kann die Geburtshilfe komplizierter werden - solche Babys werden öfter durch einen Kaiserschnittgeboren. Wenn die Schwangeren ihren Diabetes vernachlässigen oder sich nur gelegentlich selbst therapieren, haben die Kleinen einen schlechten Lebensanfang: Sie können dann viel zu fett und in der Folge vielleicht auch diabetisch werden.

Manche Mutter leidet noch immer unter den Konsequenzen des Gestationsdiabetes in ihrem späten Lebensalter. Nahezu die HÃ?lfte aller weiblichen Patienten wird innerhalb von zehn Jahren nach der Entbindung diabetisch. Meist ist es Typ-2-Diabetes, aber die Frau kann etwas dagegen tun: Die Betroffenen sollten während der Trächtigkeit Nahrungsmittel mit hohem Zuckergehalt wie z. B. Torten oder Konfitüren so weit wie möglich auslassen.

Doch Achtung: Obst erhöht auch den Blutzucker, deshalb ist es auch hier sehr mäßig. Leichte Sportarten wie Wandern, Fahrradfahren oder Baden tun Schwangeren und Kindern im Mutterleib gut - und senken den Blutzucker. Ist dieser trotz korrekter Nahrung und Bewegung immer noch zu hoch, benötigen die Mütter vermutlich Insulin. Wenn die Schwangeren zu viel Blutzucker im Körper haben, fühlen sie ihn nicht.

Es kann jedoch ein Alarmsignal sein, dass das Baby außergewöhnlich groß ist. Wenn Sie übergewichtig sind, sollten Sie im ersten Schwangerschaftsdrittel auf Diabetis getestet werden: Ihr Körpermassenindex vor der Geburt war höher als 29 Ihre Mutter oder Ihr Geschwisterkind leidet an dieser Erkrankung.

Du hattest schon mal Gestationsdiabetes. Du hast bereits ein Baby, das bei der Entbindung mehr als 4,5kg wiegt. Du hast ein Baby mit starken kongenitalen Missbildungen. Du hast eine frühere Krankheit oder nimmst ein Medikament, das den Zuckerhaushalt beeinflusst. Gynäkologen haben bisher nicht zwangsläufig auf Zuckerkrankheit getestet. Allerdings raten die medizinischen Gesellschaften allen Schwangeren, einen Glukosetoleranztest zwischen der ersten und zweiten Woche der Schwangerschaft durchführen zu lassen. 2.

Sie müssen ein Gläschen Wasser auf leeren Bauch zu sich nehmen. Nach ein bis zwei Std. mißt die Assistentin des Arztes, wie viel Blutzucker im Mund ist. Diese Untersuchung belegt, wie gut der Organismus Insulin metabolisieren kann. Sie müssen es aber vermutlich selbst zahlen, wenn Sie kein höheres Diabetesrisiko haben.

Wenn einer der drei Punkte zu hoch ist, haben Sie einen Gestationsdiabetes. Die Untersuchung gibt an, wie hoch der Blutzuckergehalt nach einer vollen vollen Stunde ist. Weil es Ihren Zuckerhaushalt besser erfasst. Der Gestationsdiabetes geht in der Regel automatisch nach der Entbindung zurück. Beim Diabetiker ist es immer hilfreich, sich gesünder zu essen - also ohne viel zu viel Blutzucker und ohne zu viel Körperfett.

Die Beratung zur korrekten Diät bei Gestationsdiabetes kann durch besonders geschulte Diabetes-Berater und -Fachärzte erfolgen. Außerdem berechnen Sie, wie viele Kilokalorien Sie benötigen, um sicherzustellen, dass Sie und Ihr Baby gut ernährt werden. Sie erläutern, warum viel Sport zur Senkung des Blutzuckerspiegels beiträgt. Bleibt Ihr Blutzucker trotz einer gesunden Diät und Kondition zu hoch, benötigen Sie Insulin.

Allerdings sind nur fast 20 bis 30 Prozentpunkte aller Schwangerschaftsdiabetikerinnen betroffen. Der Spezialist wird mit Ihnen besprechen, wie viel Insulin für Sie am besten ist und wie oft Sie es injizieren sollten. Bei schwangeren Müttern können keine Diabetesmedikamente eingenommen werden. Bisher wissen Experten nicht genug darüber, ob diese so genannten mündlichen Diabetiker dem Kleinkind im Gebärmutterhals etwas anhaben können.

Bei Gestationsdiabetes halten die Mediziner Sie für eine risikoreiche schwangere Frau. Sie sollte zeigen, dass während der Trächtigkeit oder Entbindung auftreten können. Sie und Ihr Baby beobachtet er besonders und bietet Ihnen z.B. weitere Ultraschalluntersuchungen an. Als Geburtsort wählt man am besten eine Praxis, in der die Mediziner Erfahrung mit Diabetikern haben.

Die Klinik sollte auch eine Neugeborenenabteilung haben, falls Ihr Baby nach der Geburt Schwierigkeiten hat. Wenn Sie Insulin injizieren müssen, wird Ihr Blutzuckerspiegel zwei Tage nach der Geburt im Spital kontrolliert. Wenn sich Ihr Zuckerspiegel nach der Geburt wieder normalisiert, sollten Sie sechs bis zwölf Monate später einen Glukosetoleranztest machen.

