Urinfarbe bei Diabetes

Harnfarbe bei Diabetes

Sehr heller bis farbloser Urin kann auf eine bestimmte Form von Diabetes (Diabetes insipidus) mit erhöhtem Durst und erhöhtem Alkoholkonsum hinweisen. Sie können selbst testen, ob Sie Diabetes haben: Mit Hilfe eines Teststreifens aus der Apotheke und einer größeren Menge "Urinzucker" können Sie Diabetes mellitus anzeigen.

Harn: Was die Farben zeigen

Der Harn ist voller Information. Beispielsweise, ob die Niere gut funktioniert, jemand Diabetes hat oder ein Kind erwarte. Doch auch ohne Laboranalysen und Teststreifen lassen sich aus dem Harn Aussagen über die gesundheitliche Situation treffen. Harn - was ist das? Eine Niere filtert unser Nierenblut. Das, was unser Organismus nicht benötigt oder schädigen könnte, wird über den Harn abgesondert - 1,5 bis 2 l pro Tag.

Ein Erwachsener kann etwa einen halben Liter Harn aufsaugen. Erstens: Wenn die Urinfarbe schlagartig von der üblichen Farbe abweicht, muss sie nicht unbedingt durch eine Erkrankung verursacht sein. Einige Medikamente: zum Beispiel Amitriptylin, ein Antidepressivum, kann den Harn grünfärben. Wer sich ohne jeden Anlass dauernd durstig fühlt, sollte sich auf Diabetes untersuchen und untersuchen lassen.

Das ist es, wie soll das sein? Der Farbton deutet auf eine Blutung im Harnfluss hin. Der Uringeruch erlaubt neben der Farbgebung auch Rückschlüsse - mit Ausnahme des unbedenklichen Geruchs nach einer Spargelmahlzeit. Gerüche im Wasser nach Ammoniak und Hefen können auf Probleme mit den Nieren hinweisen. Gerüche im Harnfluss können auf eine ansonsten oft symptomfreie Chlamydieninfektion zurückzuführen sein.

Falls Sie im Harn bluten, sollten Sie nicht unentschlossen Ihren Arzt aufsuchen.

Pipi-Code: Was die Farbe des Urins ausmacht

Der Urinfarbstoff kann viel über die eigene gesundheitliche Situation aussagen. 95 % des gesunden Urins bestehen aus Trinkwasser. Denn jeder Blutstropfen wird 300 Mal am Tag von den Nerven herausgefiltert. Ist die Urinfarbe anders als üblich, läutet die Alarmglocke. Sie sollten es, denn unübliche Färbungen können z.B. auf Blutspuren im Harn oder auf Nierenkrankheiten hinweisen.

In der Regel hat die Urinfarbe aber eine unbedenkliche oder leicht zu beseitigende Wirkung - zum Beispiel, wenn wir zu wenig Alkohol konsumiert oder Farbstoffe verzehrt haben. In dieser Abbildung sehen Sie, was die Farbe des Urins über Ihre gesundheitliche Situation aussagt. Wie kann die Farbe der Augen unsere eigene gesundheitliche Situation beschreiben?

Dunkle Harn: Was die Farbe des Urins sagt

Dunkle Urine können in vielen verschiedenen Formen vorkommen und können gelbbraun, dunkelorange, rotbraun, tiefbraun oder auch schwarzbraun sein. Die Farbveränderung kann in manchen FÃ?llen leicht durch einen FlÃ?ssigkeitsmangel erklÃ?rt werden, der dazu fÃ?hrt, dass der Harndrang hochkonzentriert und damit bÃ?

Andererseits kann der dunkle Harn auch mit Lebererkrankungen (z.B. Hepatitis, Leberzirrhose), Porphyrie, Stoffwechselstörungen oder dem Meulengrachtschen Krankheitsbild assoziiert sein und durch einen Gelbsuchtanfall, z.B. durch einen Gallenstein, hervorgerufen worden sein. Hier kann z.B. das Gallensäurepigment Bilirubin durch den Verschluss des Gallengangs nicht mehr über den Verdauungstrakt abgesondert werden, sondern wird zunehmend über den Harn freigesetzt, der in der Regel eine dunkle, bierbraune Färbung hat.

