Zuckerwert 100

Der Zuckergehalt 100

Ihr Apotheker, der auch Ihren Blutzuckerspiegel bestimmen kann, wird Ihnen noch schneller helfen. Der Blutzucker beträgt 100mg/dl (5,55mmol/l)? vermutet, 100 bis 125 mg/dl, 90 bis 109 mg/dl. Nüchternblutzucker, 65-100 mg/dl 3,6-5,6 mmol/l. Nach dem Verzehr Blutzucker, 80-126 mg/dl 4,5-7,0 mmol/l.

Dr.med. Jutta Karl - Allgemeinmedizinerin

Mit regelmäßiger sportlicher Aktivität können Typ-2-Diabetiker nicht nur das Krankheitsgeschehen verhindern, sondern in einigen Fällen auch den Stoffwechsel verbessern. Regelmäßige körperliche Aktivität umfasst in diesem Sinn nicht nur sportliche Aktivitäten, sondern auch Hausarbeit, Gärtnern oder Ausflüge. Doch da körperliche Aktivität metabolische Veränderungen im Organismus verursacht, die sich auch auf den Zuckerspiegel auswirken, sollten Sie sich nicht nur der positiven Effekte von sportlicher Aktivität bewusst sein, sondern auch der damit verbundenen Gefährdungen durch körperliche Aktivität wie Entgleisungen des Blutzuckers und der Verschlimmerung von Folgekrankheiten des Zuckerkrankheitsindex.

Lassen Sie mich zunächst erläutern, was im Organismus eines Sportlers abläuft. Es werden 10 gr. pro Std. Blutzucker hergestellt. Das Hirn konsumiert 6 gr pro Std. des Zuckers. Das restliche, d.h. 4 gr. pro Std. ist für den restlichen Teil des Gewebes, einschließlich der Muskeln, verfügbar.

Die Muskeln benötigen jedoch unter physischer Beanspruchung mehr als 4 Gramm des Zuckers pro Stunde. 4 Stunden. Hier kann die Leberwurst zusätzlich zur Deckung des gestiegenen Bedarfs weiteren Zuckers produzieren. Der Blutzuckerspiegel steuert die Leberzuckerproduktion. Demzufolge ist das Zeichen an die Lunge, mehr Blutzucker zu erzeugen, eine Abnahme des Insulins im Körper.

Das Insulin beeinflusst die Funktion der Lebewesen und schwächt die Freisetzung von Blutzucker. Wenn die Muskulatur aufgrund der erhöhten körperlichen Belastung mehr Blutzucker braucht, fällt der Zuckerspiegel ab. Das Pankreas senkt den Insulinspiegel, was zu einer erhöhten Zuckererzeugung in der Haut führt. Eine erhöhte Zuckererzeugung hält den Zuckerspiegel stabil.

Beim Diabetiker ist dieser Insulinzyklus beeinträchtigt. So ist die Lunge bei diesem konstant hohem Insulingehalt nicht in der Position, Zusatzzucker zu erzeugen, wenn die Muskeln für den Sport zusätzliche Zuckermasse benötigen und eine Hypoglykämie auftritt. Bei insulinabhängigen Diabetespatienten führt die Bewegung außerdem zu einer beschleunigten Insulinaufnahme, was zu einer weiteren Blutzuckersenkung führt.

Bei kontrollierter sportlicher Betätigung kann dieser Einfluss der Blutzuckerreduktion jedoch therapiert werden. Ist der Körper mäßig belastet (z.B. beim Slow Jogging), fällt der Zuckergehalt in einer vollen Stunde um ca. 60 mg/dl, so dass ein hoher Blutzuckerwert auch ohne weitere Medikamente therapiert werden kann. Außerdem steigert regelmäßige sportliche Betätigung die unmittelbare Auswirkung von Diabetes auf die Zuckerzufuhr zum Muskel (sog. Key-Lock-Prinzip).

Der Glukoseaufnahme in die Muskelzellen wird erhöht, so dass langfristig weniger Insulin gebraucht wird. Diese Wirkung kann die Effektivität von Diabetespatienten verbessern, die nicht mehr gut auf Arzneimittel ansprechen. Um diesen Erfolg zu erreichen, ist eine niedrige physische Anstrengung in Gestalt von schnellen Gehen (ca. 40 min pro Woche) bereits ausreichen.

Bei schlecht eingestellte Diabetiker mit einem Zuckergehalt zwischen 200 und 300 mg/dl kommt es zu einer besonderen Situation. Wenn man sich neben diesem vorhandenen Insulin-Mangel bewegt, erzeugt die Haut noch mehr Fett. Zugleich wird durch den vorhandenen Insulin-Mangel der Abbau von Diabetes in den Muskeln reduziert. Daher sollte bei einem so schlecht angepassten Blutzuckerspiegel eine übermäßige Bewegung verhindert werden.

Wenn Sie ein Diabetespatient sind und gerne viel trainieren würden, sollten Sie einige wichtige Aspekte berücksichtigen, bevor Sie sich sportlich betätigen. Wenn möglich, sollten Sie sich für einen Ausdauersport mit immer gleicher Belastbarkeit und in der gleichen Runde am besten aussuchen. Unmittelbar vor der Ausübung einer Sportart sind noch eine Reihe weiterer Aspekte zu berücksichtigen.

Bevor Sie mit dem Training beginnen, sollten Sie einen Blutzuckertest durchführen. Wenn Ihr Stoffwechsel ausgeglichen ist, sollten Sie zwei BE ( (z.B. zwei Stück Glukose) pro Std. hinzufügen, da das Risiko einer Hypoglykämie besteht. In den meisten Fällen ist es genügend, die Insulinmenge in den Mahlzeiten vor dem Training zu reduzieren (z.B. bei einer geringen Beanspruchung von mehr als einer vollen Stunde sollte das Insulin in den Mahlzeiten um etwa die halbe Menge verringert werden).

Auch bei längerem Kontakt muss das basale Insulin verringert werden. Vor allem ist es von Bedeutung, dass Dextrose beim Training immer griffbereit ist. Die Zuckerreserven des Organismus sind beim Training erschöpft und müssen nun wieder aufgestockt werden, eine Hypoglykämie kann bis zu 14 Std. später auftreten.

Auch bei einem Zuckergehalt von ca. 100 mg/dl sollten Sie daher nach dem Training, vor allem vor dem Zubettgehen, ein Traubenzuckerstück mitnehmen.

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