Tomaten Diabetes 2

Diabetes der Tomate 2

Dennoch sind sie nicht automatisch für jeden empfehlenswert. Gesundheitlich oder unerträglich: Die Menschen verhalten sich anders auf Tomaten. Ernährungswissenschaftler und Ärzte raten, so viel wie möglich Obst und Gemüsesorten zu ernähren. In einer neuen Untersuchung wurde festgestellt, dass Menschen ganz anders auf die gleiche Nahrung ansprechen. Es ist seit langem bekannt, dass unterschiedliche Speisen unterschiedliche Auswirkungen auf den Zuckerspiegel haben.

Ernährungswissenschaftler und Ärzte raten Menschen mit hohem Zuckergehalt, so viel wie möglich Obst und Gemüsesorten zu ernähren.

Und unter anderem Tomaten. Wissenschaftler haben jetzt in einer Untersuchung herausgefunden, dass Menschen viel stärker als bisher vermutet auf Nahrungsmittel ansprechen. Diabetiker wissen in der Regel, was zu tun ist, wenn ihr Zuckerspiegel außer Kontrolle geraten ist. Diese Zahl gibt an, wie stark der Blutzuckerspiegel nach dem Essen steigt.

So haben Weißbrot oder Teigwaren einen höheren GI, Gemüsesorten wie z. B. Topinambur, Spargeln und Tomaten einen niedrigeren GI - so steht es jedenfalls im Jahrbuch. So haben die von Eran Segal und Eran Elinav geleiteten Wissenschaftler unter anderem die Essgewohnheiten von 800 Mitbürgern mit einer Applikation erfasst und erprobt, welche Auswirkungen die Nahrung auf den Metabolismus hat.

Im Rahmen der Untersuchungen wurde der Blutzuckerwert der Testpersonen gemessen. Erwartungsgemäß hängt der Blutzuckeranstieg vom Body Mass Index (BMI) und dem Lebensalter ab, aber es wurde auch deutlich, dass verschiedene Menschen unterschiedlich auf die gleichen Nahrungsmittel ansprachen. An verschiedenen Tagen reagiert dieselbe Frau jedoch immer gleich auf gewisse Nahrungsmittel. Zum Beispiel stieg der Zuckerspiegel einer Testperson jedes Mal, wenn sie Tomaten ißt.

"Eine individuelle Ernährung würde in dieser Person unter keinen Umständen Tomaten beinhalten, sondern andere Nahrungsmittel, von denen wir nicht glauben, dass sie für diese Person gesünder sind, die aber gesund" sind", erklärt Eran Elinav in einem Bericht in "Die Welt" im Internet. In einigen StudienteilnehmerInnen stieg der Blutzuckerwert nach dem Essen von Sushi mehr an als bei Eiscreme.

gesunder Nahrung mit den Rotfrüchten

Die Tomaten haben viele gute Wirkungen auf unsere Körper. Tomaten sind dank einer großen Zahl von wertvollen Mineralstoffen, Nährstoffen und Zutaten gesünder. Auch Tomaten enthalten 90% - 95% des Wassers und haben nur etwa 13Kcal. Damit ist die Tomatensorte optimal zum Abmagern und für eine kalorienreduzierte Diät gerüstet.

Verzehren Sie öfter Tomatensüppchen oder Saft. Eisgekühlt aus dem Kühlraum ist ein schmackhafter, gesundheitsfördernder, kalorienarmer Durstigmacher. Vergewissern Sie sich jedoch, dass der Tomatensirup keinen zusätzlichen Kristallzuckergehalt hat. Tomaten sind trotz ihres Wassergehaltes reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen. In den Tomaten sind vor allem das lebensnotwendige Mineralstoffkalium, sowie die Substanzen Magnesit und Folsäure im Überfluss vorhanden.

Es ist gerade der Folsäureanteil, der die Tomaten so gesünder macht. Folsäure ist ein sehr bedeutendes und sehr verbreitetes Vitamine. Tomaten sind neben dem grünen Laubgemüse eines der wenigen Gemüsesorten, das große Folsäuremengen enthält, was für einen gesünderen Fetus, insbesondere für die Schwangeren, von großer Wichtigkeit ist. Die Tomaten haben den guten Namen, vor Karzinomen zu schÃ?tzen.

Dafür ist der Sekundärpflanzenfarbstoff Lycopen zuständig. Lycopen gibt der Tomaten ihre rötliche Färbung. Lycopen kämpft gegen die freien Radikalen im Organismus. Außerdem wird vermutet, dass die freien Radikalen Herz-Kreislauf-Erkrankungen auslösen. Dies wird hauptsächlich durch hohen Cholesteringehalt, hohen Druck und Diabetes verursacht. Die in Tomaten enthaltenen Lycopine können das im Blutspiegel vorhandene Blutcholesterin positiv beeinflussen und senken das sogenannte "schlechte" Lycopenol.

Die Tomaten haben einen hohen Gehalt an Vitaminen C (30mg pro 100g). Die Mitverantwortung für ein gutes Abwehrsystem liegt bei ihm. Dank der in der Tomatensorte vorhandenen pflanzlichen Sekundärstoffe hat es eine sehr gute biologische Verfügbarkeit, wird daher gut resorbiert und fördert die Abwehrkräfte. Die in der Tomatensorte befindliche Lycopen enthält die freien Radikalen, die sich bei Sonnenbestrahlung auf der Schale bilden.

Zusätzlich wird das Eiweiß Procollagen aufgebaut, das einen besseren Sonnenschutz und eine gesündere Struktur der Haut bietet. Die Tomaten wirken harntreibend und stützen so die Niere. Tomaten beinhalten auch viel Potassium, was sich auch positiv auf den Feuchtigkeitshaushalt auswirkt. Auf diese Weise gleichen Tomaten das Säure-Basen-Verhältnis im Organismus wieder aus.

Weil Hitze die Zellwand von Tomaten zerstören kann, enthält gekochte Ware wie Tomatenketchup, Tomatensäfte und pürierte Tomaten, Tomatensüppchen, Tomatensoße erheblich mehr Lycopen. Weil Lycopen auch fettunlöslich ist, sollten die rohen Tomaten immer mit etwas Öl genossen werden. Verarbeitungserzeugnisse wie Ketschup beinhalten jedoch erheblich weniger Vitamin- und Mineralstoffanteile als Tomaten.

Tomatenketchup wird außerdem häufig mit Zusatz von Zuckern und zahlreichen Konservierungsmitteln versetzt. Deshalb sollten die frischen Tomatenprodukte immer bevorzugt werden. Schlussfolgerung: So viele Tomaten wie möglich verzehren. In welcher Ausprägung auch immer, die roten Früchte sind sehr gesünd. Wassermelone und Grapefruit enthält auch Lycopen. Weiterführende Beiträge und Diskussionen zum Thema Tomaten finden Sie unter den nachfolgenden Links:

Wunderschöner Beitrag in der Sueddeutschen Zeitungen, in dem es um die Frage geht, warum die Tomaten so populaer sind.

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