Ernährung Blutzucker

Nahrung Blutzucker

wie viel Blutzucker nach einer Mahlzeit ansteigt. Der Blutzuckerspiegel durch die Nahrung wie hoch und wie schnell. Eine Erhöhung des Blutzuckerspiegels ist nicht erkennbar, sondern nur die Spätkomplikationen. Zauberwort ist Ernährung auf der Basis von Naturkost ohne industrielle Verarbeitung.

Zuckerkrankheit: Hochschule Blutzucker: Diskussionsforum. Ernährung heute

Besonders wenn ein hoher Zuckerspiegel über einen längeren Zeitraum unentdeckt bleibt oder nicht ernsthaft ertragen wird. Vor allem der Typ-2-Diabetes existiert in der Regel mehrere Jahre vor der Diagnose, was die Gefahr von Spätfolgen erhöht: Erhöhte Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Netzhautentzündungen bis hin zur Blindheit, Fu? amputationen und nierenschaden. Typ-2-Diabetes kann verhindert werden, obwohl die Vorbeugung in diesem Kontext noch viel zu wenig Aufmerksamkeit erhält.

Nach dem Österreichischen Diabetesreport 2013 erkranken rund 8% aller Menschen in Österreich an Zuckerkrankheit - meist Typ-2-Diabetes mellitus Die Tragödie ist, dass die Zahl der nicht gemeldeten Fälle hoch ist und die Patientinnen und Patientinnen immer mehr anwachsen. Die modernen Therapie- und Therapieformen erlauben es den Betroffenen heute, ein weitestgehend natürliches Lebensgefühl zu entwickeln. In der Zwischenzeit ist die lange verbreitete "Diabetes-Diät" obsolet geworden, inzwischen gibt es auch für Diabetestiker vergleichbare Nahrungsempfehlungen wie für die Gesunden.

Das viel grössere Potential steckt aber in der Vorbeugung. Hierfür gibt es einen Schlüsselfaktor: die Übergewichtigkeit. Manche Fachleute gehen davon aus, dass 75% des Risikos für Typ-2-Diabetes auf übermäßiges Gewicht und Fettleibigkeit zurückgehen. Weitere wesentliche Ursachen sind hoher Blutdruck und hohe Werte des Blutfetts (metabolisches Syndrom) und damit auch eine kalorienreiche, kohlenhydrat- oder fetthaltige Ernährung sowie Bewegungsmangel.

Nahrung und Sport sind die beiden wichtigsten Faktoren, die es zu berücksichtigen gilt. Das Krankheitsrisiko wird weniger durch die einzelnen Nahrungsmittel als durch die ganze Lebens- und Ernährungsgewohnheiten beeinflusst. Ein Diätplan, der viel pflanzliches, fruchtbares, fischreiches und vor allem Vollkornprodukte enthält, hat das Potential, das Diabetesrisiko für Typ-2-Diabetiker zu verringern. Trauernder R; Geißler W, Winkler P (Hrsg.): Zuckerkrankheit als Zivilisationskrankheit: Merkmale - Lösungsmöglichkeiten - Challenges.

Österr. Diabetes Report 2013. Wien´, Gesundheitsministerium (2013). Casper H: Lebensmittelmedizin und Dätetik.

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