Leukozyten und Blut im Urin Ursache

Blut und Leukozyten im Urin Ursache

Beschreibung der Symptome; Was steckt hinter dem Blut im Urin? Leukzyturie; Leukozyten im Urin; Granulozyten im Urin;

Pyurie; Eiterurin.

Hämaturieursachen bei Frauen, Männern und Kindern durch Blut im Urin

Wenn der Urin schlagartig rot wird, ist die Angst groß. Urinblut, in der Fachsprache Hämaturie, kann auf eine schwere Krankheit der Niere, der Harnblase oder der Vorsteherdrüse hindeuten und sollte nicht leichtfertig verabreicht werden. "â??Blut im Urin ist immer ein Alarmsignal, das von einem Arzt geklÃ?rt werden muss, weil es ein Zeichen einer schweren Krankheit sein kannâ??, sagt Prof. Christian WÃ?lfing, Pressereferent der DGU, anlÃ?sslich der diesjÃ??hrigen Topic-Woche, die die DGU und der Fachverband der Bundesurrologen vom 25. Juni bis 29. Juni 2018 veranstalten.

Mit ihrem Leitspruch "Blut im Urin" soll das Hauptsymptom Blasenkrebs in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit gerückt werden. Infos: Menschen scheiden jeden Tag ein bis zwei l Urin aus. Es entsteht in den nierenbildenden Substanzen, die unser Blut filtrieren und zu 95 Prozentpunkten aus Trinkwasser bestehen. Wenn sich der Urin verfarbt, kann dies unterschiedliche Ausprägungen haben: Erstens kann es zu einer Verfärbung kommen:

Bei dunkelgelbem Urin erfolgt in der Regel eine zu niedrige Flüssigkeitsabsorption dahinter. Eine Rotfärbung kann auch durch Blut im Urin verursacht werden. In der so genannten Haematurie reichern sich mehr roter Zellen (Erythrozyten) im Urin an. Bei blutigem Urin ist die Hauptursache die Zystis. Allerdings kann Blut im Urin ein Zeichen von Blasenkrebs sein, von dem jedes Jahr rund 29.000 Menschen in Deutschland betroffen sind.

Bei der Blutung, die gut sichtbar Spuren von Blut im Urin hinterlässt, spricht man von einer Makrohämatrix. Abhängig davon, wie viel Blut sich im Urin befindet, kann die Farbe pink, rosarot, rot, tiefrot oder brüniert sein. Mikromaturie: Es ist gefährlich, wenn das Blut im Urin mit dem bloßen Augen nicht sichtbar ist, d.h. der Urin sieht völlig gesund aus, obwohl der Rotkörperchenanteil erschreckend hoch ist.

Die so genannte Mikohämaturie kommt in der Regel erst durch eine labortechnische Untersuchung oder einen Versuchsstreifen ans Tageslicht. Wie groß auch immer die Blutmenge im Urin ist - die Bluterkrankheit muss immer von einem Hausarzt geklärt werden. Der dunkelgelbe Urin zeigt einen Mangel an Flüssigkeit an. Wenn Nieren und Harnblase gespült werden, wird der Urin wieder zartgelb.

Orange-brauner Urin kann auf einen starken Wassermangel (Dehydrierung) hinweisen. Der rote Urin ist ein Warnsignal und zeigt das Blut im Urin an. Bereits ein einziger Urintropfen kann pink werden und ein Zeichen für eine schwere urologische Krankheit - Entzündung oder Krebs der Urin. Geschäumter Urin heißt in der Regel, dass zu viel Protein im Urin vorhanden ist und dass eine Fehlfunktion der Nerven zellen auftritt.

Die Ursache kann hoher Blutdruck oder sein. Frischurin ist in der Praxis normalerweise nahezu geruchslos. Die Blutung entsteht in der Hauptsache in den Bereichen Niere, Harnleiter, Blasen oder Urethra. Am häufigsten ist eine Harnwegsinfektion, bei der sich Keime in den Harntrakt oder die Hirnblase einnisten. Fremdkörper, wie z.B. ein Bladenkatheter, können auch die Harnrinne irritieren und zu blutendem Urin auslösen.

Wenn die Diagnostik erhöhte Blutzellen im Urin, aber keine Keime zeigt, kann dies auf eine schwere Krankheit wie Nierensteine oder Harnblasenkrebs zurückzuführen sein. In den meisten FÃ?llen tritt Blut im Urin auch bei systemischen Erkrankungen auf, die die Nierenfunktion beeinflussen, wie z.B. hoher Blutdruck, Zuckerkrankheit, Lupusnephritis oder Wegener'sche Granulomatose. Wenn Blut ohne weitere Beschwerden im Urin auftritt, kann die Verwendung von blutverdünnenden Medikamenten die Ursache sein.

