Insulin test

Der Insulintest

Insulin wird mit Hilfe des Hormons in die Körperzellen eingebracht. Funktionsprüfungen Eine Insulininjektion bewirkt eine signifikante Senkung des Blutzuckerspiegels; dies hat eine massive Belastungsreaktion mit Freisetzung von Cortisol, ACTH und Wachstumshormonen zur Folge. Der Test ermöglicht die Überprüfung der Unversehrtheit der ganzen Axis bei der Klärung des hypothalamisch-pituitären NNR-Systems. Es ist eine Unterscheidung zwischen Hypothalamus - und Hypophysenursache bei HVL-Insuffizienz möglich.

Die Untersuchung sollte an einem liegendem Pflegebedürftigen mit einem sicheren venösen Zugriff vorgenommen werden. Blutproben werden vor der Insulinspritze und 15, 30, 45, 60, 90 und 120 min nach der Insulinspritze entnommen. Die Patientin muss etwa 15 bis 30 min nach der Insulinspritze eine signifikante Unterzuckerung haben ( (Blutzucker unter 40 mg/dl oder zumindest unter 50% des Ausgangswertes); in der Klinik sollte der Patient zumindest schweißen.

Am Ende des Tests muss der Pflegebedürftige für mind. 2 Std. in der Arztpraxis bleiben; der Pflegebedürftige ist relativ fahruntüchtig. Darüber hinaus sollte der Betroffene spätestens 24 Std. im Voraus ausdrücklich in schriftlicher Form informiert werden. Im Verdachtsfall muss der Patienten nach dem Test ersetzt werden. Blutentnahme für ACTH mit EDTA Monovetten oder EDTA Vacutainer.

Bei ACTH sollten die Proben innerhalb von 30 min nach der Entnahme zentrifugiert, die EDTA-Plasmen in Sterilgutbehälter gegeben und gefroren werden (- 20 °C). Blutentnahme für Cortison und Wachstumshormone (GH) mit Serummonovetten oder Serumvakutainern. Bei der Blutzuckerbestimmung (Glukose) werden eine Blutprobe und der Transport mit NaF-Monovette oder NaF-Vacutainer angeraten. Kortisol und ACTH sollten bei Stimulation mindestens den 1,5- bis 2-fachen Basalwert haben.

Wenn die Hormonkonzentration nicht ansteigt, kann es zu Hypothalamus- oder Hypophysenschäden kommen. Eine weitere Unterscheidung zwischen Hypothalamus - und Hypophysenursache der HVL-Insuffizienz muss dann durch die Freisetzungshormontests (CRH-Test, GHRH-Test, TRH-Test) vorgenommen werden.

Blutzuckertest

EDTA-Blutproben müssen unmittelbar nach der Gewinnung geschleudert und das Blutplasma einfrieren. Sondertransportbehälter und ggf. Zentrifugen im eigenen Haus nachfragen. Der Test sollte morgens zwischen 8:00 und 10:00 Uhr an einem liegendem Pflegebedürftigen vorgenommen werden. Die Insulindosis muss bei Übergewichtigen, Insulin-resistentem Diabetiker, Acromegalie und Cushing-Krankheit unter Umständen auf 0,15 IU Insulin pro Kilogramm Körpergewicht erhöht werden.

Die Prüfung ist nur sinnvoll, wenn die Glukosekonzentration um 50 Prozent des Ausgangswerts gesenkt wurde oder unter 2,2 mmol/l fällt.

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