Glukose im Plasma

Glucose im Plasma

Glucosekonzentration im Plasma während der Schwangerschaft. Die Glukose durchläuft die Erythrozytenmembran durch passiven Transport und wird gleichmäßig zwischen Plasma und Erythrozyten verteilt. Glukose im Plasma, Glukose, Blutzucker, BZ. Glukose im Plasma, Glukose, Blutzucker, BZ.

Glucosekonzentration im Plasma

Leitlinien des Ausschusses der Bundesärzte und Kassen zur medizinischen Versorgung während der Trächtigkeit und nach der Geburt. Die geänderten "Richtlinien des Ausschusses der Bundesärzte und Krankenversicherungen zur medizinischen Versorgung während der Schwangerschaft....", die am 30. Juni 2012 in Kraft traten, beinhalteten nun auch die Ermittlung von Glukosekonzentrationen im Plasma.

Der Nachweis wird zwischen der ersten und zweiten Woche der Schwangerschaft, eine weitere Woche nach Verabreichung von 50 Gramm Glucoselösung (unabhängig vom Zeitraum der vorherigen Verabreichung, d.h. der Patient sollte nicht fasten) durchgeführt. Bei Schwangeren mit einem Blutzuckerwert zwischen 7,5 mmol/l (135 mg/dl) kein GDM und 11,1 mmol/l (200 mg/dl) GDM wird ein weiterer mündlicher Test der Glukosetoleranz (oGTT) mit 75 Gramm Glucoselösung nach mind. 8-stündigem Verzehr durchgeführt.

ReferenzbereicheGrenzen für 50g-Glukosetest: Grenzen für oGTT in der Schwangerschaft: Werden einer oder mehrere dieser Grenzen überschritten, sollte in Abstimmung mit einer diagnostisch kompetenten Praxis eine weitere Versorgung der werden. Fachliteratur und QuelleDiese Informationen basieren auf der Praxisrichtlinie der Deutschen Diabetesgesellschaft (DGGG) und der Deutschen Gesellschaft für Frauenheilkunde und Gynäkologie (DGGG).

Glucose im Plasma

Nüchternzuckerwerte können bei latentem Zucker im Grenz- oder Bezugsbereich sein. Geeignet für Glukosetoleranztests und Langzeit-Diabetesüberwachung Ermittlung von HbA1c in EDTA-Blut. Wichtiger Hinweis: Die Angaben im Analysenspektrum dienen ausschliesslich informativen Zwecken. Sie ersetzen in keiner Hinsicht eine fachgerechte Beratung oder Behandlung durch geschulte und ausgewiesene Mediziner.

Der Inhalt des Analysenspektrums darf und darf nicht zur Vorbereitung unabhängiger Befunde oder zur Wahl und Durchführung von Behandlungsverfahren herangezogen werden.

aGTT

Mit dem oralen Glukosetoleranztest werden Typ-2-Diabetes und dessen Vorstufe, beeinträchtigte Glukosetoleranz (IGT) und Gestationsdiabetes diagnostiziert. Es wird z.B. verwendet, wenn der Blutzuckerspiegel im Venenplasma über 110 mg/dl (6,1 mmol/l) und unter 200 mg/dl (11,1 mmol/l) liegt. Nachdem der Blutzucker gemessen wurde, nimmt der Pflegebedürftige eine 75 g Glukoselösung zu sich.

Die Blutzuckerbestimmung erfolgt alle 60 min bis zu einem Wert von zwei Stunden. Zuckerkrankheit tritt auf, wenn der Zwei-Stunden-Wert 200 mg/dl (11,1 mmol) oder mehr ausmacht. Die Glukosetoleranz ist im Messbereich von 140 bis unter 200 mg/dl (7,8 oder 11,1 mmol/l) gestört.

Mehr zum Thema