Übermäßige physische Anstrengung kann auch zu einer Rötung des Urins mit sich bringen. Abhängig vom Sex sind andere Erkrankungen wie z. B. Gebärmutterhalskrebs oder Prostatitis möglich. Die möglichen Blutursachen im Urin (Hämaturie) auf einen Blick: Das Blut im Urin tritt bei der Frau oft während der Menstruation auf, wenn das menstruelle Blut während des Urinierens gespült wird.

In Verbindung mit schweren Bauchschmerzen und Blutungen kann Blut im Urin auch ein Anzeichen für eine Entzündung der Bauchhöhle sein - eine chronische Krankheit, bei der sich außerhalb der Bauchhöhle Uterusschleim ansammelt. Schwangeren Frauen ist es besser, sich unverzüglich von einem Hausarzt verabreichen zu lassen, um sicher zugehen, dass das Kleinkind nicht in Gefahr ist. Die Gründe sind jedoch oft harmlos: Wenn sich trächtige Frauen zu sehr in Bewegung setzen, können kleine Gefäße ausbrechen.

Dies führt auch zu einer Häufung von Blut im Urin. Auch Blut im Urin ist ein Männerproblem. Zu den möglichen Auslösern von blutigem Urin bei Menschen gehören neben dem Blasenkarzinom auch Prostatitis, Seminalvesikel und Urethra. Eine gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse kann auch zu einer Zunahme von Harnwegsinfektionen führen, die auch in Form von rotem Urin spürbar sind.

Bemerkt ein Mann Blut im Urin, ist daher eine ärztliche Kontrolle durch einen Harnarzt zwingend erforderlich. Sollten die Kinder Blut im Urin ihres Babys feststellen, sollten sie sofort einen Hausarzt konsultieren. Schlimmstenfalls ist der maligne Wilms-Tumor die Ursache. Laut der Dt. Urologischen Vereinigung ist die Zystitis die haeufigste Ursache fuer Blut im Urin.

Dadurch können Keime rascher in die Harnblase eindringen. Zu den typischen Symptomen gehören bei Blasenentzündungen auch Harnwegsschmerzen, erhöhtes Harnen und Bauchschmerzen. Wenn es keine Verbesserung gibt und die Betroffenen Blut in ihrem Urin feststellen, sollte ein Facharzt aufsucht werden. Normalerweise werden bei der Therapie antibiotische Mittel eingesetzt und die Entzündungen heilen normalerweise rasch und ohne Folgen.

Blasenentzündung kann dazu fÃ?hren, dass Keime in das renale Becken einwandern und dort EntzÃ?ndungen auslösen. Abgesehen von Blut im Urin, Harnschmerzen und regelmäßigem Harnlassen ist auch bei einer Entzündung des Nierenbeckens ein starkes Nierenfieber möglich. Kopfschmerzen und schmerzende Gliedmaßen, Bluthochdruck und Ermüdung sind die ersten Zeichen und treten meist auf, bevor Blutzusätze im Urin gefunden werden.

Ein Gerinnsel kann sich auch hinter dem befleckten Urin befinden und auf eine Thrombose der Nierenvene oder einen Infarkt der Niere hinweisen. Eine weitere Ursache für Blut im Urin sind Harnsteine in der Niere, Harnleiter oder Harnblase. Darüber hinaus gehören Fettleibigkeit, Stoffwechselerkrankungen und Entzündungen der Harnwege zu den Gründen. Beim Blasenstein muss man häufiger urinieren, aber normalerweise geht wenig Urin ab.

Benigne Tumore wie Schleimhautvorsprünge, so genannte Polyphenole, und Blasen, d.h. kleine mit Flüssigkeiten befüllte Vesikel, können ebenfalls zu blutendem Urin auslösen. Meistens sind Niere, Harnrinne und Harnblase befallen. Nach Angaben der Dt. Karzinomgesellschaft ist Blut im Urin das früheste Warnsignal für Harnblasenkrebs. Fehlende Anzeichen einer Infektion der Harnwege und des Fiebers machen das Blut immer suspekt, informieren die Krebsspezialisten und raten, das Blut im Urin von einem Hausarzt klären zu lassen. In diesem Fall ist es ratsam, sich an einen Facharzt zu wenden.

