Gesunde Blutzuckerwerte

Ein gesunder Blutzuckerspiegel

Es ist daher wichtig, auch bei gesunden Menschen einen ausgeglichenen niedrigen Blutzuckerspiegel sicherzustellen. So wird es immer schwieriger, den Blutzucker unter Kontrolle zu halten und somit gesund zu bleiben. Die Blutzuckerwerte geben den Glukosegehalt im Blut an. Die Blutzuckermessung ist auch für gesunde Menschen nützlich. Im Allgemeinen sollte jeder Mensch gelegentlich auf das Vorhandensein von Diabetes getestet werden.

Auch im Alter ist der Blutzuckerspiegel bei gesunden Menschen höher als bei jungen Menschen.

Gesunder Zuckerspiegel kräftigt den Organismus

Die Blutzuckerwerte geben den Glucosegehalt im Vollblut an. Wenn Sie nicht möchten, dass Anzeigen auf der Grundlage anonymer Verhaltensdaten angezeigt werden, können Sie sich nach OBA-Mustern abmelden. Ein Vorschlag zu den Kampagnen in dieser Anzeige (von links nach rechts und von oben nach unten lesen): Wenn Sie sich als Journalist über eine der Anzeigen beschweren, klicken Sie bitte auf den folgenden Link, um detaillierte Informationen über den Anzeigenkunden zu erhalten.

Diabetologin

Prof. Stephan Martin, Chefarzt und Leiter des Westfälischen Zentrums für Zuckerkrankheit in Düsseldorf, ist ein Befürworter der Blutzuckerselbstkontrolle bei Typ 2 Zucker. Derzeitige Tätigkeit: Chefarzt für Diagnostik und Leiter des Westfälischen Diabetologischen Zentrums des Verbandes Katholischer Krankenhäuser Düsseldorf. Werdegang: Ab 1998 Chefarzt und ab 2002 Chefarzt der Klinik für Zuckerkrankheit am Diabetesforschungsinstitut Düsseldorf (heute Deutsche Diabeteszentrale).

Ärztliche Zeitung: Prof. Martin, Patientinnen und Patienten mit Typ-2-Diabetes ohne Insulin-Therapie werden nur in Ausnahmesituationen entschädigt. Die Selbstkontrolle des Blutzuckerspiegels ist jedoch schon in der ersten Phase des Diabetes unerlässlich. Prof. Stephan Martin: Typ-2-Diabetes ist eine lebensstilbedingte Krankheit. Deshalb ist es meiner Meinung nach der falsche Weg, den Betroffenen Drogen zu geben.

Du kannst die Patientinnen so zurückbringen. Dies ist ohne Blutzuckerselbstkontrolle nicht möglich. Martin: Wir bitten die Patientinnen und Patienten, ihre Blutzuckerwerte vor dem Verzehr und eineinhalb Stunden nach dem Verzehr zu bestimmen. Zusätzlich sollten die Patientinnen und Patienten ihre Blutzuckerwerte einige Zeit nach dem Training bestimmen. Danach erfahren sie zum Beispiel, dass der Zuckergehalt am Morgen sinkt, wenn sie am Abend trainiert haben.

Martin: Damit können die Patientinnen und Patienten wieder in die Vorbereitungsphase gebracht werden. Gemeinsam mit der Deutsche Bundesstiftung für Diabetologie führen wir die Kampagne "Diabetes Champions" durch, die landesweit Menschen suchen, die ihren Zuckerkrankheitsgrad geschlagen haben. Mehr und mehr Patientinnen und Patienten, die das gemacht haben. Martin: Bewegungsmangel wird durch die Nutzung von Web, TV und Automation begünstigt.

Politische und vor allem gesundheitspolitische Aspekte sind in dieser Hinsicht sehr vorsichtig! Wer erkrankt, weil er sich nicht bewegt und zu viel isst, bekommt zu spüren, dass es seine eigene Ursache ist. Gegenwärtig werden die betreffenden Patientinnen und Patienten daher rasch auf eine Tablette aufgesetzt. Gerade bei der Zuckerkrankheit kann jedoch mit sehr wenigen Massnahmen, wie z.B. der Blutzuckerselbstkontrolle, sehr viel erreicht werden.

Neudiagnostizierte Diabetiker haben ein erhöhtes Risiko, später einen Herzanfall zu bekommen, haben aber noch keinen Herzanfall und können ihn mit geeigneten Massnahmen verhindern. Insofern ist Zuckerkrankheit eine Gelegenheit und noch keine Tragödie. Blutzucker-Selbstkontrolle ist auch bei mündlich verabreichten Typ-2-Diabetikern kontrovers. Martin: Wir haben eine Epidemiestudie, die ROSSO-Studie (Retrospective Study Self Monitoring of Blood Glucose and Outcome in People with Type 2 Diabetes), in der die Patientinnen und Patienten nicht mehr so häufig an Herzinfarkten litten und auch nicht mehr lange gelebt haben.

Martin: Das IQWiG benötigt die falsche Studie. Jedenfalls werden nur engagierte Patientinnen und Patienten zu diesen Untersuchungen zugelassen. Aber auch die Blutzuckerselbstkontrolle ist ein Instrument der Motivation. Nach Einschätzung des IQWiG ist die Kostenerstattung von Blutzuckerteststreifen für Typ-2-Diabetiker seit 2011 erheblich eingeschränk. Martin: In allen Einstellphasen werden die Streifen nach wie vor von den Krankenkassen abgelöst.