Je nach den unterschiedlichen Möglichkeiten sollte bei dunklem Harndrang immer sofort ein Facharzt zur Klärung hinzugezogen werden - insbesondere wenn die Verfärbungen nach sachgemäßer Flüssigkeitsaufnahme anhalten. Unter dem Begriff Harnfluss versteht man ein Flüssigkeitsausscheidungsprodukt, das bei einem aufwendigen Filtrations- und Absorptionsprozess (Diurese) aus dem Plasma in den Dialyseorganen der Niere gewonnen wird.

Der Harn fließt dann durch den Harntrakt in die Harnblase, von wo er über die Urethra ("Miktion" oder "Urinieren") freigesetzt wird. Urinieren ist einerseits zur Regulierung des Flüssigkeits- und Elektrolythaushaltes, aber auch zur Eliminierung von Stoffwechselprodukten (z.B. Urea, Harnsäure) sowie Rückständen von Arzneimitteln und Toxinen, die zusammen mit dem Harn aus dem Organismus ausgeschwemmt werden.

Die Hauptinhaltsstoffe sind neben den Vitaminen und organischen SÃ??uren wie ZitronensÃ?ure, Kreatininin, HarnsÃ?ure, Farbmittel und eine sehr geringe Menge an Proteinen. In der Regel ist der Harndrang deutlich und leicht gelbstichig oder bernsteinfarbig, die Färbung wird durch im Harndrang auftretende Stoffe (Urochrome) verursacht.

Entsprechend bestimmt auch das Aussehen der Harnröhren den Vergilbungsgrad, der von intensivem gelbem (hypotonischem) bis hin zu farblosem oder transparentem Harn variieren kann. Der" Geruch" von Frischurin ist in der Regel unbedenklich, aber der nachfolgende Bakterienabbau der ausgeschiedenen Stoffe führt rasch zu dem für ihn charakteristischen scharfen, ammoniakähnlichen Geruchs.

So kann z.B. eine Entzündung des Nierenbeckens oder ein Herzinfarkt durch Harn und eine grössere Konzentration von "Urinzucker" auf Diabetes mellitus deuten. Darüber hinaus kann die Färbung auch für die Feststellung von Krankheitsbildern wichtig sein, da z.B. eine dunkle oder gelbe Färbung meist auf eine erkrankte Lebererkrankung hinweist.

Ein übelriechender, fauliger Harndrang kann ein klares Anzeichen für eine Stoffwechselerkrankung oder für gewisse Blasentumore sein. Der zeitweise dunkle Harndrang ist in vielen FÃ?llen unbedenklich und hat oft "harmlose" Anreize wie z.B. die Verzehr von bestimmten Medikamenten oder Wirkstoffen (zum Beispiel Levodopa, Methocarbamol, Methyldopa oder Metronidazol) oder den Konsum von Lebens- und Genussmitteln wie dem Kaffe, die den Uran braun bis schwÃ?rzlich verfÃ?rben können.

Allerdings sollte immer ein Doktor zur Klärung konsultiert werden - besonders wenn der Harn bewölkt ist - denn eine dunkle Färbung kann auch auf schwerere Krankheiten wie z. B. Leberschrumpfung oder die Stoffwechselerkrankung porphyrische Erkrankung hinweisen. Ein häufiger, vergleichsweise "harmloser" Grund für die Verfärbung des Urins ist ein Flüssigkeitsmangel, da der Organismus zu knapp 70 % aus Wasser zusammengesetzt ist und daher viel davon für eine gute Funktion braucht.

Das ist einerseits für den Transport der absorbierten Stoffe in die Einzelzellen zum Recycling von Bedeutung, andererseits ist der Wasserhaushalt unerlässlich, um die Stoffwechselprodukte aus dem Organismus zu spülen - was hauptsächlich über die Nieren geschieht. Zudem benötigt der Organismus zur Regulierung der Umgebungstemperatur Flüssigkeiten, die bis zu einem gewissen Grad für eine gleichbleibende Raumtemperatur im Organismus sorgen - auch bei starken Temperaturschwankungen.

