Zu Hoher Zuckerwert

Zuckergehalt zu hoch

Häufig sind die Symptome eine Folge des Lebensstils und mit Hilfe einiger präventiver Maßnahmen wäre es relativ einfach, einen zu hohen Blutzuckerspiegel zu vermeiden. Darunter sind zum Beispiel viele zuckerhaltige Fruchtsäfte und Limonaden. Diabetesvorläufer Prediabetes ist ein Vorläufer des Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), der sich bei 5 bis 10% aller Menschen zu Typ 2 Zuckerkrankheit ausbildet. Prediabetes führt zunächst zu keinerlei Symptomen. Durch eine Änderung des Lebensstils, insbesondere durch gesundes Essen und Sport, kann die Entstehung von Typ 2 Diabetikern aus dem Bereich des Vordiabetes auf lange Sicht verhindert werden.

Etwa 574.000 Menschen sind in Österreich von Prediabetes oder Glukoseintoleranz befallen, was 9% der gesamten Bevölkerung ausmacht.

Europaweit beträgt dieser Prozentsatz auch 9 Prozent. Bei Typ-2-Diabetes ist die Freisetzung von Insulin und dessen Auswirkungen beeinträchtigt. Das Insulin ist ein im Pankreas produziertes Gift. Sie hat die Funktion, zugesetzten Zuckers in die Zellen des Körpers zu befördern. Reagiert die Körperzelle weniger empfindlich auf das hormonelle Verhalten, wird von einer Insulin-Resistenz gesprochen.

Dadurch wird der Blutzucker stärker im Körper gehalten und nicht weiterbefördert. Daraufhin bildet die Bauchspeicheldrüse zunächst mehr Insulin (Hyperinsulinämie). Stufe I: Insulin-Resistenz, die permanent anhält und nur durch Reduzierung des Bauchumfangs und des Trainings ausgeprägt ist. Stufe II: Die Betazellen der Pankreas können die Insulin-Resistenz nicht mehr hinreichend kompensieren, insbesondere nach den Essen kommt es zu einem (vorübergehenden) relativen Insulin-Mangel.

Stufe III: Die Betazellen kompensieren die Resistenz gegen Insulin nicht, der Zuckerspiegel nimmt zu und verbleibt hoch. Prediabetes tritt auf, wenn der Zuckerspiegel unter der Diabetes-Schwelle, aber bereits über dem normalen Wert ist und der Organismus auf eine standardisierte Zuckerzufuhr mit einem pathologischen Anstieg des Blutzuckerspiegels (gestörte Glukosetoleranz) anspricht.

wobei der Nüchternglukosewert (IFG, Impaired Fasting Glucose) zwischen 100 und 125 mg/dl (oder 5,6 bis 6,9 mmol/l) beträgt eine beeinträchtigte Glukosetoleranz (IGT) vorliegt: die Glucosewerte sind größer als 140 mg/dl, aber kleiner als 200 mg/dl nach der Exposition. Prädiabetiker haben oft schon eine Resistenz gegen Insulin und eine Funktionsstörung der Betazellen; beide Faktoren sind für die Entstehung von Typ-2-Diabetes mitverantwortlich.

So sind beispielsweise die Risikogrößen für die Entwicklung eines Vorläufers oder Diabetes: Prediabetes wird bei etwa 5 bis 10% der Erkrankten zum Typ-2-Diabetes. Fastenblut wird zur Ermittlung des Blutzuckers und des Langzeit-Blutzuckers (HbA1c) herangezogen. Beim Fasten wird dem Betreffenden zunächst einmal etwas Wasser entzogen. Anschließend muss er eine Zuckermischung in einer bestimmten Dosis zu sich nehmen, 2 Std. nach der Blutabnahme, um den krankhaften Blutzuckeranstieg zu erkennen.

Wenn ein oder zwei Messwerte im Rahmen von "Frühdiabetes" oder "Diabetes" vorliegen, sollte dies mit dem behandelnden Arzt erörtert werden. Der darin enthaltene komplexe Blutzucker geht langsam in das Herz und verursacht einen gleichmäßigen Blutzuckeranstieg als Einzel- oder Doppelzucker, wie er in weißem Mehl oder reiner Blutzucker vorkommt. Diese Lebensstiländerung allein könnte die Entstehung von Typ 2 Diabetikern bei rund 60% aller Prediabetiker verhindern.

Der Therapieerfolg beruht in erster Linie auf der Veränderung des Lebensgefühls, so dass Sie selbst das Wesentliche dazu beizutragen haben: Wie? Die wirksame Vordiabetesbehandlung erfordert Eigenverantwortung und Schutz vor Typ-2-Diabetes, der schwerer zu therapieren ist als das vorherige Stadium.

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