Diabetes Symptome Kinder

Zuckerkrankheit Kinder

Mehr und mehr Kinder leiden an Diabetes. Oft bleiben die Symptome lange unbemerkt, oft werden sie gar nicht erkannt. Kinderdiagnose Diabetes-Type 1 Wenn ich nachdenke, wird mir immer wieder schockierend deutlich, dass wir die ersten Symptome als solche schon lange nicht mehr wahrnehmen. Wir haben die Symptome als etwas anderes abgewiesen. Zu einem Wachstumssprung oder zu einer "Phase", wie sie kleine Kinder immer wieder haben.

Zugegeben ermaßen haben wir die ersten Zeichen der Seuche noch nicht gesehen.

Er erkrankt im Monat März 2010 an dem Virus. Er war damals sehr krank und wir mussten 5 Tage im Kinderspital sein. Damals haben wir gedacht, dass es wahrscheinlich noch an der Mühe der vorhergehenden Erkrankung lag, oder es ist wieder eine so neue Aufstandsphase. Rückblickend muss ich feststellen, dass er vielleicht schon die ersten Zeichen von Typ-1-Diabetes gespürt hat.

Unseren Söhnchen ist es nicht gelungen, "sauber" zu werden. Wir hatten aber auch eine plausible Begründung dafür: Bei Jungen kann es etwas laenger sein, "sauber zu werden" und da es auch sehr war, hat er dementsprechend viel gegessen. Ich kam in den Waldorfkindergarten und begann wieder zu schuften.

Heutzutage haben wir zum ersten Mal bemerkt, wie oft er in dieser Zeit auf die Toilette musste. Wir dachten aber auch damals nicht, dass er schon die ersten Symptome von Diabetes aufzeigen kann. Ich habe in einem Freundesgespräch meine Bedenken angesprochen und zum ersten Mal von Diabetes gehört.

Er könnte Typ-1-Diabetes haben. Ich habe Diabetes nur im Zusammenspiel mit meiner Großmutter (Typ 2 Diabetes) gekannt. Nach dieser Unterhaltung war ich sehr besorgt und so machte ich einen Besuch bei unserem Pädiater für den folgenden Tag. Unsere Kinderärztin hat unsere Bedenken sehr ernst genommen und dann einen "Zuckertest" gemacht.

Auf einmal hatten wir die Diagnostik, die ich am Vortag so heftig verworfen hatte. Er war erst 3 Jahre und 3 Monaten jung. In der Kinderpraxis brach ich immer noch in die Träne aus. Wieso hat mein kleiner Junge Diabetes? Dann informierte ich sofort meinen Mann über die Diagnostik und mein bester Freund fuhr mich und meinen Freund dann vom Pädiater in die nahe gelegene Kinderambulanz mit Diabetes.

Weil ich mir nicht vorzustellen vermochte, was die Diagnostik für uns und unsere Familie ausmacht. Er unterzog sich allen Prüfungen in der Klinik. Auch mein Mann wurde durch den Ruf und die Diagnostik aus der Bahn geworfen. Wir hatten kein Wissen über diese Erkrankung. Wir wußten bis zu diesem Tag nicht einmal, daß Kinder an Typ-1-Diabetes Erkrankt sind.

Nach den ersten Abklärungen injizieren die Mediziner Insulin. Schnell erhielt Zeit für eine Insulin-Pumpe. Aber es war "nur" eine kleine Kiste, die er seit 7 Jahren um den Magen hat. Es hat schon einige Zeit gedauert, bis wir uns eine bestimmte Gewissheit im Kampf gegen die Erkrankung verschafft und das Ganze für uns verarbeitet haben.

Was die Akzeptanz der Erkrankung etwas erleichterte, war die zunehmende Blütezeit von Zeitgenossen. Damals wurde uns klar, wie schlecht es ihm in den vergangenen Jahren erging. Es klickte und wir waren so weit, unser neues Lebensgefühl mit Typ-1-Diabetes zu beginnen.

Wenn ich heute aus neuen festen Verhältnissen las, kann ich mich noch gut an unser erstes Mal erinnern. Allen neuen Erziehungsberechtigten möchte ich sagen: Gib nicht auf. Diese Erkrankung stellt oft hohe Anforderungen an uns. Schon mit 3 Jahren erkrankt unser Junge an Diabetes des Typs 1. ý Beinahe ein weiteres Kind soll von nun an gestochen, gemessen und Insulin abgegeben haben.

Ich möchte in meinen Reden aufzeigen, wie wir alle mit der Seuche zusammenleben.

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