Auch wenn alles gut gelaufen ist, ist das Diabetesrisiko für Sie etwas größer als heute. Sagen Sie dem Pädiater auch, dass Sie Gestationsdiabetes hatten. Auf diese Weise kann er Ihr Baby auf eventuelle Konsequenzen hin überprüfen. Für eine Frau mit Zuckerkrankheit wird eines zur Routine: eine bewusst gewählte Diät, deren Erfolge Sie durch die Messung Ihres Blutzuckerspiegels steuern können.

Für gute Werte genügen zwei tägliche Profile mit vier Messwerten pro Tag oder ein Messwert zu tagesaktuellen Wechselzeiten, für die Insulin-Therapie oder schwankende Werte sind häufigere Messwerte erforderlich. Bei vielen Bewegungen fällt Ihr Blutzuckerwert, weil Sie viel Strom aufbrauchen. Auch Ihr Organismus spricht besser auf Insulin an. Bei Übergewicht sollten Sie vor der Geburt Gewicht verlieren.

Dies trifft auf diejenigen zu, deren Body Mass Index über 27 ist. Nur ein paar Pfund weniger können Ihr Schwangerschaftsrisiko und andere Probleme reduzieren. Weil später, während der Trächtigkeit, die Gewichtsreduktion nicht vorteilhaft ist. Verzehren Sie Vollkorn-Produkte und erhalten Sie Vitamine und Mineralien für sich und Ihr Baby aus frischen Früchten und Gemüsen.

Damit Ihr Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr nicht zu hoch steigt, können Sie die Speisen mit Kohlehydraten gleichmässig über alle Speisen auftragen. Verringern Sie die Kohlehydrate beim FrÃ?hstÃ?ck, wenn Ihr Zuckerspiegel danach regelmÃ?Ã?ig die Grenzen Ã?berschreitet, da der Körper morgens besondere Probleme mit dem Zuckerabbau hat.

Sind Sie bereits jetzt Übergewichtig, sollten Sie während der Trächtigkeit nicht mehr als sieben Kilo zulegen. Dies ist sehr abhängig vom Verlauf der Trächtigkeit und dem Wachsen des Babys. Bei unzureichender Behandlung kann das Baby zu groß werden. In manchen Fällen empfehlen die Mediziner einen Schnitt durch den Caesar, damit es bei der Entbindung keine Probleme gibt.

Möglicherweise wird die Entbindung auch um das Geburtsdatum herum initiiert. Dies ist beispielsweise bei einer Frau der Fall, die Insulin injiziert hat. Kann es sein, dass ich immer wieder Gestationsdiabetes erhalte? Die Chance, wieder krank zu werden, liegt bei 50%, wenn Sie schon einmal einen Gestationsdiabetes hatten. Dann ist es immer ratsam, von Anfang an auf die richtige Ernährungsweise zu achten.

Können Gestationsdiabetes zu Schwangerschaftsabbrüchen kommen? Fehlleistungen sind vor allem ein großes Risiko für bestehende Diabetiker. Eine Frühgeburt tritt jedoch bei Gestationsdiabetes auf. Weil das Risiko einer Infektion bei einer Frau höher ist. Können Insulinspritzen meinem Baby etwas anhaben? Nein, Insulin kommt nicht in die Mutterkuchen und damit nicht in den Fötus. Daher werden diese Medikamente während der Trächtigkeit nicht verwendet.

Manche Schwangeren erschrecken sich, wenn sie lernen, dass sie Diabetiker sind. Wenn ihnen der Doktor auch sagt, dass sie jetzt Insulin injizieren müssen, werden ihre Befürchtungen noch gr? In einer Untersuchung wird nun gezeigt, dass einige Schwangerschaftsdiabetikerinnen wenigstens Injektionen vermeiden können: Dass Metformintabletten den zu hoch angesetzten Zuckerspiegel absenken und die Zellen des Körpers empfindlicher auf das metabolische Hormon Insulin machen können, ist seit einiger Zeit bekannt.

Die Ärztin Janet A. Rowan vom National Women's Hospital in Auckland, Neuseeland, und ihr Personal haben 733 Schwangerschaftsdiabetikerinnen untersucht. Bei der einen Seite wurde Insulin auf traditionelle Weise injiziert, die andere Seite erhielt Metformintabletten. Manche Schwangeren können auf Insulin verzichtet werden. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass nicht jeder Betreffende gut mit dem Medikament versorgt wird, einige müssen auch Insulin injizieren, um den Blutzuckerspiegel zu reduzieren.

Das Geburtsrisiko war jedoch bei beiden Therapieformen in etwa gleich: Nahm die Schwangere die Tablette, so erhöhte sich das Frühgeburtsrisiko leicht, während einige Säuglinge in der Insulin-Gruppe schwerer hypoglykämisch waren. Die Patientinnen, die das Medikament genommen hatten, waren mit ihrer Therapie zufrieden: Gut drei Viertel gaben nach der Entbindung an, dass sie das Medikament in einer weiteren Trächtigkeit wieder einnehmen wollten.

Weniger als ein Drittel der Schwangeren wollte dagegen wieder Insulin einnehmen. Deshalb sind die Präparate nicht für den Einsatz in der Schwangerschaft geeignet.

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