Zucker Messen Sensor

Sensor für Zuckermessung

Großartige ldee! Und was ist damit passiert? Morgen, Mittag, Abend ein Stachel im Zeigefinger - das ist die tägliche Praxis für viele Zuckerkrankheit. Im Jahr 2010 präsentierten Forschende aus Zürich eine Möglichkeit: Das Potenzial ihrer Methoden erkennen die Wissenschaftler aber auch anderswo. Wir würden dies dann gerne mit unserem Sensor auswerten.

Sie werden im Partikeltechniklabor der ETH Zürich gefertigt und können auf metabolische Produkte ansprechen, die Informationen über Erkrankungen liefern.

Der Leiter der Forschungsgruppe, Sotirir Praatsinis, erläutert eine zufällige Entdeckung: "Wenn Sie viel ausgeatmet haben, kann der Sensor Ihnen sagen, ob jemand Diabetiker ist. Wir haben eine Messmethode für die Acetonkonzentration entwickelt. Aceton ist seit Hippokrates' Zeiten bekannt, um den süssen Geruch im Hauch von Zuckerkranken zu verursachen.

"Die Besonderheit: Der Aceton-Detektor kann etwas, was in der Sensorik bisher ein großes technisches Hindernis war: verlässliche Messergebnisse trotz der hohen Luftfeuchte. Grundlegende Voraussetzung dafür, dass ein Sensor überhaupt für die Atemgasanalytik eingesetzt werden kann. 2010 publizieren Sotoris und seine Mitarbeiter ihre Entdeckungen und bieten den Sensor als stückweise Ersatz für die Blutzuckerkontrolle an.

Die wollten wissen, wie es gemacht wird. Wir haben hier die Fabrik, in der wir die Sensorik herstellen. Die Kunst, robuste Atemgasfühler herzustellen, ist das Spielen mit dem Brand, erläutert Sotiris Prinzinis, während sein Promotionsstudent die Flüssigkeiten in die Flammen sprüht. Nehmen Sie den Teller und halten Sie ihn über die Teelichter, damit er vom Ruß abfällt.

Doch die riesigen Messgeräte, die die Wissenschaftler 2010 um ihren Sensor herum gebaut haben, waren noch lange nicht alltagstauglich. Vor dem Verzehr passen Azeton und Blutzuckerwerte gut zusammen. Mit der Nahrung ändert sich jedoch der Metabolismus und das Signal des Sensors wird ungenauer. "Im Gegensatz zum Test ist das Azeton in der Luft nur ein indirekter Maßstab für den Blutzucker.

Das ist Sotirir Praatsinis jetzt der Meinung. "Nicht nur Aceton-spezifische Sensorik kann durch die Verfeuerung von Metalloxid-Lösungen hergestellt werden. Mit etwas GlÃ?ck haben die Wissenschaftler bereits Schichten entdeckt, die gezielt auf Atmungsgase ansprechen, die auf ein Nierenproblem oder einen fragwÃ?rdigen Cholesterinwert hinweisen. Auf der Suche nach einem Sensor, der beispielsweise den Lungenkrebs-Marker aufspürt, wollen die Wissenschaftler jedoch nichts dem Zufall überlassen. Denn er ist ein wichtiger Bestandteil der Forschung.

Deshalb haben wir in unserem Technikum eine neue Vorgehensweise festgelegt: Es wird mit vielen verschiedenen Messköpfen mit verschiedenen Empfindlichkeitsprofilen gearbeitet und die von einem Gas verursachten Verhaltensmuster betrachtet. "In der Krebstherapie arbeitet er mit seinem Mitarbeiterteam eng mit Zürcher Lungexperten zusammen.

Mehr zum Thema