Im Falle eines Mangels weist der Organismus in der Regel oberhalb des Durstgefühls ganz klar darauf hin, dass "Nachschub" nötig ist. In der Regel ist dies bei einem Wasserverlust von ca. 0,5% im Organismus der Fall und führt bei einem Wasserverlust von ca. 10% auch zu einem trockenen Mundgefühl und zu Sprachstörungen.

Zusätzlich zum Durstgefühl schickt der Organismus auch andere Alarmsignale - es gibt oft plötzliche Kopfweh, die durch die Blutverdickung aufgrund des Flüssigkeitsmangels verursacht werden und nicht mehr genügend Luftsauerstoff an das Hirn abgeben können. Weil das Hirn zum überwiegenden Teil aus Trinkwasser besteht, kann ein Mangel an Versorgung auch rasch zu Konzentrations- und Aufmerksamkeitsschwierigkeiten sowie zu seelischer Ruhelosigkeit, Nervenschwäche und Ermüdung führen, in vielen FÃ?llen kommt es auch zu einer Schwindelerkrankung.

Denn wenn der Wassergehalt im Organismus zu gering ist, werden die verbleibenden Mittel zunächst den besonders wasserbedürftigen Organsystemen, insbesondere der Leberwelt, dem Magen, dem Herzen und dem Hirn, zur VerfÃ?gung gestellt. In der Folge werden sie in den meisten FÃ?llen von der Behandlung der Symptome betroffen. Dunkle Harn kann hier ein weiteres Zeichen sein, denn wenn zu wenig Alkohol konsumiert wird, wird der Harn nicht verdünnt, so dass er nicht in der "normalen" hellen gelben, sondern in gebündelter, schwarzer Farbe austritt.

Das ist in den meisten FÃ?llen unbedenklich und wird bei entsprechender Versorgung vergleichsweise zÃ? Ein weiterer Auslöser für dunklen Harndrang kann eine so genannte "Porphyrie" sein, eine Stoffwechselerkrankung, die durch eine gestörte Struktur des Blutfarbstoffes Häm, dem Eisen enthaltenden Stoffwechselbestandteil des Hämostase.

Liegt eine Porphyria vor, ist eines dieser Fermente in seiner Funktionalität gestört, so dass die Bio-Synthese des Hämes nicht abgeschlossen werden kann. Dadurch reichern sich immer mehr Stoffe (Porphyrine) im Organismus an - welche davon abhängen, welches Enzym schadhaft ist, manchmal können auch mehrere sein.

In den meisten FÃ?llen wird die Krankheit durch einen vererbten genetischen Defekt verursacht, so dass sie oft schon im Kleinkindalter auftritt. Möglicherweise läuft diese auch lebenslang symptomlos ab oder ist zunächst unerkannt und wird erst später im Laufe des Lebens durch Trigger wie z. B. gewisse Drogen (z. B. Sulfamide, Beruhigungsmittel), die Pille, Tabak, Stress, übermäßiger Alkoholgenuss oder erhöhter Appetit im Zuge von Diät oder Fasten kuriert Krankheit.

In seltenen Ausnahmefällen kann die Krankheit auch ohne genetische Verbindung (sekundäre Porphyrie) im Laufe des Lebensverlaufs auftreten, z.B. durch eine Bleivergiftung oder bestimmte Pestizide oder eine Beeinträchtigung des Transports von Bilirubin (z.B. Rotorsyndrom). Kutane oder hautverwandte Hautporphyrie dagegen zeichnet sich durch eine ausgeprägte, sehr empfindliche Lichtreaktion der Oberhaut aus, die rasch zu schwerem Juckreiz, Blasen auf der Oberhaut und später zu Narbenbildung führt, wenn sie mit der Sonne in Berührung kommt.