Das Blut im Urin kann eine Begleiterscheinung von Antikoagulanzien (Blutverdünner) zur Therapie von Thrombosen und Embolien sein. Durch eine gestörte Funktion der Niere können Eiweiße und Blutzellen nicht mehr ausgefiltert werden, was zu Trübungen und Rotfärbungen des Harns führt. Die Ursache sind zumeist vordergründige Schäden der Schleimhäute in den Unterharnwegen.

Im Falle von sehr langem Stress bei Laufsportlern oder Militärs kann Hämoglobin auch in den Urin freigesetzt werden, um den Blutfarbstoff zu erhöhen, was zu einer rötlichen Braunfärbung führt. Vor allem für Läufer ist ein regelmässiger und kurzfristiger Blutverlust über den Urin daher nicht ungewöhnlich und meist unbedenklich.

Urinblut: Wann zum Doktor? Sollten Sie Blut im Urin feststellen, sollten Sie so schnell wie möglich einen Hausarzt konsultieren - auch wenn Sie keine anderen Anzeichen haben. Auch Sportler, die nach intensivem Training etwas Blut im Urin verloren haben, haben in der Praxis keinen Anlass zur Aufregung. Insbesondere wenn neben dem Blut im Urin weitere Krankheitsbilder wie Harnschmerzen, permanenter Urinierdrang, Magenkrämpfe, Rückenschmerzen oder hohes Maß an Kopfschmerzen auftauchen, ist eine medizinische Abklärung zwingend erwünscht.

Sie können sich im besten Falle während der Blutentnahmephase unter die Lupe nehmen und untersucht werden, denn Spuren von Blut im Urin sind die besten Hinweise für die Diagnostik einer Krankheit, wie z.B. Harnblasenkrebs. Erste Anlaufstelle ist Ihr Familienarzt, der anhand der anamnestischen Untersuchung und einer Harnprobe die Ursache der Bluterkrankheit und das Vorliegen einer schweren Krankheit beurteilen kann.

Bei systemischer Erkrankung ist ein Facharzt für Internistik, ein Spezialist für Innenmedizin zu konsultieren. Hinweis: Auch diejenigen, die beim Urinieren unter Beschwerden leiden, ohne eine Rötung des Urgesteins. So können die Mediziner mehr weisse Blutzelle im Urin entdecken und eine Blutzuckermessung nachweisen. Wie die roten Blutzelle können auch die weißen Blutzelle nach einer gewissen Zahl andere Krankheiten anzeigen.

Rheumatismus oder Entzündungen der Vorsteherdrüse können auch an der Anzahl der weissen Blutzelle im Urin erkannt werden. Während der Prophylaxe interessieren den Ärztin /den Ärztin vor allem der Verfärbungsgrad des Harns, Frühkrankheiten, andere Beschwerden wie Harnschmerzen oder Blut im Hocker sowie die aktuell eingenommenen Arzneimittel.

Es erfolgt in der Regelfall eine ärztliche Abklärung, bei der der behandelnde Mediziner den Abdomen und die Bauchflanken tastet und die Temperatur, den Druck und den Pulsschlag des Körpers mißt. Im Urin können sowohl die roten und weißen Zellen (Erythrozyten) als auch Glucose, Protein und Nitrit nachgewiesen werden. Wenn sie mehr im Urin vorhanden sind, färbt sich der korrespondierende Abschnitt des Probenstreifens.

Mit Hilfe von Ultraschallgeräten können auch die Harnblase, die Niere, die Harnröhre und bei Menschen die Vorsteherdrüse auf Veraenderungen untersuchte werden. Mit Hilfe einer Gewebeentnahme aus der Niere oder der Vorsteherdrüse kann auch eine Gewebeentnahme entnommen und auf Krebszellen hin überprüft werden. Eine Zystoskopie kann bei immer wieder auftretenden Erkrankungen Auskunft liefern, ohne dass im Urin Keime nachgewiesen werden können. Auch eine Zystoskopie kann zu temporären Symptomen wie Blut im Urin und Harnwegsschmerzen induzieren.

Was tun mit der Hematurie? Je nach Ursache kann eine Hämaturiebehandlung erfolgen. Zur Vorbeugung einer erneuten Bluterkrankung durch eine Infektion der Harnwege sind eine gute Körperhygiene und ein leistungsfähiges Abwehrsystem notwendig. Es ist auch besonders darauf zu achten, dass man genug trinkt, um die Nerven zu schonen. Für das Blut im Urin ist das Rauchverbot ein zusätzlicher Gefahrenfaktor, da es die Entwicklung von entzündlichen Prozessen und Geschwülsten in den Harntrakt fördert.

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