Diabetes Typ 2 übergewicht

Zuckerkrankheit Typ 2 Übergewicht

Adipositas kann Krankheiten wie Typ-2-Diabetes oder Bluthochdruck fördern. Zusätzlich zu Gelenkerkrankungen und psychischen Störungen ist Typ-II-Diabetes auch bei Adipositas häufiger. Übergewichtige nehmen in Deutschland zu Der Body -Mass-Index (BMI) dient in der Regel zur Bestimmung, ob jemand übergewichtig ist oder nicht. Eine erwachsene Person wird als Normalgewicht angesehen, wenn sie einen BMI zwischen 18,5 und unter 25 hat. Von einem BMI von 25 ist Adipositas vorhanden, von 30 oder mehr spricht man von Adipositas.

Auch in Deutschland ist der Übergewichtanteil in den vergangenen Dekaden deutlich gestiegen: Dem Robert-Koch-Institut zufolge sind in Deutschland etwa zwei Drittel aller Menschen männlich und die Haelfte der Frau uebergewichtig. Neben der übermäßigen Energieaufnahme, in der Regel in Fett, kann Fett übergewicht auch andere Gründe haben.

So gehen die Forscher beispielsweise davon aus, dass auch einige Erbfaktoren eine wichtige Funktion haben. Fettleibigkeit ist ein wichtiger Faktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Fettleibigkeit begünstigt die Insulin-Resistenz und ist daher an der Entwicklung von Typ-2-Diabetes mitbeteiligt. Andererseits kann eine Gewichtsabnahme die Insulin-Resistenz reduzieren und damit zu einer besseren Effektivität des eigenen Körpers beizutragen.

Allerdings bemängeln einige Fachleute auch die Aufteilung in Normal- oder Übergewichte mittels BMI. Zudem ist es egal, wo sich das Gewicht im BMI wiederfindet. Es wird vermutet, dass das in den Bauchorganen angesammelte Innenfett besonders gesundheitsschädlich ist.

Fettpölsterchen beeinträchtigen den Insulin-Effekt

Neben der hereditären Prädisposition und Bewegungsmangel ist Adipositas einer der wichtigsten Risikofaktoren für Typ-2-Diabetes. Wenn jemand an dieser Form von Diabetes erkrankt ist, ist die Gewichtsabnahme daher meist eine therapeutische Maßnahme, um die Erkrankung in den Griff mitzunehmen. Wenn Sie überflüssige Kilo verlieren, kann der Typ-2-Diabetes möglicherweise gar nicht mehr auftreten - jedenfalls zeitweise.

Auf Insulin reagieren die Körperzellen nicht mehr richtig, Mediziner reden von Insulin-Resistenz.

Infolgedessen wird weniger Blutzucker in die Zelle geleitet und der Blutzuckerwert permanent angehoben. Neben einer erblich bedingten Prädisposition ist vor allem das Gewicht wichtig. Es setzt unter anderem Hormone frei, die die Insulinsensitivität der Zelle beeinträchtigen. Insulinsensitivität - und damit Typ-2-Diabetes - verbessert sich, wenn Patienten überschüssige Kilos verlieren und sich regelm?

Kalorienbewusstes Essen und Bewegung sind daher die Grundlage jeder Diabetes-Therapie. Im Frühstadium des Typ-2-Diabetes kann der Zuckergehalt oft allein durch einen gesünderen Lebenstil unter Kontrolle gehalten werden. Wird jedoch eine Medikation benötigt, ist oft eine kleinere Dosierung notwendig. Diejenigen, die abnehmen, können auch zu verbesserten Werten des Blutdrucks und zur Verringerung des Risikos von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkten oder Schlaganfällen beizutragen.

Besonders empfindlich sind Diabetiker. Eine Gewichtsabnahme ist daher für Ihre eigene Sicherheit oft lohnenswert! Wichtiger Hinweis: Wenn Menschen mit Typ-2-Diabetes abgenommen haben wollen, sollten sie dies mit ihrem behandelnden Arzt abklären. Dort kann er ihnen Hinweise und Hinweise zum Beispiel zum Sollgewicht erteilen und die Behandlung von Diabetes bei Bedarf nachjustieren. Wenn sich das Körpergewicht und damit die Insulinwirkung verbessert, muss in der Regel die Dosis von Medikamenten und Insulin nachgestellt werden.

Bei Bedarf kann der behandelnde Arzt seine Patientin auch an einen Ernährungsberater zuweisen. Jeder, der permanent abspecken will, ist daher besser dran, eine "Politik der kleinen Schritte" mit gesünderem Lebensstil zu verfolgen: Eat weniger Fett und Energie und mehr Bewegung. Grundsätzlich gilt: Wenn Sie mehr Energie verbrennen, als Sie verbrauchen, verlieren Sie auf Dauer ab.

Um abzunehmen, ist es nicht notwendig, auf gewisse Nahrungsmittel zu verzichten. 2. Diabetiker benötigen auch keine speziellen Produkte, sie können die gleichen Nahrungsmittel wie die gesunden Menschen einnehmen. Vielmehr ist es für den Langzeiterfolg entscheidend, dass das Futter ein Vergnügen ist und Sie voll sind.

Vielmehr ist es hilfreich, sich die aktuellen Essgewohnheiten anzusehen und zu überprüfen, wo Energie gespart werden kann: Darf ich am Morgen ein hausgemachtes Getreide verzehren, anstatt ein stark gebuttertes und mit Salami überzogenes Gebäck vom Backer zu erstehen? Wenn Sie immer kleine Kalorienmengen sparen, ohne sich selbst zu foltern, können Sie langfristig viel ausrichten.

Zur Gewichtsabnahme werden Nahrungsmittel mit niedrigem Energiegehalt pro Gewicht - wie z. B. Früchte oder Gemüsesorten - empfohlen. Diese füllen sich verhältnismäßig rasch auf, ohne viele Kohlenhydrate zu verbrauchen. Es ist auch bei einer Gewichtsabnahme besonders zu beachten, am besten natürlich Kalorienfrei. Achten Sie auf Ihr Futter und verzehren Sie Ihre Speisen am Esstisch.

Das liegt daran, dass das Gefühl der Sättigung meist erst nach 15 bis 20 min auftritt. Diejenigen, die ihr Futter verschlingen, stopfen oft etwas in sich hinein, obwohl sie schon genug gegessen haben. Um abzunehmen, genügt es oft nicht, wenn Sie nicht zugleich Ihre Essgewohnheiten ändern. Trotzdem ist Training sehr hilfreich, um zusätzlich Kraft zu tanken und damit das Körpergewicht zu reduzieren.

Und das nicht nur, weil Sie so viel Energie verbrauchen. Man muss nicht auf einmal ein Sport-Ass werden.

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