Je nach Form der Porphyrie kann dies zu schweren Schäden an Gesicht und Körperteilen, wie Nasen-, Mund-, Kiefer- oder Fingerpartien führen - außerdem können stark pigmentierte Stellen, erhöhte Körperhaare (Hypertrichose) oder die Speicherung von Porphyrinen in den Zähnen (Erythrodontie, "Blutzähne") auftreten und die Leberschädigung kann auch durch Porphyrin, bis hin zur Leberverzirrhose, verursacht werden.

Durch die Ausscheidung der gestörten Stoffe des Blutfarbstoffs über die Niere können beide Krankheitsformen auch dazu führen, dass der Harn dunkler wird oder - nach langem Aufstehen - dunkler wird. Bei braunem oder gar dunkelbraunem Harn kann auch eine Ikterusbildung in Erwägung gezogen werden.

Dies ist eine Vergilbung der Haut, der Schleimhäute und der Dermis der Haut (Sklera), die keine selbständige Krankheit, sondern ein Krankheitssymptom ist. Für die Vergilbung ist das gelblich-bräunliche Gallepigment "Bilirubin" zuständig, ein Abbau-Produkt des Blutfarbstoffs Hämoglobin, das bei diversen Lebererkrankungen, Gallengängen und Blutentzündungen in zu hohen Konzentrationen im Blut liegt.

Icterus wird normalerweise als Lebererkrankung angesehen, kann aber trotzdem viele Gründe haben und die betroffene Haut manchmal gar nicht beeinflussen. Weil die Lunge jedoch eine wichtige Funktion im Bilirubinstoffwechsel hat, wird in der Medizin zwischen drei Gelbsuchtarten differenziert - je nachdem, wo sie vorkommen.

In einem " prehepatischen " (oder auch " haemolytischen ") Ikterus tritt eine Erkrankung " vorher " (Zusammensetzung von lat. pre = vorher und hepar = Leber) der Haut auf, bei der sich zu früh oder verstärkter Verfall der roten Blutzellen (Hämolyse) im Körper ansammelt, aber die Haut kann den Farbstoffabbau nicht mehr bezahlen.

Die meisten prehepatischen Gelbsuchtkrankheiten werden durch Blutkrankheiten (z.B. "Sphärozytose") verursacht, aber auch diverse immunologische Krankheiten wie z. B. malariabedingte oder Giftmissbildungen werden berücksichtigt. Diese Art der Ikterusbildung kann auch für die Entstehung von Schüttelfrost, Schwäche oder Brechreiz sorgen, wobei Hocker und Harnfluss meist "normal" düster oder heller werden.

Ursache dafür sind in vielen FÃ?llen Hepatitiden (LeberentzÃ?ndungen), die durch Erreger ( "Hepatitis B"), Drogen (z.B. durch Parazetamol, Antibiotika ), Pilztoxine oder toxische Stoffe, Schwangerschaft oder das sog. "Epstein-Barr-Virus" verursacht werden können.

In den meisten FÃ?llen ist jedoch ein hoher, Ã?bermÃ?Ã?iger Alkoholkonsum fÃ?r die EntzÃ?ndung der LeberentzÃ?ndung, die in ernsten FÃ?llen zu Zirrhose der LeberentzÃ?ndung oder Leberzellkarzinom fÃ?hren kann, zustÃ? In der Regel ist der Hocker ganz gewöhnlich oder etwas hell, aber der Harn wird etwas dunkle. Die dritte Variante, "posthepatischer Ikterus" (oder auch "cholestatischer Ikterus"), ist eine Erkrankung, die erst nach dem Passieren der Leberwurzel vorkommt.

Dabei wird der Harnfluss immer dunkler ("Bierbraun"), da der Ausfluss des gelb-braunen Gallenfarbstoffes durch die Gallenflüssigkeit beeinträchtigt wird, sich zunächst im Körper ansammelt und anschließend über die Niere mit dem Harnfluss austritt. Bei schwerwiegenderen Erkrankungen können die Steinchen aber auch große Beschwerden verursachen, die zu starken, kolikösen Beschwerden im rechten Mittel- und Oberschenkelbereich führen, die zum Teil in den hinteren oder rechten Schulterschluss einstrahlen.

