Kartoffeln Diabetes Typ 2

Zuckerkrankheit Typ 2

Gefahrenfaktoren im Zusammenhang mit einem erhöhten Typ-2-Diabetes-Risiko. Zucker Typ 2: Ist es der Zucker, der uns krank macht? in Milch, Fruktose in Früchten, Gerstenmalz in Bier, Stärke in Brot, Nudeln, Reis und Kartoffeln.

Kein erlei Einfluss auf den eigenen hohen Gehalt an Zucker im Blut

Der Berliner, der in einem Internet-Tagebuch regelmässig über seine Gartenerfahrungen informiert, pflanzt Jerusalemer Artischocken an: ein Rübengemüse, für das die Erntezeit im Monat Oktober einsetzt. Weitere Bezeichnungen, unter denen die Artischocke bekannt ist, sind z.B. "Erdbirne" oder "Indianerknolle". Sie haben mit Kartoffeln gemein, dass sie unter der Erde gedeihen, zu etwa 80 Prozentpunkten aus Trinkwasser besteht und einen sehr niedrigen Kaloriengehalt hat.

"â??AuÃ?erdem beeinflusst sich Topinambur kaum auf den Vollblutzuckerâ??, sagt ErnÃ? Weil die Kohlehydrate in Tobinambur als " Inulin " vorliegen (nicht zu unterschätzen mit dem Sugarhormon Insulin). Die Zuckermoleküle aus dem Inulin werden vom Verdauungstrakt des Dünndarms kaum verdaulich gemacht. "Aber Inulin fungiert als Ballaststoff", erläutert Funk. Wie andere Nahrungsfasern auch, verlangsamt Inulin die Absorption von Blutzuckermolekülen.

Dies ist ein weiteres Argument, warum der Zuckerspiegel nach einer Topinambur-Mahlzeit langsam und schwacher ansteigt als nach einer kohlenhydratreduzierten und ballaststofffreien Vollwertkost. Lediglich im Verdauungstrakt wird das Inulin durch Keime zersetzt. Lediglich die frei werdenden Treibhausgase sind das Defizit der Topinambur: Sie können zu Flatulenz neigen, wenn man große Stückzahlen davon konsumiert und sich nicht an eine faserreiche Diät hält.

Jahrhunderts nach Europa, wo Topinambur im Lauf der Jahre eine wechselvolle Vergangenheit hatte: zunächst als Köstlichkeit für den französichen Hochadel, später als Schweinemast und in den Jahren nach dem Krieg als Notnahrung für die hungernde Menschen. Topinambur leitet heute ein Nischendasein. So vielfältig wie Kartoffeln sind auch die Kartoffeln zubereitet: als Suppen, Frittiert, zu Schmorgerichten oder Püree weiterverarbeitet oder in feinen Scheibchen im Backofen zu Pommes frites überbacken.

Topinambur ist im Unterschied zu Kartoffeln auch roh in Salaten zu finden.

Macht die Kartoffel Diabetes? - Rändelung

Der Verzehr vieler Kartoffeln erhöht das Diabetesrisiko - so das Ergebnis einer kürzlich veröffentlichten Studie der Harvard University in Boston (USA), die auf den Ergebnissen von rund 200.000 Menschen aus drei großen Studien mit einer Kohorte basiert. Dabei kommen die US-Forscher zu dem Ergebnis, dass ein erhöhter Verzehr von Kartoffeln, vor allem von Pommes frites, mit einem höheren Typ-2-Diabetesrisiko verbunden war, das vom BMI und anderen Risikogrößen abhängig ist.

Ohne Kartoffeln gab es in meiner Jugend in den 60ern wohl kaum einen Tag zu Haus. Damals hat mein Familienvater wahrscheinlich tonnenweise Kartoffeln gegessen. Beim Mittagessen hinterließ er keinen Zweifel: Wer satt werden will, benötigt Kartoffeln - am besten mit einem netten Fleischstück und einer Portion Schwitze.

Die Kartoffeln waren (fast) ohne Alternative als Begleitgericht. Sonst Kartoffeln, Kartoffeln, Kartoffeln - in mindestens fünf Variationen: Salzkartoffeln - Schälkartoffeln - Bratkartoffeln - Kartoffelpüree - Kartoffelsalat. Mein Familienvater hatte bis ins hohen Lebensalter keine Übergewichtsprobleme, einen hohen Zuckerspiegel - ganz zu schweigen von Zuckerkrankheit. Wieder zurück zur Studie: Wie kommt es, dass unsere gute uralte Speisekartoffel diabetisch ist?

Angesichts der Erkenntnisse aus Harvard stellt sich auch der Ernährungsberater Professor Nicolai Worm diese Frage und antwortet, damit er den Kartoffelverzehr meines geliebten Altvaters postum rehabilitiert: "Ich bin davon Ã?berzeugt, dass die Pflanzliche Kruste keinen Diabetes verursacht, sondern unser heuteiger Alltag, unter dem die Kartoffeln nachher zu leiden pflegen, fÃ?r sie zustÃ?ndig ist!

Wenn die Lebensweise gesund und artgerecht ist, schwindet die insulinresistente und der Verzehr von Kohlehydraten ist unproblematisch.

Mehr zum Thema