Auch gibt es genügend Patientinnen und Patienten, die zusätzliche Strips einkaufen. Ein oder zwei Patientinnen können auch hier zur Rechenschaft gezogen werden. Schliesslich wissen wir auch um die negative Seite der Blutzuckerselbstkontrolle: Berge von Werten werden oft ohne Folgen aufgedeckt. Wenn Sie als Ärztin oder Arzt behaupten, dass Sie überhaupt keine Strips verschreiben dürfen, wäre das eine Fehlinterpretation der CT-Verordnung.

Martin: Ja, das ist es. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass der Arzt seinen Patientinnen und Patienten Insulin rascher verschreibt, weil er ihnen dann die entsprechenden Testbänder vorlegen kann. Wird das Insulin jedoch zu frühzeitig eingenommen, werden die Patientinnen und Patienten nur stärker und das Insulin funktioniert nicht, weil sie sowieso zu viel davon haben. Würde man die Blutzuckerselbstkontrolle frühzeitig und auf intelligente Weise nutzen, könnte dies verhindert werden.

Welche Situation sollten Diabetes-Patienten mit oral verabreichten Antidiabetikern haben, um ihren eigenen Zuckerspiegel zu bestimmen? Martin: In jedem Falle sollten die Messungen zu Behandlungsbeginn durchgeführt werden. Doch auch bei stabiler medikamentöser Versorgung können bei akuten Erkrankungen oder längerem Fasten Eigenmessungen angezeigt sein. Darüber hinaus müssen Patientinnen und Patienten, die oral verabreichte antidiabetische Mittel mit hypoglykämischem Potenzial als Autofahrerinnen und Autofahrer einsetzen oder lange vor sich haben, ihren Blutzuckerspiegel regelmässig kontrollieren.

Martin: Wenn sich der HbA1c im Zielgebiet bewegt, sich der Pflegebedürftige in einer stabilisierten Phase des Lebens aufhält und sein Körpergewicht gleich bleibend ist oder etwas abnimmt, dann sind keine weiteren Messaufgaben vonnöten. Aber ich habe Patientinnen, die noch einmal pro Woche oder einmal pro Tag eine Messung durchführen, um sich an ihre Krankheiten zu errinern oder zu wissen, dass sie ihre Krankheiten unter Kontrolle haben.

Sie müssen nur die Patientinnen befragen. Und es gibt auch Patientinnen, die sich, wenn alles in Ordnung ist, nicht selbst erstechen wollen. Andererseits gibt es auch Hypochondrie, die sich an ihren Doktor wenden, wenn der Patient einen gesteigerten Nutzen hat - ich untersagte ihm zu meßen. Für eine verstärkte Insulin-Therapie ist die Blutzuckerselbstkontrolle unerlässlich.

Werden sie auch für Patientinnen und Patienten benötigt, die für die orale Behandlung basales Insulin einnehmen? Martin: Ich muss die Patientinnen und Patienten vor jeder Insulininjektion wegen des Risikos einer Hypoglykämie zur Messung einladen. Ich zeige das meinen Patientinnen und Patienten. Was? Martin: Grundsätzlich sind keine Messwerte erforderlich, da diese am Morgen und am Abend gespritzt werden.

Tatsächlich sollten die Patientinnen und Patienten Maßnahmen ergreifen, um eine Hypoglykämie zu verhindern. Das Risiko ist, dass Patientinnen mit niedrigem Blutzuckerspiegel weniger 30/70 Insulin spritzen, aber das ist nur eine offensichtliche Korrektur, da 70% erst innerhalb der kommenden zwölf Std. wirksam werden. Was müssen Typ-2-Diabetiker ohne intensive Insulin-Therapie tun, damit eine Blutzuckerselbstkontrolle sinnvoll ist?

Martin: Im Grunde genommen ist jeder teilnahmeberechtigt. Voraussetzung ist, dass der Patient oder seine Angehörigen die Folgen haben. Dabei ist es besonders darauf zu achten, dass die gesamte Situation des Betroffenen im Blickfeld bleibt: Ich muss einen 80-jährigen sonst kerngesunden Diabetes mit einem 7,2fachen Wert von HbA 1c nicht mit einer Messung belästigen. Doch auch bei einem bettlägrigen Greis muss ich den Blutzuckerspiegel auf einem moderaten Niveau gehalten werden.

Im Prinzip gilt: Je standfester der Zucker, desto weniger Messwerte sind notwendig. Was sind die Aufgaben des Arztes, der die Blutzuckerselbstkontrolle vorschreibt? Martin: Zwei Dinge: Zuerst muss er seinen Patientinnen und Patienten mitteilen, wann sie die Messung durchführen sollen, und zwar vor dem Verzehr und eineinhalb Autodidakt. Bei einer Messung fünfminütiger Essenszeit ergibt das überhaupt keinen Sinn.

In diesem Bereich haben wir viel schlechte Pflege - also absurde Mengen -, aber auch mangelnde Pflege, weil viele Menschen überhaupt nicht nachmessen. Welche Daten sollten neben der Messung dokumentiert werden? Martin: Die Patientinnen und Patienten sollten so viel wie möglich eintragen. Doch um den Patient beratend begleiten zu können, muss ich seinen Alltag kennen und wissen, was und wie viel es war.

Ein paar Patientinnen kommen und sagen:

Mehr zum Thema