Daneben kann die Stoffwechselerkrankung Morbus Meißengracht ( "Gilbert-Syndrom") auch die Folge von dunklem Harn sein, von dem etwa 5% der Menschen betroffen sind. Das gelb-braune Gallenfarbstoff kann daher nicht in ausreichendem Maße umgewandelt und abgesondert werden, was in den meisten FÃ?llen zu einer leicht erhöhten Konzentrationsdichte des Galle-Pigmentes im Blute fÃ?hrt.

Diese Stoffwechselerkrankung ist zwar nicht leberschädigend, wird aber in der Regel auch nicht als "Krankheit" im engeren Sinn eingestuft - kann aber trotzdem zu unerfreulichen Beschwerden und Unverträglichkeiten bei bestimmten Medikamenten (z.B. östrogenhaltige Hormone, Buprenorphine, Paracetamole oder Flavonoide) fÃ?hren. Meulengrachtsche Erkrankung ist in vielen FÃ?llen weitestgehend symptomlos, aber sobald der Bilirubinspiegel steigt, sind die charakteristischen Zeichen der Ikterus, wie gelbe Augen, gelbliche Haut und dunkle Hautfarbe des Urins, weit verbreitet.

Dies ist in der Regel verhältnismäßig mild, wird aber vor allem mit Entzündungen, Alkoholgenuss, Stress oder langem Nüchternsein in Verbindung gebracht und geht in diesen Situationen oft mit Unbehagen, Ermüdung, Konzentrationsproblemen, Übelkeit, Diarrhöe und einem unerfreulichen Lebergefühl einher. In dieser Krankheit beinhaltet der Harnfluss das Körperpigment, das in der Raumluft zu Melanin oxydiert und so den Harnfluss tiefbraun oder gar dunkelbraun macht.

Dunkelbrauner oder dunkler Harn kann auch bei der sogenannten "Alkaptonurie" auftauchen. Auch das so genannte "Schwarzwasserfieber" kann in ebenso wenigen Ausnahmefällen berücksichtigt werden. Der akute Abbau der Blutzellen (Hämolyse) bewirkt bei dieser Krankheit die Ausscheidung des Blutfarbstoffs (Hämoglobin) über den Harn (Hämoglobinurie).

Wenn eine Dehydration die Hauptursache für dunkle Urine ist, ist die größte Massnahme die Einnahme von Trinkwasser, ungesüßtem Kaffee oder Schorle, um das Gleichgewicht wiederherzustellen. Wenn Konzentrationsprobleme, schwere Ermüdung oder Benommenheit auch als Ergebnis eines Flüssigkeitsdefizits auftreten, kann der Konsum einer Banane zeitgleich mit dem Alkoholkonsum wunderbar sein, denn er führt dem Organismus durch eine optimierte Zusammenstellung von Mineralien, Aminosäuren, Kohlenhydraten und Proteinen rasch zu neuer Kraft.

Prinzipiell sollte man nicht warten, bis der Organismus mit dem "Durst"-Signal signalisiert, dass es keine Flüssigkeiten gibt, da zu diesem Zeitpunkt bereits ein bestimmtes Manko vorliegt. Vielmehr wird empfohlen, den ganzen Tag über immer wieder zu konsumieren, damit der Organismus gut mit Energie und Gesundheit versorgt wird. Doch wer oft das Getränk vergißt, kann sich selbst versorgen, indem er z.B. durch einen Alarmgeber daran erinnert wird, jede volle Stunde einen Schluck Trinkwasser zu sich zu nehmen, was Kopfweh, Schwindel und unregelmäßige Verdauungen verhindert.

PorphyrieBei dunklem Harn, der durch porphyrische Einflüsse verursacht wird, richtet sich die Art der Krankheit nach der Art der Krankheit. Weil dies in den meisten FÃ?llen gentechnisch determiniert ist, kann auch hier keine vollstÃ?ndige Abheilung stattfinden - sondern es steht die medikamentöse Symptomtherapie im Mittelpunkt. Darüber hinaus gibt es die Chance, eine akute Episode mit hohem Kohlenhydrat- oder Häminanteil durch Aufguss zu therapieren.

