Grenzwerte Diabetes 2

Limits Diabetes 2

jetzt gelten weniger strenge Grenzwerte zwischen 7,5 und 8 Prozent. maximal bis zu 160 mg/dl, entsprechend 8,9 mmol/l; nach 2 Stunden unter 140 mg/dl, entsprechend 7,8 mmol/l. Normales Körpergewicht reduziert das Risiko von Typ 2 Diabetes mellitus. Bei der Diagnose gelten folgende Grenzen: Dies gilt für die Früherkennung von Krebs und für Volkskrankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck.

Diabetes-Diagnose: Eine einzige Maßnahme ist nicht ausreichend.

Gemäß den geltenden Richtlinien der American Diabetes Association (ADA) sind 4 Grenzwerte für die Diabetes-Diagnose gleichwertig: Fastender Plasmaglukose ( mg/dl, PG), 2-Stunden-PG ( mg/dl) im mündlichen Blutzuckertest (oGGT), Glukosehemmung ( "HbA1c") (?,5%) und zufällige Glukose ( 200 mg/dl) bei klassischer Symptomatik von Hyperglykämien oder Hyperglykämien. Herausfiltern anderer "Diabetiker" als Glukose? "Bei dieser Äquivalenz der Grenzwerte von Glukose und Glukose besteht das große Manko darin, dass wir sehr verschiedene Bevölkerungsgruppen erkennen können", machte Dr. Wolfgang Rathmann vom DZD in Düsseldorf auf das Diabetes-Update hin.

Normalerweise würden viel mehr Menschen mit Diabetes nach glucosebasierten Gesichtspunkten erkannt, und zwar etwa ein drittel mehr als mit HbA1c. Mit anderen Worten, es gibt viele Patientinnen und Patienten mit erhöhtem Glukosespiegel, aber normalem HbA1c-Spiegel und auch einige mit erhöhtem HbA1c-Spiegel, aber normalem Glukosespiegel. Inwieweit diese beiden Bevölkerungsgruppen mit der gleichen Diagnose und der gleichen Lebensdauer in Untersuchungen noch nicht berücksichtigt wurden, stellte der Diabetesforscher fest.

Selbst wenn man annehmen könnte, dass bei Menschen mit normaler Glucose aber erhöhtem Blutzuckerspiegel, steigt der Blutzuckerspiegel im Laufe der Zeit weiter an. Aus diesem Grund hat die DDG in ihrem 2016 überarbeiteten Praxisleitfaden[1] beschlossen, eine Verbindung beider Messverfahren - die Ermittlung von Blutzucker (HbA1c) und eine glucosebasierte Blutzuckermessung - für die Diabetesdiagnostik zu empfehlen. 2.

Besonders wenn es sich um eine prädiabetische Grenze von 5,7 bis 6,5 handelt, wird auf die Wichtigkeit einer weiteren Bestimmung von Nüchternzucker bzw. oGGT verwiesen. Neben den verschiedenen Bevölkerungsgruppen, die durch nur eine einzige Bestimmung identifiziert werden können, gibt es viele störende Faktoren, die den HbA1c-Wert beeinträchtigen können.

Hierzu zählen unter anderem die Faktoren Lebensalter (HbA1c nimmt mit dem Lebensalter zu) und ethnische Zugehörigkeit (z.B. Afro-Amerikaner haben einen höheren Wert als Kaukasier), Anämie und Hämoglobinopathien, Trächtigkeit und Harnvergiftung. Ist eine solche Fälschung zu befürchten, sollte unverzüglich eine glucosebasierte Bestimmung gemäß Praxishinweis verwendet werden. "Ich persönlich beobachte von Freunden und Verwandten, dass Diabetes in Deutschland sehr unterschiedlich auftritt.

"Die Diabetologin sagt, das ist keine Anschuldigung." Die DDG sollte daher seiner Meinung nach offensiv vermitteln, dass die Diabetes-Diagnose einen einheitlichen Ansatz erfordert. Aber was ist zu tun, wenn die gemessenen Werte der beiden Prüfungen verschieden sind, d.h. HbA1c über dem Wert des Grenzwertes liegen, der Nüchternzucker aber nicht? Dementsprechend sollte die Prüfung, die über dem Schwellenwert lag, so bald wie möglich, d.h. etwa zwei bis drei Wochen später, wiederaufgenommen werden.

Wenn das Resultat dann wieder über der Grenze ist, ist die Diagnostik sicher. Im Allgemeinen wird empfohlen, den gleichen Versuch mit einer neuen Blutentnahme nach einem ersten Messergebnis oberhalb des Grenzwertes zu machen. Diese Diagnosesicherheit ist angesichts der Folgen, die eine Diabetes-Diagnose beispielsweise für den Abschluss einer Todesfallversicherung mit sich bringt, wenn keine entsprechenden Diabetes-Symptome vorhanden sind, laut Rathman zwingend erforderlich.

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