Auch bei der Hautporphyrie gibt es keine kausale Behandlung, so dass hier in der Regel der Versuch unternommen wird, die Porphyrinwerte im Organismus zu drosseln und die Symptome der Erkrankung zu mildern. Weil diese Art von Erkrankung eine enorme Sensibilität gegenüber (Sonnen-)Licht hat, sollte dies so weit wie möglich unterbleiben.

Wenn die Galle zum Beispiel durch eine Barriere nicht ablaufen kann, werden die Gallenwege bei einer Endoskopie von Gallengängen oder Geschwülsten befreien. Bei Vorliegen einer Leberentzündung können unterschiedliche Therapiemaßnahmen in Betracht gezogen werden: Bei der akute, virusinduzierte Leberentzündung sind zum Beispiel Ruhe und Alkoholverbote am wichtigsten, während bei der Behandlung der chronischen Leberentzündung B oft anti-virale Arzneiformen wie Lamivudin und Tensofovir verabreicht werden.

Zusätzlich zu diesen Massnahmen sollten Patienten bei den ersten Zeichen einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse auf einen Alkoholkonsum verzichtet werden und herausfinden, welche Drogen nachteilige Auswirkungen auf die Bauchspeicheldrüse haben können. Bei dieser Stoffwechselerkrankung gibt es keine Behandlung, da das gestörte Ferment des Enzyms UDP-Glucuronyltransferase nicht repariert oder kompensiert werden kann. Das ist aber meist kein Thema, denn in den meisten FÃ?llen ruft die "Krankheit" keine oder nur sehr milde Symptome hervor und schrÃ?nkt die Lebens-erwartung des Erkrankten in keiner Art und Weise ein.

Insofern bleibt nur die Chance, seine Gewohnheiten so weit zu verändern, dass die Meulengracht-Krankheit keine größeren Schwierigkeiten gibt. Zur Vermeidung einer natürlichen Verdunklung sollte zunächst immer genügend getrunken werden, denn bei Flüssigkeitsmangel wird der Urin nicht aufgelöst, sondern kräftig eingedickt und damit dunkel.

Es kann aber auch eine schwere Lebererkrankung auftreten - daher ist in jedem Falle eine medizinische Untersuchung oder Pflege bei auffallend dunklen Harn erforderlich. Gleichzeitig gibt es aber auch im naturheilkundlichen Umfeld vielfältige Chancen, die Gesunderhaltung des grössten Organes im Menschen zu fördern und damit Krankheiten und Symptome wie die dunkle Färbung des Harns zu verhindern.

Zum Beispiel zählt Dandelion zu den wahren "Wunderpflanzen" der Leberheilkunde, weil es eine Cholera-Wirkung hat, indem es die Gallenproduktion in der Haut stimuliert, die Exkretion einer niedrigviskosen Galle verursacht und so den Fettmetabolismus fördert. Mit Blick auf den kommenden Sommer stellt Pusteblumensalat auch eine schmackhafte und extrem gesundheitsfördernde Variante zu anderen Blatt-Salaten dar, denn Pusteblumen enthalten neben den leberverstärkenden Ingredienzen etwa das neunfache an Vitaminen C wie Salat.

Aus naturopathischer Sicht ist die regelmässige Entschlackung auch für die Gesundheit der Lebern sehr nützlich, um körperschädliche Toxine zu entfernen oder zu metabolisieren. Wenn Sie Ihre Haut entgiftet haben wollen, können Sie auf verschiedene Massnahmen wie Glaubersalz zurÃ?ckgreifen. Wegen starkem Erbrechen und starkem Diarrhö sollte diese Behandlungsform jedoch nur nach Rücksprache mit einem behandelnden Arzt bzw. einer Heilpraktikerin einerseits und im besten Fall am Ende des Wochenendes erfolgen, damit sich der Organismus am Folgetag genügend auskurieren kann.

Mehr zum Thema